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Projekte in Südwestfalen
Fünf Pilot-Kommunen mit im Boot

Das Projektkonsortium „5 für Südwestfalen“ mit Vertretern der Städte Arnsberg, Bad Berleburg, Menden, Olpe und Soest steckte in einem ersten Arbeitstreffen die Eckpfeiler der Smart-City-Strategie für Südwestfalen ab. Foto: Stadtwerke Menden
  • Das Projektkonsortium „5 für Südwestfalen“ mit Vertretern der Städte Arnsberg, Bad Berleburg, Menden, Olpe und Soest steckte in einem ersten Arbeitstreffen die Eckpfeiler der Smart-City-Strategie für Südwestfalen ab. Foto: Stadtwerke Menden
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sz Menden/Bad Berleburg. Südwestfalen arbeitet in großen Schritten daran, das Thema „Smart City“ greifbarer zu machen und in die Praxis zu überführen. Vertreter der Städte Arnsberg, Bad Berleburg, Menden, Olpe und Soest haben sich mit der Südwestfalen-Agentur getroffen, um eine Smart-City-Strategie für Südwestfalen zu entwickeln. Die Akteure bilden zusammen das Projektkonsortium „5 für Südwestfalen: digital-nachhaltig-authentisch“.

Bei ihrem Treffen in den Räumen der Stadtwerke Menden steckten sie Eckpfeiler der Strategie ab, tauschten sich über konkrete Projekte vor Ort und über Planungen für eine regionale Datenplattform aus.

sz Menden/Bad Berleburg. Südwestfalen arbeitet in großen Schritten daran, das Thema „Smart City“ greifbarer zu machen und in die Praxis zu überführen. Vertreter der Städte Arnsberg, Bad Berleburg, Menden, Olpe und Soest haben sich mit der Südwestfalen-Agentur getroffen, um eine Smart-City-Strategie für Südwestfalen zu entwickeln. Die Akteure bilden zusammen das Projektkonsortium „5 für Südwestfalen: digital-nachhaltig-authentisch“.

Bei ihrem Treffen in den Räumen der Stadtwerke Menden steckten sie Eckpfeiler der Strategie ab, tauschten sich über konkrete Projekte vor Ort und über Planungen für eine regionale Datenplattform aus.

Der Prozess ist noch jung, die Arbeit aber bereits in vollem Gange: Die fünf Pionierkommunen erstellen eine gemeinsame Smart-City-Rahmenstrategie für Südwestfalen. Dahinter verbirgt sich eine Art Leitlinie, die alle Kommunen in Südwestfalen nutzen können, um systematisch Digitalisierung und Stadtentwicklung zu planen. Der versprochene Austausch mit den 54 anderen Städten und Gemeinden der Region wird noch im ersten Halbjahr angegangen. „Die Kommunen in Südwestfalen stehen vor ähnlichen Herausforderungen. Indem die fünf Pionierkommunen vorweggehen, denken sie Ansätze vor und bringen ihre Ergebnisse aus den Kern-Lebensbereichen sowie Erfahrungen mit ökonomischen und ökologischen Belangen in eine umfassende Strategie ein. Das ist ein Rahmen, der immer noch genügend Spielraum für eigene Schwerpunkte und Besonderheiten lässt“, erklärte Matthias Barutowicz, Projektmanager für das Thema Smart Cities bei der Südwestfalen-Agentur, laut einer Pressemitteilung.

Bei dem Arbeitstreffen in Menden wurden Handlungsfelder für die Rahmenstrategie festgelegt, etwa Mobilität, Stadtgestaltung, Bildung und Bürgerservices. Jede Pionierkommune setzt nun in ihrer Arbeit unterschiedliche Schwerpunkte.

Die Ergebnisse erhalten alle 59 Kommunen, schließlich soll ganz Südwestfalen von dem Vorhaben profitieren, das das Bundesinnenministerium mit 13 Mill. Euro fördert. Deshalb gehört der kontinuierliche Austausch fest zur Arbeit des Projektkonsortiums. Die Vertreter der Kommunen stellten noch einmal eine Vielzahl von Projekten vor, die sie in ihren Kommunen bereits angestoßen haben oder sich in Planung befinden.

Dazu zählen beispielsweise Bürgerdienste wie die zentrale Online-Anmeldung für Kita-Plätze, papierlose Verwaltungsarbeit, smarte Gewerbeflächenplanung, aber auch Projekte der Stadtgestaltung wie kluge Parkraumsteuerung und nutzerfreundliche Apps für unkomplizierte Fahrten mit Bus und Bahn. All dies sind kleine Bausteine einer smarten Stadt.

Aus Sicht des Projektkonsortiums ist der Aufbau einer regionalen Datenplattform für die gesamte Region und alle Kommunen Südwestfalens unverzichtbar. Auf ihr sollen die gesammelten Bausteine als standardisierte Informationen hinterlegt werden, um beispielsweise interkommunale Projekte leichter umsetzen und neue smarte Ansätze in der Region schneller anstoßen zu können – dies soll allen Kommunen in Südwestfalen die Arbeit erleichtern.

„Konkretisiert haben sich die Überlegungen, eine solche Plattform als Basisinfrastruktur für die Region aufzubauen, mit der Daten gebündelt und für weitere Anwendungen, zum Beispiel zur Verkehrslenkung, bereitgestellt werden können“, erläutert Dr. Stephanie Arens von der Südwestfalen-Agentur die Hintergründe. „Natürlich sind Daten ein sensibles Thema. Die Plattform soll auf den Prinzipien Open Source und Open Data basieren. Software und Daten sollen in der Zielsetzung also für alle offen zugänglich und nutzbar sein.“

Um die Plattform weiter zu planen und letztlich umzusetzen, sucht das Projektkonsortium „5 für Südwestfalen“ das Gespräch mit den Hochschulen der Region, der Telekommunikationsgesellschaft Südwestfalen sowie der Südwestfalen-IT.

Autor:

Redaktion Wittgenstein aus Bad Berleburg

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