Ein Indoor-Spielplatz?
Grundschüler bringt Ideen in Stadtplanung ein

Paul hat einige Vorschläge für das Areal des ehemaligen Eins-A-Marktes. Ein Indoor-Spielplatz für Kinder wäre ein Wunsch. Diese Idee findet auch Oma Birgit Rompel super.
  • Paul hat einige Vorschläge für das Areal des ehemaligen Eins-A-Marktes. Ein Indoor-Spielplatz für Kinder wäre ein Wunsch. Diese Idee findet auch Oma Birgit Rompel super.
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vc Bad Berleburg. „Hallo Herr Fuhrmann, ich habe einen Vorschlag für das ehemalige Eins-A-Gebäude.“ Das schreibt Paul Rompel, Schüler der Burgfeldschule in Bad Berleburg, in einem Brief an den Verwaltungs-Chef. Der junge Bad Berleburger hat einige Ideen, was man mit dem nicht genutzten Gebäude machen könnte – und dabei einen erfrischenden Blick von Kindern genutzt.

Der Grundschüler hat viele kreative Ideen

„Es wäre für uns Kinder toll, wenn es in Bad Berleburg einen großen Indoor-Spielplatz geben würde“, schlägt der Achtjährige vor und erläutert seine Ideen. So schwebt dem jungen Odebornstädter eine Ritter-Hüpfburg vor, eine Kletterwand ginge doch auch und ein Kletterlabyrinth fände Paul ebenfalls toll.

Der Schüler der Klasse 2 a wäre auch mit einem Trampolin, einem Bällebad, einer Scooterbahn, einem Kinder-Karussell und einem Balancierweg einverstanden, am besten überdacht. Hauptsache etwas für die Freizeit von Kindern von zwei bis 13 Jahre. Der engagierte Grundschüler schlägt noch eine Rutsche, einen Kicker und die Möglichkeit für Tischcurling vor. Wenn es dann noch einen Raum geben würde, in dem sich die Kinder und die begleitenden Erwachsenen stärken könnten und Kinder in diesem Raum noch Geburtstage feiern könnten, wäre Paul ganz zufrieden.

Das Gebäude ist in miserablem Zustand

Ob und wie weit die Vorschläge angesichts des Sanierungsbedarfs und der Pläne zum Eins-A-Areal umgesetzt werden können, steht in den Bad Berleburger Sternen. Was die Familie Rompel anspricht, ist der Bedarf eines neuen Angebotes für die jungen Bad Berleburger. „Uns ist wichtig“, so Monika Rompel, Mutter von Paul, „dass es in Bad Berleburg ein Angebot für Kinder und Familien gibt, das an das eines Indoor-Spielplatzes herankommt. Denn hier gibt es einfach nichts und wir müssen immer nach Schmallenberg fahren.“ Da stimmt auch Oma Birgit Rompel zu, die gerne für das Gelände der Eins-A-Ruine eine sinnvolle Nutzung sehen würde. Bei einem Spaziergang mit Enkel Paul kam das Duo am Eins-A-Gebäude vorbei. Der miserable Zustand des Gebäudes gefällt vor allem Birgit Rompel nicht – schließlich hat sie in diesem Areal mal gearbeitet: „Das war keine schlechte Zeit und ich bin traurig, was aus dem Areal geworden ist.“

Die Ideen von Kindern und Jugendlichen sind wertvoll

„Die Post ist eingegangen“, bestätigte Bürgermeister Bernd Fuhrmann auf SZ-Anfrage. „Ich finde es super, wenn junge Bürger direkt ihre Vorschläge unterbreiten. Wir werden die Ideen mit aufnehmen.“ Dass Paul Rompel gerade in der vergangenen Woche seinen Brief eingeworfen hat, war bemerkenswert. Denn gerade in dieser Woche nahm das Bad Berleburger Stadtoberhaupt Bernd Fuhrmann an einer Sitzung des Bundesverbandes für Wohnen und Stadtakademie teil.

Fünf Städte, darunter Bad Berleburg, nehmen am Pilotprojekt der Kleinstadtakademie teil. „In unserem Beitrag bringen wir genau das Thema der Planung mit Kindern und Jugendlichen, bezogen auf das Objekt Quartierplanung Eins-A, auf den Punkt. Ich will noch einmal unterstreichen, wie wertvoll die Ideen von Kindern und Jugendlichen sind.“

Autor:

Christian Völkel

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