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Bad Berleburg sammelt Öko-Punkte
Gerätehaus aus Holz und Pellets

Die Dorfgemeinschaft Wunderthausen macht aus der früheren Schule einen schmucken Treffpunkt.
  • Die Dorfgemeinschaft Wunderthausen macht aus der früheren Schule einen schmucken Treffpunkt.
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vö Bad Berleburg. So darf es weitergehen: Die Stadt Bad Berleburg ist mit Macht dabei, den Titel als nachhaltigste Kleinstadt Deutschlands auf unterschiedlichen Ebenen zu untermauern. Zwei richtungsweisende Entscheidungen fielen am Donnerstagabend in der Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses jeweils einstimmig. Zum einen bekommt die Löschgruppe Weidenhausen das erste Feuerwehrgerätehaus im Stadtgebiet, das in Holzbauweise umgesetzt wird, zum anderen wird die alte Ölheizung im Dorfgemeinschaftshaus Wunderthausen durch eine moderne Pelletheizung ersetzt (die Siegener Zeitung berichtete jeweils). Manuel Spies, im Rathaus verantwortlich für das Immobilienmanagement, sagte mit Blick auf Weidenhausen, dass die Kommune bewusst auf nachhaltige Baustoffe und regionale Wertschöpfung setze.

Bad Berleburg. So darf es weitergehen: Die Stadt Bad Berleburg ist mit Macht dabei, den Titel als nachhaltigste Kleinstadt Deutschlands auf unterschiedlichen Ebenen zu untermauern. Zwei richtungsweisende Entscheidungen fielen am Donnerstagabend in der Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses jeweils einstimmig. Zum einen bekommt die Löschgruppe Weidenhausen das erste Feuerwehrgerätehaus im Stadtgebiet, das in Holzbauweise umgesetzt wird, zum anderen wird die alte Ölheizung im Dorfgemeinschaftshaus Wunderthausen durch eine moderne Pelletheizung ersetzt (die Siegener Zeitung berichtete jeweils). Manuel Spies, im Rathaus verantwortlich für das Immobilienmanagement, sagte mit Blick auf Weidenhausen, dass die Kommune bewusst auf nachhaltige Baustoffe und regionale Wertschöpfung setze. Weil es sich um eine Weiterentwicklung der ursprünglichen Planungen handele, seien Mehrkosten in einer Größenordnung von rund 40 000 Euro aufgelaufen. Weil aus der Ortschaft heraus noch Fragen und Anregungen vorgebracht worden seien, habe es in dieser Woche noch einen Ortstermin gegeben. Manuel Spies dankte in diesem Zusammenhang der Löschgruppe Weidenhausen für die in Aussicht gestellten Eigenleistungen.
Eberhard Friedrich (CDU) bilanzierte die jetzt gefundene Lösung als Kompromiss. Es sei Aufgabe der Kommune, dafür zu sorgen, dass die Löschgruppe ihr Fahrzeug gut unterstellen könne. Bei allen Entscheidungen in Sachen Brandschutz vertraue die Kommunalpolitik stets auf die Vorarbeit der Wehrführung. Die Löschgruppe Weidenhausen habe lange genug auf diese Entscheidung gewartet, stellte Bernd Weide (SPD) fest. Bei den Sozialdemokraten überwiege die Freude, dass die Maßnahme jetzt schnellstmöglich umgesetzt werde. Das Projekt besitze zweifelsohne Modellcharakter, einziger Wermutstropfen seien die Mehrkosten.
Die entstehen auch durch die Modernisierung der Heizungsanlage in der früheren Schule in Wunderthausen – in einer Größenordnung von 33 000 Euro. Aber auch hier machte Manuel Spies deutlich: „Wir haben die Maßnahme weiterentwickelt und wir setzen auf nachhaltige Rohstoffe.“ Der vorhandene Öltank werde ausgebaut, dafür entstehe ein Pelletkeller. Er freue sich, dass die Idee der Grünen umgesetzt werde, fand Oliver Junker-Matthes. Denn: Sicherlich sei die Investition für den Moment höher, langfristig sei es ein Gewinn, davon wegzukommen, Öl zu verbrennen. Die Idee der Pelletheizung reklamierte Martin Schneider indes für die CDU-Fraktion. Richtig sei, dass die Grünen diesen Ansatz verstärkt hätten. Der Wunderthäuser Ortsvorsteher legte nach und regte eine Photovoltaikanlage auf dem Dach des einstigen Schulgebäudes an: „Das müsste meiner Ansicht nach ideal geeignet sein.“ Manuel Spies sicherte zu, dass alle kommunalen Gebäude hinsichtlich der Eignung auf Photovoltaik geprüft würden – auch das Dorfgemeinschaftshaus in Wunderthausen.

Autor:

Martin Völkel (Redakteur) aus Bad Berleburg

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