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Das schnellste Netz Europas
Glasfaser in allen Bad Berleburger Dörfern

Erklärtes Ziel ist: Glasfaser in jeden Winkel der Stadt Bad Berleburg und der Dörfer.
  • Erklärtes Ziel ist: Glasfaser in jeden Winkel der Stadt Bad Berleburg und der Dörfer.
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vö Bad Berleburg. Glasfaser in jeden Winkel der Stadt und der Dörfer: Das ist das erklärte Ziel der gemeinsamen Unternehmung „Unser BLB-Netz“ von den Stadtwerken Bad Berleburg und dem Infrastrukturunternehmen Greenfiber. Damit möglichst viele Haushalte für das Projekt gewonnen werden, starteten die Partner vor gut einem Monat – neben verschiedenen Marketingmaßnahmen – eine Tour in die Kernstadt und alle Ortschaften. An insgesamt 24 Abenden informierten Bürgermeister Bernd Fuhrmann, Stadtwerke-Geschäftsführer Achim Vorbau und Philipp Korinth (Greenfiber) über die Konditionen des kommunalen Netzes. Den Abschluss bildete am Dienstagabend der Informationsabend im Bad Berleburger Bürgerhaus am Markt.

Bad Berleburg. Glasfaser in jeden Winkel der Stadt und der Dörfer: Das ist das erklärte Ziel der gemeinsamen Unternehmung „Unser BLB-Netz“ von den Stadtwerken Bad Berleburg und dem Infrastrukturunternehmen Greenfiber. Damit möglichst viele Haushalte für das Projekt gewonnen werden, starteten die Partner vor gut einem Monat – neben verschiedenen Marketingmaßnahmen – eine Tour in die Kernstadt und alle Ortschaften. An insgesamt 24 Abenden informierten Bürgermeister Bernd Fuhrmann, Stadtwerke-Geschäftsführer Achim Vorbau und Philipp Korinth (Greenfiber) über die Konditionen des kommunalen Netzes. Den Abschluss bildete am Dienstagabend der Informationsabend im Bad Berleburger Bürgerhaus am Markt.

Glasfaser für jeden Ortsteil

Bürgermeister Bernd Fuhrmann nutzte noch einmal die Gelegenheit, um die Werbetrommel zu rühren:  Rund eine Stunde benötige man von Bad Berleburg aus zur richtigen Autobahn: "Und ich gehe davon aus, dass wir daran auch in den nächsten Jahren nichts ändern können." Umso wichtiger sei es, zumindest an das Netz der Zukunft angeschlossen zu werden. "Uns ist es von großer Bedeutung, dass jeder Ortsteil angeschlossen wird", Glasfaser gebe es auf der Steinert in Girkhausen, an der Wisent-Wildnis in Wingeshausen und auch auf dem Didoll. Stadtwerke-Chef Achim Vorbau unterstrich den kommunalen Ansatz: 75 Prozent des Netzes blieben in kommunaler Hand, 25 Prozent lägen bei Greenfiber. Er sei optimistisch, dass die 30-Prozent-Quote aller Haushalte erreicht werde, die letztlich mitmachten. Das alles funktioniere mit einem echten Solidaritätsgedanken: "Es funktioniert nur, wenn auch die mitmachen, die dichter an der Leitung liegen – um die zu unterstützen, die etwas weiter weg sind."

Domizil für Strippenzieher

Greenfiber kauft das ehemalige Hotel ''Siebelnhof''

Philipp Korinth von Greenfiber ließ in bester Verkäufer-Manier keine Gelegenheit aus, um vielleicht Unentschlossene zur Vertragsunterschrift zu bewegen: "Wir bauen hier nicht nur für privat, sondern auch, um den Gewerbestandort zu sichern." Und: Greenfiber wolle sich regional etablieren. Das bestätigte sich in dieser Woche mit dem Kauf des ehemaligen Hotels "Siebelnhof" im Hilchenbacher Stadtteil Vormwald (die Siegener Zeitung berichtete). Geplant sei zudem, auch mit heimischen Tiefbauern zu kooperieren, wenngleich die Kapazitäten der hiesigen Unternehmen nicht ausreichten, um den kompletten Auftrag abzuwickeln: "Aber wir wollen die Ressourcen hier nutzen." Was die Beteiligung in Bad Berleburg angehe, sei man auf einem "sehr guten Weg", verriet Konrith. Wie viele der 2727 Verträge, die bis zum 2. April auf dem Tisch liegen sollen, bereits unter Dach und Fach sind, sagte der Vertreter des Unternehmens dagegen nicht.

Das schnellste Netz Europas in Bad Berleburg

Sämtliche Informations-Abende wurden nach Darstellung des Unternehmens sehr gut angenommen. Am vorletzten Abend wurde demnach in der Schützenhalle Wingeshausen ein Besucherrekord aufgestellt. Mehr als 120 Anwohner wollten sich aus erster Hand über das schnellste Netz Europas in Bad Berleburg informieren. Rein prozentual könne aber kein Ort mit Christianseck mithalten. Dreiviertel aller Bewohner lockte die Werbe-Tour an. Selbstverständlich wurden alle Abende unter Einhaltung der Hygieneregeln abgehalten. Vor jeder Infoveranstaltung fand ein Dorfrundgang mit Bürgermeister Fuhrmann und den jeweiligen Ortsvorstehern statt. Philipp Korinth zeigte sich zum Ende der Tour dankbar: „Wir sind überall herzlich empfangen worden. Und die zahlreichen Fragen haben gezeigt, dass wir mit unserem Projekt auf großes Interesse stoßen.“

Die Vermarktung des Glasfaserprojektes läuft noch bis Samstag, 2. April. Bis dahin müssen sich 30 Prozent aller Haushalte für einen Glasfaseranschluss entschieden haben, damit das Netz gebaut werden kann. Das Beratungsbüro im Sparkassengebäude in der Kernstadt bleibt weiterhin geöffnet. Die Beratungen finden auch ohne vorherige Terminabsprache statt. Greenfiber ist zudem auch unter Tel. (02751) 8299746 erreichbar. Weitere Informationen im Internet gibt es unter www.greenfiber.de/badberleburg oder per Mail unter info@greenfiber.de.

Autor:

Martin Völkel (Redakteur) aus Bad Berleburg

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