Förderverein

Der neue Vorstand sieht ungefähr wie der alte aus: Georg Born, Christoph Weyandt, Heike Klöckner, Klaus Daum, Hans Gerhard Tuschhoff, und Uwe Homrighausen.   Foto: jg
  • Der neue Vorstand sieht ungefähr wie der alte aus: Georg Born, Christoph Weyandt, Heike Klöckner, Klaus Daum, Hans Gerhard Tuschhoff, und Uwe Homrighausen. Foto: jg
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jg Bad Berleburg. Um die Jahreswende 2006/7 entstand in der evangelischen Kirchengemeinde Bad Berleburg die Idee, einen Förderverein für die Gemeinde zu gründen. Vor allem sollte es um Jugendarbeit gehen, nachdem die hauptamtliche Version davon durch Einsparungen des Kirchenkreises quasi auslaufen musste. Im Juni fand die Gründungsversammlung statt. 16 Mitglieder hoben den „Verein zur Förderung der Jugendarbeit und der allgemeinen Gemeindearbeit der evangelischen Kirchengemeine Bad Berleburg“ aus der Taufe. Und was ist draus geworden?

Vorgestern fand die zweite Hauptversammlung des Vereins statt. Und der Rückblick war der auf das Jahr einer Stagnation. Auch in Bezug auf die Mitgliederzahlen. Der Vorsitzende Klaus Daum wusste von 29 Mitgliedern zu berichten. In Anbetracht der großen Berleburger Kirchengemeinde fand er: „Es ist traurig, dass wir nicht mehr sind. Das Interesse ist offensichtlich relativ gering.“ Und zwar nicht nur in der breiten Gemeinde-Öffentlichkeit, sondern auch in gemeinde-interessierten Kreisen: Bei den besucher-starken 08/14-Gottesdiensten habe er Info-Faltblätter ausgelegt, die habe er am Ende alle wieder mit nach Hause genommen.

Er sei keiner, der über Jahre gegen Windmühlenflügel kämpfe, wenn es nicht mehr Zulauf gebe, dann sei die Situation eben die, die Kirchengemeinde verdiene. Doch nachdem er sich das von der Seele geredet hatte, machte er klar, dass er dem Verein doch noch mindestens eine Chance gibt. Zwei Jahre nach der Gründung galt es nämlich, den kompletten Vorstand neu zu wählen. Im Großen und Ganzen blieb alles beim Alten: Der Vorsitzende Klaus Daum, sein Stellvertreter Hans Gerhard Tuschhoff, Schatzmeister Uwe Homrighausen, die Beisitzer Jochen Dickel und Christoph Weyandt wurden in ihren Ämtern bestätigt. Die ehemalige Beisitzerin Heike Klöckner übernahm von Kerstin Keune den Schriftführer-Posten. Weil auch Beisitzerin Inge-Marie Kolbe ihr Amt aufgeben wollte, brauchte man zwei neue Beisitzer: Georg Born und Clemens Binder wurden wie die übrigen einstimmig gewählt.

Auf die Frage, wieso das Interesse am Förderverein so gering sei, war eine der Antworten, dass man sich deutlich wahrnehmbarer einbringen müsse. Und da hat der Förderverein durchaus etwas in petto: Die Kirchengemeinde überlegt, einen Jugendreferenten einzustellen. Dabei sind derzeit noch alle Details unklar, aber die Förderverein hat signalisiert, er könne diese Maßnahme fünf Jahre lang mit je 2000 Euro jährlich unterstützen. Dass der Verein trotz seiner sehr überschaubaren Mitgliederzahl über soviel Geld verfügt, hat mit vielem zu tun, unter anderem damit, dass die Mitglieder sich oft ehrenamtlich engagieren und Geld für die Vereinskasse verdienen. Egal, ob bei der Sommernachts-Party oder bei der Weihnachtszeitreise. Seinen nächsten Einsatz hat der Verein bei den Jubiläums-Feierlichkeiten „150 Jahre Stadtkirche“ zu Pfingsten. Und wenn das ursprüngliche Ziel „150 Mitglieder zu diesem Stichtag“ wohl nicht zu erreichen ist, könnten sich die Berleburger doch überlegen, diesem Ziel ein wenig näher zu kommen. - durch einen Vereins-Beitritt.

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Archiv-Artikel Siegener Zeitung aus Siegen

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