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Komplettes Stadtgebiet überblicken unmöglich
Große Treffen an Silvester verboten

Der Verkauf von Feuerwerkskörpern ist in diesem Jahr verboten, so auch Menschenansammlungen. Wie gehen die Wittgensteiner Kommunen damit um?
  • Der Verkauf von Feuerwerkskörpern ist in diesem Jahr verboten, so auch Menschenansammlungen. Wie gehen die Wittgensteiner Kommunen damit um?
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  • hochgeladen von Sonja Schweisfurth (Redakteurin)

bw Bad Berleburg/Bad Laasphe. Das Zünden von Feuerwerken an Silvester ist zwar nicht grundsätzlich verboten, aber eigentlich nur im eigenen Garten erlaubt. Der Verkauf ist nicht gestattet, und zudem wurde ein An- und Versammlungsverbot ausgesprochen. Die Kommunen dürfen für Plätze und Straßen, auf denen Menschenansammlungen zu befürchten sind, sogar Verbote aussprechen. Die Frage ist: Wie gehen die Wittgensteiner Kommunen damit um? Werden die Mitarbeiter der Ordnungsämter in der Neujahrsnacht etwa an neuralgischen Plätzen wie dem Marktplatz in Bad Berleburg, dem Wilhelmsplatz in Bad Laasphe oder dem Kreisverkehr an den Eder-Arkaden in Erndtebrück vor Ort sein, um Ansammlungen aufzulösen?

bw Bad Berleburg/Bad Laasphe. Das Zünden von Feuerwerken an Silvester ist zwar nicht grundsätzlich verboten, aber eigentlich nur im eigenen Garten erlaubt. Der Verkauf ist nicht gestattet, und zudem wurde ein An- und Versammlungsverbot ausgesprochen. Die Kommunen dürfen für Plätze und Straßen, auf denen Menschenansammlungen zu befürchten sind, sogar Verbote aussprechen. Die Frage ist: Wie gehen die Wittgensteiner Kommunen damit um? Werden die Mitarbeiter der Ordnungsämter in der Neujahrsnacht etwa an neuralgischen Plätzen wie dem Marktplatz in Bad Berleburg, dem Wilhelmsplatz in Bad Laasphe oder dem Kreisverkehr an den Eder-Arkaden in Erndtebrück vor Ort sein, um Ansammlungen aufzulösen?

Ausnahmesituation für alle neu

„Unsere Abteilung ,Sicherheit und Ordnung‘ hat eine Ordnungspartnerschaft mit der Polizei vor Ort“, antwortet Rebecca Kaletsch aus dem Bad Berleburger Rathaus auf die SZ-Fragen. „Beide Seiten informieren sich und achten darauf, und so auch am Silvesterabend, dass die Regeln eingehalten werden.“ Grundsätzlich fährt aber die Stadtverwaltung eine gleichbleibende Linie: „Das Wichtigste für uns ist, unsere Bürgerinnen und Bürger bestmöglich über die geltenden Regeln zu informieren und ihre Fragen dazu zu beantworten. Wir befinden uns nun mal in einer Ausnahmesituation, die für alle neu ist und selbstverständlich zu Fragen führt.“

Setzen auf Eigenverantwortung

So ist die Stadt im regelmäßigen Austausch mit den Bürgern – nicht nur über die sozialen Medien, sondern auch mit den 23 Ortsvorstehern. „Hierbei setzen wir auf Eigenverantwortung, denn nur, wenn wir auf uns selbst und die Menschen in unserer Umgebung achten, wird dies gelingen“, betont Rebecca Kaletsch. Die Stadtverwaltung bedankt sich daher auf diesem Wege bei allen Bürgern, „die das seit Monaten leben, sich oftmals für die Gemeinschaft engagieren und sich an die Regeln halten, um sich und andere zu schützen“.

Gesamtes Stadtgebiet überblicken unmöglich

Auch die Laaspher Stadtverwaltung will auf die Vernunft der Bürger vertrauen, wie es Pressesprecherin Ann Kathrin Müsse formuliert. Diese bislang nie da gewesene Ausnahmesituation stelle auch die Stadtverwaltung und besonders das Ordnungsamt weiterhin vor große Herausforderungen. Zu den Kontrollen lasse sich sagen, so die Stadt, dass es selbstverständlich nicht möglich sei, das gesamte Stadtgebiet ständig im Auge zu haben – auch nicht am Silvesterabend. „Im Rahmen unserer Möglichkeiten tun wir, was wir können“, verrät die Sprecherin der Stadtverwaltung.

Ordnungsamt verstärkt unterwegs

In diesen Tagen seien die Kolleginnen und Kollegen des Ordnungsamtes wieder verstärkt im ganzen Stadtgebiet unterwegs und hätten die Einhaltung der neuen Regelungen kontrolliert. Dabei habe es kaum Auffälligkeiten gegeben. „Wie im Frühjahr ist auch diesmal die Kooperation mit dem Einzelhandel sehr gut“, berichtet Ann Kathrin Müsse. Neben diesen Außeneinsätzen stehen die Mitarbeiter allen Bürgern, Gewerbetreibenden und Vereinen bei Fragen oder Unsicherheiten auch weiterhin telefonisch und per E-Mail zur Verfügung. Gerade am Anfang dieser Woche, nach der Ankündigung des harten Lockdowns, habe es aus der Bevölkerung viele Rückfragen gegeben, die so geklärt werden konnten.

Autor:

Björn Weyand (Redakteur) aus Bad Laasphe

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