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Neue Stelle als Superintendent
Joachim Cierpka verlässt Lukas-Gemeinde

So alt ist das Foto noch nicht: Im Frühjahr 2018 trat Joachim Cierpka seinen Dienst als Pfarrer der Lukas-Gemeinde im Elsoff- und Edertal an.
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vö Elsoff. Was der Kirchenkreis am Freitag als Personalie vermeldete, hat für die Menschen in der Lukas-Kirchengemeinde im Elsoff- und Edertal durchaus eine weitreichende Bedeutung: Denn nur gut zwei Jahre nach dem Dienstantritt ihres Pfarrers Joachim Cierpka – der Nachfolger von Dr. Ralf Kötter startete konkret am 1. Mai 2018 – müssen sich die Menschen aus den Ortschaften Alertshausen, Beddelhausen, Christianseck, Diedenshausen, Elsoff, Schwarzenau und Wunderthausen erneut auf die Suche nach einem Theologen begeben.

Denn: Am Mittwochabend wurde Joachim Cierpka in Osnabrück zum Superintendenten des Evangelisch-lutherischen Kirchenkreises Bramsche gewählt, Dienstantritt soll zum 1. September sein.

Elsoff. Was der Kirchenkreis am Freitag als Personalie vermeldete, hat für die Menschen in der Lukas-Kirchengemeinde im Elsoff- und Edertal durchaus eine weitreichende Bedeutung: Denn nur gut zwei Jahre nach dem Dienstantritt ihres Pfarrers Joachim Cierpka – der Nachfolger von Dr. Ralf Kötter startete konkret am 1. Mai 2018 – müssen sich die Menschen aus den Ortschaften Alertshausen, Beddelhausen, Christianseck, Diedenshausen, Elsoff, Schwarzenau und Wunderthausen erneut auf die Suche nach einem Theologen begeben.

Denn: Am Mittwochabend wurde Joachim Cierpka in Osnabrück zum Superintendenten des Evangelisch-lutherischen Kirchenkreises Bramsche gewählt, Dienstantritt soll zum 1. September sein. Der Kirchenkreis nördlich von Osnabrück hat gut 60 000 Gemeindeglieder in 26 Kirchengemeinden und gehört zur Evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers. Für Joachim Cierpkas Wechsel aus Berlin nach Wittgenstein waren nach Angaben des Kirchenkreises detaillierte Vereinbarungen zwischen der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz und der Evangelischen Kirche von Westfalen notwendig, die müssen jetzt mit der Hannoverschen Landeskirche als dritter Beteiligter angepasst werden. Deshalb geht Joachim Cierpka davon aus, dass er die Lukas-Kirchengemeinde und Wittgenstein frühestens zum September verlassen werde.

Geplant sei der Wechsel nach Niedersachsen nicht gewesen, so der 59-Jährige am Freitag am SZ-Telefon, allerdings sei er aus der Landeskirche Hannover heraus angesprochen worden: „Manchmal entwickeln sich die Dinge anders als ursprünglich geplant.“ Der Pfarrer unterstrich allerdings, dass seine Entscheidung keinesfalls eine gegen seine jetzige Gemeinde sei, sondern eine für die neue Herausforderung. „Ich fühle mich in der Lukas-Gemeinde sehr zuhause, war und bin hier ausgesprochen gerne Pfarrer. Am liebsten würde ich meine Gemeinde mitnehmen, aber das geht nun mal nicht.“ Er freue sich auf den nächsten Karriereschritt, aber der Verlust der Lukas-Gemeinde sei sicherlich der Wermutstropfen an der Sache. So weit es in seinen Kräften liege, unterstrich Joachim Cierpka, werde er sich einbringen, um eine Nachfolgelösung zu finden: „Ich werde sicherlich zügig den ein oder anderen Kollegen ansprechen.“

Mit der Personalie Joachim Cierpka droht dem Kirchenkreis Wittgenstein möglicherweise ein weiterer personeller Verlust. Denn Silke van Doorn, Schulreferentin der Kirchenkreise Wittgenstein und Siegen und Ehefrau Joachim Cierpkas, wird sich ebenfalls nach einer neuen Stelle im Umfeld von Bramsche umsehen. Das bestätigte sie am Freitag auf SZ-Anfrage: „Ich suche eine neue Stelle. Das habe ich bisher noch nicht gemacht, weil wir zunächst die Entscheidung vom Mittwochabend abwarten wollten.“

Autor:

Martin Völkel (Redakteur) aus Bad Berleburg

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