Sportfreunde Edertal präsentieren ihre Geschichte auf 300 Seiten
Ein Festbuch zum 100-Jährigen

Der Vereinsvorsitzende Maximilan Schmeck (l.) stellt zusammen mit Gerhard Dörr das neue Jubiläumsbuch der Sportfreunde Edertal auf dem Fußballplatz des Limburg-Stadions in Raumland vor.
  • Der Vereinsvorsitzende Maximilan Schmeck (l.) stellt zusammen mit Gerhard Dörr das neue Jubiläumsbuch der Sportfreunde Edertal auf dem Fußballplatz des Limburg-Stadions in Raumland vor.
  • Foto: ako
  • hochgeladen von Marc Thomas

ako Raumland/Berghausen. Drei Vereinswappen zieren das Cover: Die Sportfreunde Edertal 1921 präsentieren passend zu ihrem Jubiläumsjahr das Festbuch mit dem Titel „Zwei Dörfer. Ein Verein“. In ausführlicher Weise wird in dem 300 Seiten umfassenden Werk die 100-jährige Geschichte des Vereins in Berichten und Fotos dokumentiert. Zeitzeugen erzählen ihre Erlebnisse, Bilder erinnern an ruhmreiche Zeiten, und in Zeitungsartikeln wird die Historie des Vereins, der im Jahr 1975 durch die Fusion der beiden Nachbarvereine SV Raumland 1921 und SSV Berghausen 1921 entstanden ist, noch mal zum Leben erweckt.

Bereits vor fünf Jahren hatte der Verein die Planungen für das Jubiläumsjahr aufgenommen. „Damals wurde schnell klar: Ein Festbuch gehört zum Jubiläum dazu“, sagte Maximilian Schmeck am Mittwochnachmittag bei einem Pressegespräch im Vereinsheim am Sportplatz in Raumland. Die Verantwortlichen haben darauf hin einen Medienausschuss gebildet, der mit der Aufgabe beauftragt wurde, besagte Idee in die Tat umzusetzen. Unter der Federführung von Gerhard Dörr machte sich der Ausschuss dann direkt an die Arbeit.

Buch oder Festschrift?

Vor dem Hintergrund, dass es bereits Festbücher vom SSV Berghausen und dem SV Raumland aus dem Jahr 1961 sowie später zum 75-jährigen Bestehen der Sportfreunde Edertal (1996) gegeben hat, habe das Gremium zuerst festlegen müssen, ob ein Buch oder eine Festschrift erstellt werden soll. Die Gruppe entschied sich für ein Buch, das die gesamten 100 Jahre abdecken sollte. „Die Frage war nun: Welche Informationen stehen uns zur Verfügung?“, erklärte Gerhard Dörr, der sich bei der anschließenden Recherche zusammen mit Annabell Dreisbach, Waldemar Benfer, Georg Dickel und Sven Schneider hauptsächlich aus den Festbüchern der beiden Orte Berghausen und Raumland, Protokollen der Jahreshauptversammlungen, der von 1988 bis 2008 erschienenen Edertaler Vereinszeitschrift sowie zahlreichen Presseberichten – „wir haben oft auf das Archiv der Siegener Zeitung zugegriffen“ – bediente. Zudem wurden viele Interviews mit Zeitzeugen geführt. Als ein echtes Highlight sollten sich auch die im Raumländer Vereinsheim gefundenen Dokumente herausstellen: „Vom SV Raumland existiert von Tag eins bis heute alles“, betonte Gerhard Dörr.

Aus dem gesammelten Material wurde nach und nach ein umfangreiches Buch, das unter anderem über die Historie der beiden Dörfer, die Geschichte der Fußballabteilungen der Senioren und Junioren, die vereinseigenen Schiedsrichter, die weiteren Sportabteilungen oder die Sportstätten informiert.

Facebook-Wettbewerb für Cover-Gestaltung

Das Buch verrät auch, dass es bereits Mitte der 20er-Jahre einen gemeinsamen Verein Raumland-Berghausen gegeben habe. „Spannend ist auch die Geschichte der Spielstätten. Den Platz in Raumland gibt es seit 1935. Der wurde in all den Jahren drei bis viermal umgebaut“, sagte Gerhard Dörr. Zudem sind die Anfänge der Corona-Zeit ebenfalls in dem Werk mit aufgeführt. Für die Gestaltung des Covers hatte der Verein im vergangenen Jahr auf Facebook einen Wettbewerb gestartet: „Wir haben nicht nur für unser Buch, sondern für das Jubiläumsjahr ein Logo gesucht. Für das von Yasmin Aderhold-Breuer haben wir uns dann entschieden“, berichtete Maximilian Schmeck. Insgesamt hat es vier bis fünf Jahre gedauert, um das Buch fertigzustellen: „Das Buch kam vorletzte Woche aus dem Druck“, so der Vorsitzende, in einer Auflage von 400 Exemplaren. Finanziert wurde das Werk ausschließlich vom Verein: „Wir haben bewusst auf Werbung verzichtet.“

Das Jubiläumsbuch der Sportfreunde Edertal 1921 kostet 25 Euro. Dazu gibt es einen USB-Stick mit über 500 Bildern – „der ist gratis“, betonte Maximilian Schmeck. Der Verkauf findet gegenwärtig nur über die Vorstandsmitglieder statt. Wer Interesse hat, möge sich „gerne“ beim Verein melden.

Autor:

Alexander Kollek

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