Projekt des Berufskollegs Wittgenstein
England-Praktikum trotz der Brexit-Debatte

Das Foto zeigt die Reisegruppe des Berufskollegs Wittgenstein mit Auszubildenden kurz vor ihrem Abflug am Flughafen Düsseldorf.  Foto: BKW
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sz Bad Berleburg. Bereits zum dritten Mal schickt das Berufskolleg Wittgenstein (BKW) in Bad Berleburg wieder Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus dem dritten Ausbildungsjahr (Industriekaufleute) und erstmalig auch der Oberstufe der Höheren Berufsfachschule Wirtschaft und Verwaltung zu einem dreiwöchigen Praktikumsaufenthalt nach London. Trotz des derzeitigen Brexit-Chaos konnte das Berufskolleg somit eine erneute Entsendung in die britische Metropole realisieren.

Dort absolvieren die fünf Auszubildenden und zwei Oberstufenschülerinnen einen einwöchigen Intensivsprachkurs am ADC College, dem Kooperationspartner des BKW, und anschließend ein zweiwöchiges Praktikum in administrativen Bereichen verschiedener Unternehmen. Ziel ist es, den Auszubildenden Einblicke in andere europäische Ausbildungssysteme und Arbeitsprozesse zu ermöglichen und so zur Vermittlung und Stärkung des europäischen Mobilitäts- und Integrationsgedankens beizutragen.

Durch die praktischen Tätigkeiten in den Unternehmen, das Leben in Gastfamilien und durch den Sprachkurs erwerben und erweitern sie ihre Kompetenzen in den Bereichen Business English sowie internationale und interkulturelle Kommunikation.

Die beteiligten Ausbildungsunternehmen der Teilnehmerinnen und Teilnehmer, Regupol BSW GmbH und Agrodur Grosalski GmbH & Co. KG, wissen um die Bedeutung und Chancen fremdsprachlicher und interkultureller Kompetenzen für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und sehen die Teilnahme ihrer Auszubildenden am Auslandsaufenthalt als gezielte Investition in die Gewinnung und Förderung von Nachwuchskräften.

Eine starke Unterstützung bekommt die Reisegruppe des BKW abermals durch das Autohaus Paul aus Dotzlar in Form eines Leihwagens für den Flughafentransfer. Der Förderverein des Berufskollegs Wittgenstein stattete die Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit einer „Oyster Card“ für den Öffentlichen Personennahverkehr in London aus. Gefördert wird der Auslandsaufenthalt übrigens durch „Erasmus+“, ein Programm der Europäischen Union zur Förderung der beruflichen Mobilität innerhalb Europas, die das Programm „Erasmus+“ aufgrund seines einzigartigen Erfolgs fortführen und sogar finanziell aufstocken wird, wie Tobias Zielke, EU-Beauftragter und Projektkoordinator des Berufskollegs Wittgenstein, erwähnt.

Im kommenden Jahr wird übrigens jedoch nicht London, sondern Dublin das Ziel sein – vielleicht auch ein weiterer Anreiz für Unternehmen und Auszubildende in der Region, diese einmalige Chance zu nutzen.

Autor:

Redaktion Wittgenstein aus Bad Berleburg

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