SZ

Sanierung verzögert sich bis Dezember
Gleisarbeiten der Rothaar-Bahn

Auf der Bahnstrecke zwischen Erndtebrück und Bad Berleburg – unser Bild zeigt einen Abschnitt bei Birkelbach – werden derzeit die Gleise modernisiert. Weil Stahlschienen fehlen, verzögern sich die Bauarbeiten.
  • Auf der Bahnstrecke zwischen Erndtebrück und Bad Berleburg – unser Bild zeigt einen Abschnitt bei Birkelbach – werden derzeit die Gleise modernisiert. Weil Stahlschienen fehlen, verzögern sich die Bauarbeiten.
  • Foto: Alexander Kollek
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ako Bad Berleburg/Erndtebrück. Es ist still geworden auf den Schienen der Linie 93 zwischen Erndtebrück und Bad Berleburg. Weil die DB Netz AG die Gleise erneuert, fahren auf der Strecke, auf der normalerweise täglich die Rothaar-Bahn unterwegs ist, seit Mitte Oktober keine Züge mehr. Allerdings dürfte vielen Wittgensteinern in den vergangenen Tagen bereits aufgefallen sein, dass die Bauarbeiten auf der Bahntrasse kaum voranschreiten. Der Grund: Wegen Lieferverspätungen kommt es zu einer Verzögerung der Gleismodernisierung und damit einhergehend zu einer Verlängerung der Bauarbeiten. Aller Voraussicht nach soll die Maßnahme erst kurz vor Weihnachten abgeschlossen werden.

ako Bad Berleburg/Erndtebrück. Es ist still geworden auf den Schienen der Linie 93 zwischen Erndtebrück und Bad Berleburg. Weil die DB Netz AG die Gleise erneuert, fahren auf der Strecke, auf der normalerweise täglich die Rothaar-Bahn unterwegs ist, seit Mitte Oktober keine Züge mehr. Allerdings dürfte vielen Wittgensteinern in den vergangenen Tagen bereits aufgefallen sein, dass die Bauarbeiten auf der Bahntrasse kaum voranschreiten. Der Grund: Wegen Lieferverspätungen kommt es zu einer Verzögerung der Gleismodernisierung und damit einhergehend zu einer Verlängerung der Bauarbeiten. Aller Voraussicht nach soll die Maßnahme erst kurz vor Weihnachten abgeschlossen werden.

Zwischen der Odebornstadt und der Edergemeinde werden gegenwärtig Gleise auf einer Länge von insgesamt 7,2 Kilometern erneuert. Die Arbeiten wurden am 9. Oktober aufgenommen und sollten eigentlich schon nach etwas mehr als drei Wochen beendet werden. Wie die Deutsche Bahn (DB) auf Anfrage der SZ mitteilte, sollten die Züge ursprünglich ab dem 2. November wieder auf der Strecke fahren. Doch wie viele Unternehmen aus anderen Branchen hat auch der Bahnkonzern mit Lieferengpässen zu kämpfen: „Aufgrund einer Lieferverzögerung der Stahlschienen muss die Baustelle bis voraussichtlich 18. Dezember verlängert werden.“ Erst mit Lieferung der neuen Teile könnten Schwellen und Schienen erneuert und die Strecke für den Zugverkehr wieder freigegeben werden.

Vier Eisenbahnbrücken erneuert

Immerhin wurden bereits 10.000 Tonnen Schotter des Gleisbetts mit Großmaschinen gereinigt und „fit für die Zukunft“ gemacht. „Außerdem haben die Experten und Expertinnen der DB das Gleisbett befestigt und die Brückenbalken von vier Eisenbahnbrücken erneuert“, erklärte die Deutsche Bahn, die mit der Lieferung der Schienen laut eigenen Angaben insgesamt 10.800 Schwellen austauschen und 14,2 Kilometer neue Schienenstränge
ziehen wird. Trotz des Einsatzes modernster Arbeitsgeräte sei Baulärm „leider nicht“ zu vermeiden, so das Unternehmen, dass die Reisenden um Verständnis für die entstehenden Unannehmlichkeiten bittet.

Schienenersatzverkehr bis kurz vor Weihnachten

Für die Fahrgäste der Rothaar-Bahn ist das aber wohl nur ein schwacher Trost. Sie müssen sich weiterhin in Geduld üben und den von der Hessischen Landesbahn (HLB) eingerichteten Schienenersatzverkehr (SEV) nutzen. Aufgrund der Baumaßnahmen zwischen Bad Berleburg und Erndtebrück werden die Züge bis einschließlich Samstag, 18. Dezember, durch Busse ersetzt. Die Ersatzhaltestellen des SEV befinden sich aber nicht an allen Stationen in unmittelbarer Bahnsteignähe. Die HLB empfiehlt allen Fahrgästen, sich auf der Homepage der Hessischen Landesbahn über die Wegeleitungen zu informieren und weist darauf hin, dass die Mitnahme von Fahrrädern „leider nicht möglich ist“.
Die meisten Berufspendler und Reisenden hätten sich mit den Umständen mittlerweile arrangiert. Katja Schmidt, Ortsvorsteherin von Aue, erklärte im Gespräch mit der SZ: „Dass noch keine Züge fahren, da kann man ja nichts machen. Es wird den ein oder anderen mit Sicherheit ärgern, aber die Leute haben sich darauf eingestellt – und die Fahrpläne hängen aus.“

Autor:

Alexander Kollek

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