Klares Motto: Wer nicht kämpft, hat schon verloren

Berghausen: Jugendliche stieg symbolisch in die Mülltonne

mst Berghausen. Wer nicht kämpft, hat schon verloren: Nach diesem Motto agieren derzeit im evangelischen Kirchenkreis Wittgenstein ehrenamtlich tätige und betroffene Jugendliche, die sich um den Fortbestand der Jugendarbeit sorgen. Nach den Aktionen am vergangenen Wochenende (die Siegener Zeitung berichtete) ging es gestern sozusagen in die zweite Runde – beispielsweise in Berghausen. Erneut wurden die Gottesdienstbesucher mit einem überdimensionalen Karton auf die schwierige Lage und die möglichen Folgen einer Streichung sämtlicher hauptamtlicher Stellen in der Jugendarbeit aufmerksam gemacht.

Kim-Christin Dickel ließ sich sogar in einer Mülltonne, deren Deckel symbolisch geschlossen wurde, vor die Berghäuser Kirche schieben. Außerdem wurden natürlich auch wieder einige Unterschriften gesammelt. Die Forderung nach fünf Prozent des Etats für die Jugendarbeit stelle dabei eher einen symbolischen Wert da, wichtig und unabdingbar sei es einfach, hauptamtliche Stellen für die Jugendarbeit zu erhalten, erläuterte Dennis Hassler von den protestierenden Jugendlichen, zu denen in Berghausen noch Annabell Dreisbach, sowie Christof und Jörn Dickel zählten.

Unterstützt wurden die Jugendlichen durch Inge Kroh, die überregional in der evangelischen Jugendarbeit tätig ist. Ob dies an der Haltung der Leitungsebene des Kirchenkreises noch etwas ändern und die Entscheidung auf der Synode am 22. November beeinflussen kann, bleibt fraglich. Aber wie im Eingang schon erwähnt, die Jugendlichen können sich zumindest nicht vorwerfen lassen, sie hätten es nicht versucht.

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Archiv-Artikel Siegener Zeitung aus Siegen

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