Schwarzenau
Kleintierzuchtverein präsentiert verschiedene Rassen auf Lokalschau

Unter Einhaltung der 3-G-Regeln hat der Kleintierzuchtverein W32 Bad Berleburg und Umgebung in der Schwarzenauer Schützenhalle eine Lokalschau durchgeführt.
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  • Unter Einhaltung der 3-G-Regeln hat der Kleintierzuchtverein W32 Bad Berleburg und Umgebung in der Schwarzenauer Schützenhalle eine Lokalschau durchgeführt.
  • Foto: lene
  • hochgeladen von Christian Schwermer (Redakteur)

lene Schwarzenau. Kleine Tiere kamen jetzt in Schwarzenau groß raus, denn am vergangenen Wochenende fand die Kleintierschau des Kleintierzuchtvereins W32 Bad Berleburg und Umgebung in der Schützenhalle unter Einhaltung der 3-G-Regeln statt. In diesem Jahr konnten die Besucher der Lokalschau 67 Hühner und Hähne sowie 128 Kaninchen in den dafür vorbereiteten Käfigen bestaunen.
Der 1. Vorsitzende Jörg Zielke-Seeberger eröffnete am Samstagnachmittag die diesjährige Ausstellung des Kleintierzuchtvereins. Der Verein kann nun mit Stolz auf eine 60-jährige Vereinsgeschichte zurückschauen. Die Verantwortlichen des Vereins, Mitglieder und Helfer hatten sich größte Mühe gegeben, eine Ausstellung aufzubauen und zu präsentieren, die allen Anforderungen gerecht wurde.

Politik von der Darbietung der Züchter in Schwarzenau begeistert

Bei der Ausstellung haben sich Züchter in einem friedlichen Wettstreit miteinander gemessen und teilweise hohe Punkte für ihre aufwendige Arbeit mit der Zucht erhalten. Die stellv. Bürgermeisterin der Stadt Bad Berleburg, Anke Fuchs-Dreisbach, die selbst schon seit vielen Jahren Stammgast der Kleintierschau des W32 ist, zeigte sich begeistert über die tollen Leistungen der Züchter.
Ulla Belz war am Wochenende dagegen zum ersten Mal zu Gast auf einer Kleintierausstellung. In ihrer Ansprache sagte die stellv. Landrätin des Kreises Siegen-Wittgenstein, „dass auch sie, bei den ausgestellten Tieren, wie wohl jeder Laie, zuerst gedacht habe, oh wie süß.“ Aber schnell kam ihr der zweite Gedanke: „Wie viel Zeit und Engagement dahintersteckt, sollte man nicht vergessen und stattdessen in den Vordergrund rücken.“

Neben Hühnern und Hähnen durften die Besucher auch süße Kaninchen bestaunen.

Die Politikerin sei der Meinung, dass man immer nur das süße Tier sehen würde, allerdings nie die harte Arbeit und den enormen Zeitaufwand dahinter. Sie dankte den Züchtern und merkte an, dass ohne ihre Arbeit mit der Zucht, wohl einige Rassen, die heute auf der roten Liste stehen, bereits ausgestorben wären.

W32 Bad Berleburg zählt aktuell 70 Mitglieder

Dem Kleintierzuchtverein W32 Bad Berleburg und Umgebung gehören aktuell 70 Vereinsmitglieder an, darunter auch einige Jungzüchter. Geraden auf seine jungen Aktiven sei der Verein besonders stolz, denn deutschlandweit fehlt in der Tierzucht der Nachwuchs. Neben der enormen Verantwortung, die die Zucht mit sich bringt, und den Kosten, um die Tiere optimal zu halten und zu versorgen, ist dieses „Hobby“ auch mit sehr viel Zeitaufwand verbunden – denn man muss sich an 365 Tagen im Jahr um seine Tiere kümmern. Dass das den Vereinsmitgliedern gelingt, konnte auch der ungeschulte Besucher mit einem Blick auf die große Anzahl der Rassen, dem Glanz von gepflegten Fell und Gefieder sowie dem gesamten Erscheinungsbild der Tiere sofort erkennen.

Bei der Ausstellung am Wochenende erhielten die Besucher neben der Gelegenheit, die schönen Tiere zu bestaunen, auch wertvolle Tipps für die Heimtierhaltung. Es standen aber auch Ehrungen auf dem Programm: Für 25-jährige Vereinsangehörigkeit wurde Heinz Burkhard Kassel geehrt. Jochen Schönfelder erhielt für seine insgesamt 40-jährige Arbeit als Züchter eine Sonderehrung mit goldener Vereinsnadel. Schönfelder war bis zur Auflösung Mitglied beim Verein KTZV W42, stellte aber zu dieser Zeit seine Tiere auch schon immer wieder bei W32 aus, wo er dann auch eintrat.

Unter Einhaltung der 3-G-Regeln hat der Kleintierzuchtverein W32 Bad Berleburg und Umgebung in der Schwarzenauer Schützenhalle eine Lokalschau durchgeführt.
Neben Hühnern und Hähnen durften die Besucher auch süße Kaninchen bestaunen.
Autor:

Redaktion Wittgenstein aus Bad Berleburg

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