Kinder erkundeten markante Gefahrenpunkte in Arfeld

Sicherheit im Straßenverkehr: Polizei als Freund und Helfer

sz Arfeld. Niemand spricht gerne über den Ernstfall. Was aber ist zu tun, wenn man sich verlaufen hat oder eine stark befahrene Straße überqueren will? Damit die Kindergartenkinder nicht unvorbereitet in Gefahrensituationen schlittern und sich auch im Notfall zu helfen wissen, war Klein und Groß in Arfelds AWo-Kindergarten jetzt besonders praxisnah mit Aufklärung beschäftigt. »Kinderleichte Sicherheit« lautete der Arbeitstitel für das eindrucksvolle Projekt, das sich an die zwölf angehenden Schulkinder richtete und zum zweiten Mal realisiert wurde. An die Übernachtung in der Jugendherberge Bad Berleburg mit Besuch der Polizeiwache und den Praxistest vor Ort werden sich die Knirpse noch lange erinnern. Begleitet wurden sie von den Erzieherinnen Nadine Grebe, Ilka Jeschke und Anerkennungspraktikantin Daniela Miß.

Im Revier Bad Berleburg gab es jede Menge zu entdecken, was die Mädchen und Jungen noch nicht oder nur aus dem Fernsehen kannten. Einsatzkleidung, Gefängniszelle und das Büro der Freunde und Helfer ließ sich die junge Gästeschar von Karl-Heinz Bender und Rainer Völkel zeigen und erklären. Neben der reinen Präventionsarbeit wollten die Beamten vor allem Berührungsängste zwischen Polizeibeamten und Kindern abbauen und ein realistisches Bild des Berufes zeigen. »Das ist gelungen«, freute sich Kindergartenleiterin Renate Haug-Neidhart. Viele Eindrücke haben die Kinder in bunten Bildern verarbeitet, die sie den Polizisten schenken möchten. Dass der kürzeste Weg nicht immer der sicherste ist, lernten die Kids im zweiten Teil der Lehrreihe. Wie sie möglichst ohne Risiko die Straße überqueren und ihr Ziel erreichen können, zeigte Polizeihauptkommissar Ralf-Ulrich Spieß den zwölf angehenden Schulkindern des AWo-Kindergartens aus erster Hand, um an den markanten Gefahrenpunkten Arfelds ein paar lehrreiche Tipps in Sachen »Sicherheit im Straßenverkehr« zu geben.

»Spätestens, wenn die Kinder in die Schule kommen, beginnen sie kleinere Wege allein zurück zu legen«, weiß auch Renate Haug-Neidhart. Mit dem Verkehrstraining möchten die Erzieherinnen ihren Schützlingen das nötige Rüstzeug für mehr Selbstständigkeit mit auf ihren Lebensweg geben. Und der führt irgendwann auch einmal über die stark befahrene und teils schlecht zu überblickende Ortsdurchfahrt. Daher legte Spieß den Kleinen beispielsweise ganz praktisch und mit viel Humor ans Herz, dass sie zunächst am Randstein des Bürgersteigs anhalten und in Ruhe schauen sollten, bevor sie zügig die Straße überqueren.

Autor:

Archiv-Artikel Siegener Zeitung aus Siegen

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