Silke van Doorn geht
Joachim Cierpka als neuer Superintendent eingeführt

Nicht alle, aber doch ein relativ großer Teil der Wittgensteiner Besucher mit dem neuen Superintendenten von Bramsche: Nicole und Pierre Bauer, Silke van Doorn, Jens Hofmann, Joachim Cierpka, Barbara Kümmel und Laura Mengel (v. l.).
  • Nicht alle, aber doch ein relativ großer Teil der Wittgensteiner Besucher mit dem neuen Superintendenten von Bramsche: Nicole und Pierre Bauer, Silke van Doorn, Jens Hofmann, Joachim Cierpka, Barbara Kümmel und Laura Mengel (v. l.).
  • Foto: Kirchenkreis
  • hochgeladen von Christian Schwermer (Redakteur)

sz Bramsche/Elsoff. „Die Gemeinde, aus der ich gekommen bin, hat mir – auch weil ich so kurz da war – einen Pilgerstab geschenkt.“ Zu Beginn seiner Predigt am Sonntagnachmittag in der St.-Martin-Kirche in Bramsche reckte Pfarrer Joachim Cierpka das Präsent in die Luft, das er von den Frauenhilfen der Lukas-Kirchengemeinde im Elsoff- und Edertal bei seiner Verabschiedung bekommen hatte.
In den sieben Wochen seitdem war einiges passiert, direkt vor seiner Predigt war Joachim Cierpka im Gottesdienst von Regionalbischof Dr. Detlef Klahr begrüßt, ausführlich vorgestellt und feierlich als Superintendent des evangelisch-lutherischen Kirchenkreises Bramsche und Inhaber der ersten Pfarrstelle in der Evangelisch-lutherischen Kirchengemeinde St. Martin Bramsche ins Amt eingeführt worden.

Silke van Doorn zieht es nach Freistatt

Im Rahmen eben dieser Begrüßung teilte der Regionalbischof auch mit, dass er sich freue, dass Joachim Cierpkas Ehefrau, Silke van Doorn, nun ebenfalls in den Norden komme. Die gemeinsame Schulreferentin der evangelischen Kirchenkreise Siegen und Wittgenstein tritt zum 1. Februar eine Pfarrstelle in Freistatt an, wo einst Friedrich von Bodelschwingh eine Betheler Zweiganstalt gegründet hatte. Zu ihrer Arbeit dort gehöre eine kleine Kirchengemeinde sowie diakonische Einrichtungen vom Janusz-Korczak-Internat bis zur Obdachlosen- und Wiedereingliederungs-Hilfe: Sie sei gespannt auf diese ganz andere, aber ganz wichtige Aufgabe, so Silke van Doorn, die ab September 2010 als Schulreferentin im Wittgensteiner Kirchenkreis und als Religionslehrerin an Haupt- und Realschule Bad Berleburg gearbeitet hatte, bis sie dann im gesplitteten Dienst im September 2013 Schulreferentin für die beiden Nachbar-Kirchenkreise wurde. Beim Gottesdienst in Bramsche waren einige Wittgensteiner Lukas-Gemeindeglieder: Die Schwarzenauer Küsterin Nicole Bauer und ihr Ehemann Pierre hatten sich genauso auf den 250-Kilometer-Weg nach Bramsche gemacht, wie auch Gemeindesekretärin Anita Rothemann und ihr Ehemann Sebastian Janssen, darüberhinaus Alt-Presbyter Otto Marburger sowie die aktuellen Presbyter Jens Hofmann, Barbara Kümmel und Laura Mengel.

Pilgerstab aus Wittgenstein

Wobei die beiden letztgenannten auch noch Aufgaben an diesem Tag hatten: Barbara Kümmel gab bei der offiziellen Einführung Joachim Cierpka Segensworte mit auf den Weg, bei den abschließenden Grußworten war es Laura Mengel, die nochmal für Joachim Cierpkas Arbeit in Lukas dankte und im Namen von Presbyterium und gesamter Kirchengemeinde alles Gute und Gottes Segen wünschte.
Immer wieder blitzte also zwischendurch Wittgenstein auf, auch bei der Kollekte: Die war einerseits bestimmt für den Bramscher Partner-Kirchenkreis in Südafrika, andererseits für das Synagogen-Projekt in Bad Laasphe, dem Joachim Cierpka eng verbunden war. Und in der Bramscher St.-Martin-Kirche steht nun sogar etwas aus Wittgenstein, denn wie sagte Joachim Cierpka: Er werde jetzt seinen Pilgerstab abstellen, „bis auf Weiteres, hier am Altar, bis er wieder ruft“. Den kompletten Gottesdienst kann man bei YouTube anschauen, den Link dafür gibt es auf der Homepage des Evangelischen Kirchenkreises Wittgenstein.

Autor:

Redaktion Wittgenstein aus Bad Berleburg

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