Entlassungen bei Ejot doch noch nicht beschlossen?

Betriebsrat fordert Konzept / Verhandlungen laufen

howe Berghausen. Das Ergebnis der Pressekonferenz der Ejot-Geschäftsleitung (die SZ berichtete) ist am Standort Berghausen mit einer gewissen Verärgerung aufgenommen worden. Wie Standort-Betriebsratsvorsitzender Christof Hofius gestern gegenüber der SZ erklärte, sei von den derzeit laufenden, intensiven Verhandlungen eher nicht die Rede gewesen. »Wir arbeiten eng mit der IG Metall zusammen«, so Christof Hofius. Dessen Stellvertreterin Regina Achenbach-Schäfer ergänzte, man habe von der Geschäftsleitung die Vorlage des Gesamtkonzept eingefordert.

Schließlich sei Personalabbau nur ein Teil eines Konzeptes, um Sparmaßnahmen umzusetzen. »Der Standortbetriebsrat in Berghausen arbeitet mit Hochdruck an Vorschlägen, wie wir noch einige Plätze retten können«, formulierte Christof Hofius. »Wir sehen noch andere Einsparpotenziale als Stellenabbau«, forderte Christof Hofius die Ejot-Geschäftsleitung auf, ihre Entscheidungen und Planungen gründlich zu überdenken. Regina Achenbach-Schäfer merkte an, auch die anderen Standorte in Wittgenstein kämpften zurzeit um die Arbeitsplätze. Es liefen noch Verhandlungen. In Berghausen, und das sei ein Nachteil, sei der Großteil der Belegschaft »sehr jung«, erläuterte Christof Hofius die Überlegungen der Geschäftsführung, dort 65 Arbeitsplätze vorwiegend junger Leute abzubauen.

Konzern-Betriebsratsvorsitzender Dieter Ulbrich erklärte erst gestern gegenüber der Siegener Zeitung: »Solange der Sozialplan nicht abgeschlossen ist, gibt es keine Entlassungen.« Heute liefen weitere Verhandlungen – auch hinsichtlich eines Interessenausgleichs mit der IG-Metall. »Wir brauchen ein Konzept«, so Dieter Ulbrich. Im Übrigen treffe die Maßnahme eines möglichen Arbeitsplätze-Abbaus alle Bereiche, vom Maschinenbediener bis zum Büro.

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Archiv-Artikel Siegener Zeitung aus Siegen

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