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Vierte Amtszeit für Bürgermeister Bernd Fuhrmann
Eine Reise mit vielen Zielen

Bürgermeister Bernd Fuhrmann (M.) geht in Bad Berleburg in seine vierte Amtszeit. Seine Stellvertreter heißen Anke Fuchs-Dreisbach (CDU) und Bernd Weide (SPD).
  • Bürgermeister Bernd Fuhrmann (M.) geht in Bad Berleburg in seine vierte Amtszeit. Seine Stellvertreter heißen Anke Fuchs-Dreisbach (CDU) und Bernd Weide (SPD).
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  • hochgeladen von Katja Fünfsinn (Redakteurin)

vö Bad Berleburg. Der bisherige Bürgermeister ist auch der neue Verwaltungs-Chef der Stadt Bad Berleburg: Bernd Fuhrmann wurde am Montagabend in der Sitzung des Stadtrates im Bürgerhaus am Markt für seine vierte Amtsperiode in der Odebornstadt vereidigt. Am Ende dieser Legislaturperiode sei Bernd Fuhrmann über 20 Jahre Bürgermeister in Bad Berleburg, strich Beigeordneter Volker Sonneborn heraus: „Eine besondere Leistung.“Zu den beiden Stellvertretern des Rathaus-Chefs wurden mit 31 Ja-, einer Nein-Stimme und einer Enthaltung Anke Fuchs-Dreisbach (CDU) und Bernd Weide (SPD) gewählt. Und es war der Abend, an dem 32 Stadtverordnete aus sieben Parteien und Gruppierungen verpflichtet wurden.

Bad Berleburg. Der bisherige Bürgermeister ist auch der neue Verwaltungs-Chef der Stadt Bad Berleburg: Bernd Fuhrmann wurde am Montagabend in der Sitzung des Stadtrates im Bürgerhaus am Markt für seine vierte Amtsperiode in der Odebornstadt vereidigt. Am Ende dieser Legislaturperiode sei Bernd Fuhrmann über 20 Jahre Bürgermeister in Bad Berleburg, strich Beigeordneter Volker Sonneborn heraus: „Eine besondere Leistung.“Zu den beiden Stellvertretern des Rathaus-Chefs wurden mit 31 Ja-, einer Nein-Stimme und einer Enthaltung Anke Fuchs-Dreisbach (CDU) und Bernd Weide (SPD) gewählt. Und es war der Abend, an dem 32 Stadtverordnete aus sieben Parteien und Gruppierungen verpflichtet wurden. Der Altersvorsitzende Heinz Limper (CDU) gab zu bedenken, dass er in den vielen Jahren seiner kommunalpolitischen Tätigkeit zahlreiche Kollegen kennengelernt habe, die die Stadt der Dörfer nach vorn gebracht und entwickelt hätten. Und er hoffe, so der Raumländer, dass der Rat diesen Weg in nicht einfacher werdenden Zeiten auch in Zukunft gemeinsam gehen werde. „Wir können verschiedene Meinungen und Ansichten haben, aber wir sollten immer fair, ordentlich und respektvoll miteinander umgehen.“ Bernd Fuhrmann habe seine Fähigkeiten in der Vergangenheit unter Beweis gestellt, so Heinz Limper, und er werde dies mit einem eindeutigen Wahlergebnis im Rücken auch in Zukunft tun.

Besondere Sitzung

Bernd Fuhrmann selbst sprach von einer besonderen Sitzung, sagte aber mit Blick auf die Corona-Pandemie auch, „dass wir die anderen besonderen Umstände nicht gebraucht hätten“. Sein Dank gehe an die CDU für die Nominierung, an SPD und FDP für die Unterstützung, an seine drei Mitbewerber für einen fairen Wahlkampf und an die Wähler, die einen klaren Auftrag für die nächsten fünf Jahre erteilt hätten. Bernd Fuhrmann lud alle Ratsvertreter ein „zu einer Reise zu einer liebens- und lebenswerten Stadt im Jahr 2030“. Nachhaltigkeit sei als oberstes Ziel definiert – und das sei nur im Zusammenspiel von Rat, Verwaltung und Bürgern zu erreichen.Dass man zwischenzeitlich auch Reiseziele kritisch hinterfragen müsse oder darüber sprechen werde, was man mit auf die Reise nehmen wolle, darüber seien „spannende Diskussionen“ zu führen. Er sehe, so der alte und neue Bürgermeister, die nächsten Jahre als große Herausforderung – die Ziele der Nachhaltigkeit bedeuteten auch, dass man möglicherweise Liebgewonnenes hinterfragen müsse.

Fachausschüsse übernommen

Die Fachausschüsse des Rates werden von der alten Legislaturperiode in die neue übernommen. Die Anträge von Linken, UWG und Grünen, die Zusammensetzung der Ausschüsse zu verändern, fanden keine Mehrheit. CDU-Fraktionssprecher Martin Schneider verwies in diesem Zusammenhang auf die klare Linie des Städte- und Gemeindebundes, dass sich die Mehrheitsverhältnisse auch in den Ausschüssen finden müssten. Und der Wähler habe es eindeutig nicht gewollt, dass die Partei Die Linke in den Ausschüssen stimmberechtigt vertreten sei. Es war das erste Kräftemessen im neuen Rat, das sehr deutlich entschieden wurde.

Autor:

Martin Völkel (Redakteur) aus Bad Berleburg

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