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Bad Berleburg will Antrag stellen
Frisches Geld für Eins-A-Areal aus Sofortprogramm?

Trostlos, perspektivlos, nutzlos: Das frühere Eins-A-Gelände an der Bad Berleburger Schulstraße ist seit Jahren ein großes Ärgernis.  Foto: Martin Völkel
  • Trostlos, perspektivlos, nutzlos: Das frühere Eins-A-Gelände an der Bad Berleburger Schulstraße ist seit Jahren ein großes Ärgernis. Foto: Martin Völkel
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vö Bad Berleburg. Kaputte Scheiben, Dreck, Vandalismus, Stillstand – diskutiert und geschrieben wurde in den vergangenen Jahren viel über den desolaten Zustand des Eins-A-Areals an der Bad Berleburger Schulstraße. Die Stadtverwaltung präsentiert dem Ausschuss für Bauen, Planen, Wohnen und Umwelt, der am kommenden Dienstag, 25. August (18 Uhr im Bürgerhaus), tagt, einen möglichen „Türöffner“. Die Kommune hat ein Auge auf das nordrhein-westfälische „Sofortprogramm Innenstadt 2020“ geworfen, das an alle Kommunen adressiert ist. Das Programm beschränke sich, so die Verwaltung, auf die Konzentrationsbereiche der Innenstädte und Zentren.

Bad Berleburg. Kaputte Scheiben, Dreck, Vandalismus, Stillstand – diskutiert und geschrieben wurde in den vergangenen Jahren viel über den desolaten Zustand des Eins-A-Areals an der Bad Berleburger Schulstraße. Die Stadtverwaltung präsentiert dem Ausschuss für Bauen, Planen, Wohnen und Umwelt, der am kommenden Dienstag, 25. August (18 Uhr im Bürgerhaus), tagt, einen möglichen „Türöffner“. Die Kommune hat ein Auge auf das nordrhein-westfälische „Sofortprogramm Innenstadt 2020“ geworfen, das an alle Kommunen adressiert ist. Das Programm beschränke sich, so die Verwaltung, auf die Konzentrationsbereiche der Innenstädte und Zentren.

Der Ist-Zustand stellt sich ernüchternd dar: „In der südlichen Innenstadt, auf dem Gelände des ehemaligen Eins-A-Marktes, ist ein langjähriger, aus Sicht der Stadtverwaltung, sehr unbefriedigender Leerstand zu verzeichnen.“ Die Stadt erinnert in diesem Zusammenhang an die Arbeiten von elf Architektur-Studenten, die sich mit städtebaulichen Konzepten und Entwürfen beschäftigt hatten. Darauf hin habe die Stadt nach Abstimmung mit der Universität intensiv mit potenziellen Projektierern Kontakt aufgenommen, um neue Konzepte und Ideen für das Areal zu entwickeln. Die Ergebnisse dessen sollten wiederum als Orientierung für die Erarbeitung des städtebaulichen Rahmens dienen. Aber: „Die Ergebnisse von Seiten der Investoren stehen allerdings bisher noch aus.“

Jetzt soll möglicherweise mit frischem Geld neue Bewegung in die Thematik kommen. Hintergrund des Sofortprogramms sei, dass der Wandel im Handel bereits in vollem Gange sei und durch den Corona-bedingten Shutdown noch beschleunigt werde. Die Idee des Landes NRW unterstütze die Städte und Gemeinden „bei der aktiven Einflussnahme auf die Innenstadtentwicklung“. Leer stehende Einzelhandelsimmobilien seien oft Gegenstand von Spekulationen. „Den Kommunen soll demnach ein Zwischenerwerb von Gebäuden ermöglicht werden, um die Verfügungsgewalt über die Objekte zu erlangen. Förderfähig sind die Ausgaben, die mit dem Zwischenerwerb verbunden sind.“ Dazu zählten auch die Kosten der Verkehrssicherung und des Betriebs.

Allerdings: Der Kaufpreis selbst sei nicht förderfähig. Bei Immobilien, die bereits seit mehreren Jahren leer stünden und für die keine dauerhafte Nutzungsperspektive entwickelt werden konnte, könne im Einzelfall auch der Abriss gefördert werden.

Autor:

Martin Völkel (Redakteur) aus Bad Berleburg

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