Hüten und Scheren in Dotzlar

Wittgensteiner Schafsfreunde stellten ihre Arbeit vor

db Dotzlar. Jack und Carry hießen ohne Frage die beiden Stars, die jetzt das Publikum in der Dotzlarer Gaststätte »E da Schiere« begeisterten. Die beiden Boarder Collies von Thorsten Walczok zeigten gemeinsam mit ihrem Herrchen, was die wohl schlauste Hunderasse mit etwas Training leisten kann. Die Schafs- und Hütefreunde Wittgenstein hatten in Dotzlar zum Tag der offenen Tür geladen.

Thorsten Walczok trainiert seine Hunde

Die sieben und knapp drei Jahre alten Collies bewiesen, dass sie nicht ohne Grund zu den beliebtesten Hütehunden gehören. Seit sechs Jahren trainiert und beschäftigt sich Thorsten Walczok mit den Hunden. Auf die Idee kam er durch seine zahlreichen Schafe, die er damals schon besaß. Das Schafehüten ist eine echte Sportart und wie für die smarten Vierbeiner geschaffen, die immer beschäftigt und bewegt werden wollen.

Organisation von Rund 20 Mitgliedern

So entstand auch die Interessengemeinschaft, denn genau dies seien sie und kein Verein, betonte Thorsten Walczok gegenüber der Siegener Zeitung. Die rund 20 Mitglieder teilen durch ihre Schafe und ihre Hunde ein gemeinsames Hobby. Gemeinschaftlichen Trainings und Treffen folgte die Idee auch offiziell tätig zu werden. Ein bisschen spiele man durch das Interesse an Schafen die Rolle einer Randgruppe in unserer von Rindern beherrschten Gegend. Alle Mitglieder, die auch aus dem Siegerland kommen, halten die Tiere nur zum Nebenerwerb.

Erklären des maschinellen Entkleidens

Mit Jack und Carry gab Thorsten Walczok den Zuschauern eine kleine Darbietung des Könnens seiner Hunde. Besonders die noch junge und wilde Carry begeisterte Kinder wie auch Erwachsene. Ihre Mutter ist mit der unter Insidern bekannten Züchterin Anne Krüger Vize-Europameister geworden. Aber sie Schafe wurden nicht nur gehütet, sondern auch ausgezogen. Schließlich gehört auch das Scheren zu den Aufgaben eines Schäfers. Mit Erläuterungen brachte Thorsten Walczok den Zuschauern das gefährlich erscheinende Unterfangen näher.

Sogar Walisische Schwarznasen vor Ort

»Alles rund ums Schaf« gab es an kleinen Verkaufsständen. Einige der Wolllieferanten standen für Streicheleinheiten bereit. Neben den bei uns am weitesten verbreiteten Schwarzköpfen und den Texel, konnten auch die seltenen Walisischen Schwarznasen bewundert werden, für die es nur sehr wenige Züchter in Deutschland gibt. Der Dank der Schafs- und Hütefreunde ging an die Schiere und den Besitzer der bereitgestellten Wiese.

Autor:

Archiv-Artikel Siegener Zeitung aus Siegen

following

Sie möchten diesem Profil folgen?

Verpassen Sie nicht die neuesten Inhalte von diesem Profil: Melden Sie sich an, um neuen Inhalten von Profilen und Orten in Ihrem persönlichen Feed zu folgen.

Eine/r folgt diesem Profil

Kommentare

online discussion

Sie möchten kommentieren?

Sie möchten zur Diskussion beitragen? Melden Sie sich an, um Kommentare zu verfassen.

Diskussion schließen

Hinweis: Der Autor wird vom System benachrichtigt

Karte einbetten

Abbrechen

Video einbetten

Es können nur einzelne Videos der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Playlists, Streams oder Übersichtsseiten.

Abbrechen

Social-Media Link einfügen

Es können nur einzelne Beiträge der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Übersichtsseiten.

Abbrechen

Beitrag einbetten

Abbrechen

Schnappschuss einbetten

Abbrechen

Veranstaltung einbetten

Abbrechen
add_content

Sie möchten selbst beitragen?

Melden Sie sich jetzt kostenlos an, um selbst mit eigenen Inhalten beizutragen.