Kunden schwören weiter auf das Sparbuch

Sparkasse Wittgenstein: Gesamteinlagen stiegen um 4 Prozent auf rund 652 Mill. E an

howe Bad Berleburg. Die Zeiten des Euro, einer schwachen Konjunktur und der Unsicherheiten an den Finanzmärkten haben auch auf das Verhalten der Kunden der Sparkasse Wittgenstein ihre Auswirkungen. Bei der jüngsten Bilanzpressekonferenz erläuterte Direktor Josef Strauß, »die Spareinlagen sind wieder ein Renner.« Nach wie vor steht das gute alte Sparbuch hoch im Kurs beim Kunden. Sicherheit der Anlage scheint wichtig für den Kunden zu sein.

Die Gesamteinlagen stiegen um rund 4 Prozent auf rund 652 Mill. e an. Während im Jahr 2001 die Sicht- und Termineinlagen im Mittelpunkt des Kundeninteresses gestanden haben, wurden im Jahr 2002 die Zuwächse vor allem im Bereich der traditionellen Spareinlagen erzielt – plus 9,6 Mill. e. Die Sparkonten mit dreimonatiger Kündigungsfrist wuchsen um 3,2 Mill. e bzw. um 3,9 Prozent. Noch deutlicher legten die Sparkassen-Zertifikate zu, die eine flexible Verfügbarkeit mit attraktiven Zinssätzen kombinieren. Sie stiegen um 7,5 Mill. e bzw. 5,8 Prozent. Aufgrund des insgesamt eher mittel- bis langfristigen Anlagehorizontes der Kunden wurden im Bereich der Termineinlagen nicht mehr die Zuwachswerte des Jahres 2001 von rund 30 Prozent erreicht. »Der Kunde will liquide bleiben«, deutete Josef Strauß.

Was das Darlehnsgeschäft mit Privatkunden im Jahr 2002 betrifft, ist dieses um rund 8 Mill. e bzw. 3,2 Prozent gestiegen. Auch die privaten Kontokorrentkredite sind im Berichtsjahr um 7,4 Prozent angestiegen. Im Grunde hat der Kunde immer weniger Geld zur Verfügung – und das, was er hat, legt er sicher beiseite. Eine Erholung der Konjunktur könne nur mit bestimmten – weltpolitischen – Rahmenbedingungen erfolgen, hieß es.

Mit einer Entspannung im Irak-Konflikt werde die Unsicherheit nachlassen. Auch der Ölpreis werde wieder sinken. Beides stärke die Weltkonjunktur. Eine anziehende Wirtschaft stimuliere in erster Linie den Export. Dies wirke sich aber auch über eine Aufhellung der Erwartungen von Unternehmen und Konsumenten positiv auf die Binnennachfrage in Deutschland aus. Alles in allem werde ein reales Wachstum von 1 Prozent erwartet.

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Archiv-Artikel Siegener Zeitung aus Siegen

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