Elsoffer planen neuen Dorfplatz

Kreisgolddorf macht mobil für Landeswettbewerb 2003 / »Müssen gemeinsam anpacken«

SG Elsoff. »Das Gold beim Kreiswettbewerb ist ein großartiger Erfolg der Dorfgemeinschaft und eine tolle Überraschung für uns alle gewesen«, so eröffnete Ortsvorsteher Carl-Hermann Lenneper jetzt eine Bürgerversammlung in Elsoff. Beim Rückblick auf die Teilnahme am Wettbewerb »Unser Dorf soll schöner werden – unser Dorf hat Zukunft« wurden die Punkte angesprochen, die sicher gut bei der Kommission angekommen waren. Und es galt, die Planungen im Hinblick auf den Landeswettbewerb 2003 zu erötern.

Ein Schwerpunkt war hier der neue Dorfplatz. Anhand einer Skizze berichtete Carl-Herrmann Lenneper vom Vorhaben. Die vorgesehene Fläche im Ort soll komplett umgestaltet und mit einer Geschichtstafel, einem Dorfbrunnen, einem Ständebaum, Sitzmöglichkeiten und Bäumen versehen werden. Die Geschichtstafel soll die Elsoffer Chronik von 1059 bis in die Neuzeit dokumentieren und am Ständebaum werden alte, aber auch neue Handwerke anhand von Wappen dargestellt. Zwar seien diese Arbeiten bis Mitte Juli 2003, wenn die Kommission Elsoff besucht, nicht fertig, »dennoch sollte sich bis zu diesem Zeitpunkt einiges getan haben«, fand der Ortsvorsteher.

Zumindest Natursteinpflaster und Grünfläche sowie Geschichtstafel sollen bis Juli den Dorfplatz schmücken. Die anwesenden Bürger fanden ausnahmslos Gefallen an den vorgelegten Planungen. Außerdem kamen die örtlichen Wanderwege zur Sprache, die bislang nur im Wald ausgeschildert sind. Um dieses Problem zu beheben, sollen künftig Hinweise und Wanderkarten im Dorf zu finden sein.

»Auch mit den Friedhöfen haben wir sicherlich beim Wettbewerb gepunktet«, betonte Carl-Hermann Lenneper. Die dort begonnene Baumpflanzung wollen die Elsoffer fortsetzen. Auch »Junges Schmiede« steht auf der Restaurierungsliste. »Wir haben also genügend Dinge, die wir in und um das Dorf erledigen können. Aber das müssen wir gemeinsam anpacken«, appellierte Carl-Hermann Lenneper an die Elsoffer. Eine Vielzahl kleinerer Maßnahmen – Blumenschmuck, Bauerngärten, Baum- und Heckenpflanzungen, Auflistung der Biotope und Umweltverbesserungen durch alternative Energie – wurde angesprochen. Außerdem regten Teilnehmer der Versammlung einen Besichtigungsrundweg für Besucher des Dorfes an. Ein Vorschlag von Susanne Sauer, Sachbearbeiterin der Stadt, den Rundweg auf einem Flugblatt zu skizzieren und in örtlichen Geschäften oder Gaststätten auszulegen, wurde positiv aufgenommen. Susanne Sauer gab den Bewohnern wichtige Tipps mit auf den Weg, wie sie zum Gesamterfolg beitragen können. »Für den Landeswettbewerb soll nicht alles wie geleckt sein«, meinte sie und riet, einen kleinen Pflanzstreifen direkt am Haus zu belassen beziehungsweise anzulegen. »Elsoffer Gebäude haben viel alten Charakter«, lobte sie, »mir ist wichtig, dass die Einwohner wissen, dass wir für Gespräche offen sind.«

Nachdem die Elsoffer beim Kreiswettbewerb zwei Stunden Zeit hatten, ihr Dorf zu präsentieren, bleiben beim Landeswettbewerb nur eineinhalb Stunden. »Die Darstellung muss gut organisiert sein«, hieß es. »Ihr braucht euch nicht zu verstecken. Die Komission sollte sehen: hier tut sich was«, erklärte Susanne Sauer. Immerhin seien es 61 Ortschaften, die beim Landeswettbewerb antreten.

Autor:

Archiv-Artikel Siegener Zeitung aus Siegen

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