Stadtpark Bad Berleburg
Grüne wollen WC und Trinkbrunnen

Die Grünen fordern die Errichtung von Sanitäranlagen im Rathauspark und den Bau eines Trinkbrunnens.
  • Die Grünen fordern die Errichtung von Sanitäranlagen im Rathauspark und den Bau eines Trinkbrunnens.
  • Foto: SZ (Archiv)
  • hochgeladen von Sonja Schweisfurth (Redakteurin)

bw Bad Berleburg. Schon im August diskutierte der Bad Berleburger Ausschuss für Planen, Bauen, Wohnen und Umwelt über einen Antrag von Bündnis 90/Die Grünen, in dem Anregungen für die künftige Gestaltung im Rathauspark standen. Die anderen Fraktionen sahen manches durchaus als wünschenswert an – freilich liefen im Rathaus ohnehin schon Planungen für das Areal im Zuge eines Gesamtkonzepts. Dem sollte nicht vorgegriffen werden, fanden alle anderen Fraktionen und schmetterten daher den Antrag der Grünen ab.

Sanitäranlagen und Trinkbrunnen

Doch die nehmen jetzt einen neuen Anlauf und wieder den Rathauspark ins Visier. In einem Antrag für die nächste Sitzung des Bauausschusses, die am 16. März stattfindet, fordern die Grünen einerseits die Errichtung von Sanitäranlagen im Park und andererseits den Bau eines Trinkbrunnens im oder am Rathauspark. Die Verwaltung soll dann, sofern der Antrag entsprechende Zustimmung erfährt, bis Mai prüfen, inwieweit beides errichtet werden kann. Und zwar unabhängig von einem städtischen Gesamtkonzept für den Rathausgarten, so der stellv. Fraktionsvorsitzende Bernd Schneider im Antrag. Aktuell hätten in diesen frühlingshaften Tagen die ersten Familien mit Kleinkindern jetzt wieder damit begonnen, den Spielplatz im Rathauspark zu nutzen. Bernd Schneider: „Für diese Familien mit Kindern wäre es eine große Erleichterung, an oder in der Nähe dieses Ortes eine stabile und hygienische Möglichkeit vorzufinden, sich die Hände zu waschen sowie eine Toilette aufsuchen zu können.“ Natürlich möglichst mit Wickelstation.

Kompromiss denkbar

Falls die von den Grünen ursprünglich vorgeschlagene Umsetzung mit Käferholz zu einer wesentlichen zeitlichen Verzögerung führen würde, könnten sie sich auch eine schlichte, unaufwändige, robuste und möglichst Vandalismus-sichere Anlage aus Edelstahl vorstellen. Auch ein Angebot von Trinkwasser im öffentlichen Raum sei immer wichtiger.

Autor:

Björn Weyand (Redakteur) aus Bad Laasphe

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