Gospelfeuerwerk mit kleinen Extras

Popchor der Musikschule Wittgenstein und Elsoffer Kirchenband konzertierten in Arfeld

aww Arfeld. In mehrfacher Hinsicht etwas ganz Besonderes war das Gospelkonzert unter dem Motto »I Will Follow Him« am Samstagabend in der Arfelder Kirche. Zum einen, weil es eines der ganz wenigen Konzerte überhaupt an diesem Tag in der Region war (schließlich war das Wochenende vielerorts den Karnevalisten vorbehalten). Zum anderen, weil es mit mehreren Premieren aufwartete: So war die Kombination aus dem Popchor der Musikschule Wittgenstein (Bad Berleburg) und der Elsoffer Kirchenband erstmals bei einem Konzert zu erleben. Damit nicht genug, war es auch der erste Auftritt der Elsoffer in einem größeren Rahmen außerhalb der Gottesdienstgestaltung in ihrem Heimatort. Für diesen »Auswärtseinstand« hatten die acht Musiker/innen gleich noch eine weitere Besonderheit auf Lager: die Eigenkomposition »Ich hebe meine Augen auf zu den Bergen«, die laut Keyboarder Ralf Kötter an diesem Abend »Weltpremiere« feierte.

Auch für die Ev. Kirchengemeinde Arfeld war die Veranstaltung etwas ganz Neues, sah doch das zum Bersten mit Musikliebhabern gefüllte Gotteshaus erstmals ein Konzert dieser Art innerhalb seiner Gemäuer.

In jeweils drei Auftrittsblöcken sorgten Band und Chor abwechselnd für eine ausgewogene Mischung aus andächtigen Stimmungen und mitreißendem Gospelfeeling. Hatte die Elsoffer Kirchenband – Katharina Marburger, Johanna Berendes, Markus van den Berg (alle Solo-Gesang), Christoph Marburger (Gitarre, Gesang), Hans-Jürgen Höhne (Gitarre, Mundharmonika, Gesang), Ralf Kötter (Keyboard, Gesang), Christina Kötter (Bass) und Aushilfsdrummer Moritz Jung – mit Praise-Songs wie »Jesus, You’re Everything« oder »In The Presence Of The Lord« den Abend ruhig eingeleitet, zündete der Musikschul-Popchor unter der agilen Leitung von Christoph Haupt anschließend ein Gospelfeuerwerk der guten Laune: Rhythmische Titel wie »This Little Light Of Mine«, »Cert’nly Lord«, »Glorious Kingdom« oder »Eliah Rock« waren so recht dazu angetan, für gute Stimmung bei den Zuhörer/innen zu sorgen.

Viel Applaus erhielt auch die zweite Eigenkomposition der Elsoffer Kirchenband an diesem Abend: »Der Egoistenblues« sorgte für einen schönen Farbtupfer im Programm und kam mächtig gut an. Mit den Kompositionen »Restore My Soul« und »Deep River Of Love« der Siegener Ruthild Wilson und Helmut Jost bediente die Combo einmal mehr die Freunde sanfter Töne. Dass auch der Berleburger Chor die ruhigen Klänge beherrscht, bewies er mit Stücken wie »Swing Low, Sweet Chariot« oder dem israelischen Satz »Shalom aleichem«. Letztgenanntes Lied bildete ebenso einen schönen Kontrast zum gospellastigen Programm wie das südafrikanische Traditional »Noyana«.

Ein paar »Extras« hatte der gemischte Chor im letzten Block, bei dem Eike Gerhard Gücker begleitend in die Klaviertasten griff, am Start: Beim »Sister Act Medley« zeigten sich die Damen in Nonnentracht, und mit Louis Armstrongs »What A Wonderful World« und dem Boney-M.-Hit »By The Rivers Of Babylon« waren zwei Evergreens der Popgeschichte zu hören. Mit kräftigem Applaus erklatschte sich das Publikum eine Zugabe – kam aber dabei nicht drum herum, selbst mitzumachen: Den Kanon »Dona nobis pacem« sangen zum Schluss alle zusammen.

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Archiv-Artikel Siegener Zeitung aus Siegen

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