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Hotel "Alte Schule" in neuem Glanz
Frisch renoviert aus dem Lockdown

Gemeinsam mit einer Innenarchitektin hat das Inhaber-Paar für seine Gäste eine neue Wohlfühlatmosphäre geschaffen.
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  • Gemeinsam mit einer Innenarchitektin hat das Inhaber-Paar für seine Gäste eine neue Wohlfühlatmosphäre geschaffen.
  • Foto: Alexander Kollek
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ako Bad Berleburg. „Ich erwarte ein gutes Sommergeschäft“, sagt Andreas Benkendorf. Gemeinsam mit seiner Frau Silvia Köster-Benkendorf leitet er seit 13 Jahren das Hotel „Alte Schule“ in der Bad Berleburger Oberstadt. Nach der Corona-Zwangspause darf das Hotel seit Kurzem wieder öffnen und Gäste empfangen. „Wir sind jetzt schon zu 85 Prozent ausgebucht“, freut sich der Hotelier. Von dem langen Lockdown und der Schließung haben sich die beiden Inhaber nicht unterkriegen lassen. Im Gegenteil: Sie nutzten die Zeit, um das Haus komplett zu renovieren.

„Man muss den Gästen im Turnus von zehn Jahren etwas Neues bieten“, begründet Andreas Benkendorf die Entscheidung. Es wurden Wände aufgerissen, Böden und Fenster ausgewechselt und auch das Interieur sowie die Deko wurden erneuert.

ako Bad Berleburg. „Ich erwarte ein gutes Sommergeschäft“, sagt Andreas Benkendorf. Gemeinsam mit seiner Frau Silvia Köster-Benkendorf leitet er seit 13 Jahren das Hotel „Alte Schule“ in der Bad Berleburger Oberstadt. Nach der Corona-Zwangspause darf das Hotel seit Kurzem wieder öffnen und Gäste empfangen. „Wir sind jetzt schon zu 85 Prozent ausgebucht“, freut sich der Hotelier. Von dem langen Lockdown und der Schließung haben sich die beiden Inhaber nicht unterkriegen lassen. Im Gegenteil: Sie nutzten die Zeit, um das Haus komplett zu renovieren.

„Man muss den Gästen im Turnus von zehn Jahren etwas Neues bieten“, begründet Andreas Benkendorf die Entscheidung. Es wurden Wände aufgerissen, Böden und Fenster ausgewechselt und auch das Interieur sowie die Deko wurden erneuert. Alle vermietbaren Zimmer wurden komplett neu gestaltet – „gemeinsam mit einer Innenarchitektin“, sagt der Hotelbesitzer. Hinter dem Gebäude sind zudem zusätzliche Parkplätze geschaffen worden.

"Man muss den Gästen im Turnus von zehn Jahren etwas Neues bieten."
Andreas Benkendorf
leitet die „Alte Schule“ mit seiner Frau

Silvia Köster-Benkendorf und ihr Mann Andreas Benkendorf haben ihr Hotel „Alte Schule“ in Bad Berleburg während der vergangenen Pandemie-Monate komplett renoviert.
  • Silvia Köster-Benkendorf und ihr Mann Andreas Benkendorf haben ihr Hotel „Alte Schule“ in Bad Berleburg während der vergangenen Pandemie-Monate komplett renoviert.
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Über 130 000 Euro haben die Hoteliers für die Renovierung in die Hand genommen – in einer Zeit, in der das Coronavirus das gesellschaftliche Leben einschränkt und die Hotelbranche mit Probleme zu kämpfen hat. „Im Grunde war es unser großer Vorteil, dass wir vorbereitet waren“, erklärt Andreas Benkendorf. Doch damit meint er nicht die Vorbereitung auf die plötzlich auftretende Pandemie, sondern auf den Umbau des Goetheplatzes. Denn die Baumaßnahme auf der Fläche nahe des Berleburger Schlosses war im vergangenen Frühjahr gestartet. „Wir haben uns drei Jahre vorher darauf vorbereitet – und mit Umsatzeinbußen von bis zu 50 Prozent gerechnet, wenn die Baustelle da ist. Die Kriegskasse war deshalb schon voll gefüllt.“

"Bombensommer" 2020

Sehr zur Freude der beiden Inhaber: Nach dem ersten harten Lockdown in 2020 – „mit Wochen voller Ungewissheit“ – folgte jedoch ein „Bombensommer“. Das Hotel „Alte Schule“ durfte seine Türen erstmals wieder für Gäste öffnen – und die kamen in Massen, auch in den Biergarten, der für die beiden Inhaber „überlebenswichtig“ sei: „So stark haben wir das noch nie erlebt“, betont Andreas Benkendorf. Bis einschließlich Oktober seien die Geschäfte „sehr gut“ gelaufen.

Alle Zimmer wurden neu gestaltet – diese frei stehende Badewanne ist sicherlich eines der Highlights.
  • Alle Zimmer wurden neu gestaltet – diese frei stehende Badewanne ist sicherlich eines der Highlights.
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Als im vergangenen November der zweite harte Lockdown erfolgte und die „Alte Schule“ erneut für mehrere Monate schließen musste, starteten Andreas Benkendorf und seine Frau Silvia Köster-Benkendorf mit der Renovierung: „Die Bauarbeiten während des Lockdowns durchzuführen, war dann sogar ein teuer erkaufter Vorteil. Denn es war kein Gast da, auf den man Rücksicht nehmen musste“, so der Inhaber.

Genehmigung für Verbindung fehlt noch

Noch sind aber nicht alle Renovierungsarbeiten abgeschlossen. Geplant ist eine Verbindung zwischen dem Hotel und dem Gästehaus „Altes Museum“ am Goetheplatz, sodass die Gäste nicht mehr nach draußen gehen müssen, um das Gebäude zu wechseln. „Wir warten noch auf die Baugenehmigung“, sagt Andreas Benkendorf, der auch im Aufenthaltsraum mehr Platz schaffen will: „Die Menschen möchten nach Corona nicht mehr so eng beieinander sitzen.“ Im Keller soll in Zukunft zudem auf einer Fläche von 70 Quadratmetern ein „Private Spa“ entstehen. Dieser kann dann von zwei Personen jeweils für zwei Stunden angemietet werden.

Wandel vom Business- zum Urlaubshotel

„Wir haben den Wandel vom Business- und Wochenendhotel zum Urlaubshotel vollzogen“, sagt Andreas Benkendorf, der in Bad Berleburg viel touristisches Potenzial sieht: „Die Leute merken, wie liebenswert die Stadt ist.“ Er und seine Frau sind nicht nur stolz auf die neue Aufmachung ihres Hauses, sondern auch darauf, dass sie in der schwierigen Zeit der Pandemie keinen ihrer 27 Mitarbeiter entlassen mussten: „Wir haben an der ganzen Mannschaft festgehalten. Und wir suchen noch weiteres Küchen- und Servicepersonal.“

Autor:

Alexander Kollek

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