Pferdezuchtverein Wittgenstein
Konkurrenz belebt Geschäft bei der Stutenschau

Auf dem Stünzel-Festplatz richtete der Pferdezuchtverein Wittgenstein die Stutenschau des Westfälischen Pferdestammbuchs aus. Hier präsentierten beileibe nicht nur Züchter aus Siegen-Wittgenstein ihre besten Tiere. Foto: Björn Weyand
  • Auf dem Stünzel-Festplatz richtete der Pferdezuchtverein Wittgenstein die Stutenschau des Westfälischen Pferdestammbuchs aus. Hier präsentierten beileibe nicht nur Züchter aus Siegen-Wittgenstein ihre besten Tiere. Foto: Björn Weyand
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bw Stünzel. Einmal im Jahr ist auf dem Stünzel-Festplatz die Hölle los, wenn die große Kreistierschau ruft. Nur einen Monat später ist dort wieder etwas los, allerdings alles vier oder fünf Nummern kleiner, deutlich beschaulicher, richtig familiär. Bei der jährlichen Stutenschau des Westfälischen Pferdestammbuchs treffen sich oft alte Bekannte, Brüder und Schwestern im Geiste. Sie alle eint die Leidenschaft für die Pferdezucht – ob Warm- oder Kaltblut, ob Haflinger oder Kleinpferde.

Insgesamt 47 Anmeldungen liegen mittags vor. Damit ist Ewald Hackler, Beisitzer des Pferdezuchtvereins Wittgenstein, ganz zufrieden. Sicherlich seien die Meldezahlen in der Vergangenheit schon mal höher gewesen, „aber es wird ja überall weniger“. Was auffällig sei: Zwölf Haflinger-Fohlen seien so viele, wie seit vielen Jahren nicht mehr, berichtet Ewald Hackler. Das sei absolut positiv zu bewerten: „Es ist ja wie bei allem: Konkurrenz belebt das Geschäft.“ Die Züchter kommen nicht nur aus dem Kreisgebiet Siegen-Wittgenstein zur Stutenschau auf den Stünzel-Festplatz, sondern auch aus dem benachbarten Hessen sowie aus dem Sauerland, sogar aus Wuppertal ist jemand angereist.

Aber natürlich bietet sich vor allem den heimischen Pferdezüchtern die Gelegenheit, ihre Tiere der Jury zu präsentieren. Für jede Rasse gebe es immer bestimmte Merkmale, auf die die Richter achten müssen, erläutert Ewald Hackler. Doch das A und O seien die Bewegung, die Muskulatur und das Skelett, also der Körperbau eines Pferdes. In der Stutenschausaison, für die von Mai bis August die Bewertungskommission eine Vielzahl Stuten- und Fohlenschauen in ganz Westfalen und den angrenzenden Umgebung ansteuert, wird auf allen Schauterminen das Bewertungssystem der „Linearen Beschreibung“ angewandt, von dem sich die Verantwortlichen deutlich mehr Transparenz und Information für die Züchter versprechen.

Für die drei- und vierjährigen Zuchtstuten bilden die Stutenschauen ein wichtiges Schaufenster der Zucht, bei dem neben der eigentlichen Stutenbewertung zugleich auch die Prämienvergabe durchgeführt wird und Stuten besonderer Qualität zur Elitestutenschau nach Münster-Handorf eingeladen werden.

Autor:

Björn Weyand (Redakteur) aus Bad Laasphe

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