L 553: Ab Dezember wegen Ausbau voll gesperrt

Zwei Teilabschnitte zum Ausbau der L 553 zwischen Aue und Berghausen sind erledigt, der dritte und schwierigste startet nun im Oktober. Mit der Vollsperrung müssen die Verkehrsteilnehmer dann ab Dezember rechnen.  Archivfoto: vö
  • Zwei Teilabschnitte zum Ausbau der L 553 zwischen Aue und Berghausen sind erledigt, der dritte und schwierigste startet nun im Oktober. Mit der Vollsperrung müssen die Verkehrsteilnehmer dann ab Dezember rechnen. Archivfoto: vö
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Bad Berleburg. Was bislang noch hinter vorgehaltener Hand die Runde machte, wurde gestern Abend im Bad Berleburger Ausschuss für Planen, Bauen, Wohnen öffentlich: Der Teilabschnitt der L 553 zwischen Aue und Berghausen wird ab Dezember für mehrere Monate voll gesperrt. Grund ist der Vollausbau des letzten und zugleich schwierigsten Teilabschnittes.

Stadtoberbaurat Wolfgang Acker-Marx teilte mit, dass die Arbeiten nach Informationen der Stadtverwaltung bereits im Oktober starteten. Zu Beginn werde ein 100 Meter langes Brückenbauwerk errichtet, das zunächst nur eine dreitägige Vollsperrung notwendig mache. Danach könne der Verkehr mit Ampelanlage zumindest einspurig laufen. Aller Voraussicht nach werde die Vollsperrung dann ab Mitte Dezember wirksam, wenn es an die 780 Meter lange Bohrfallwand gehe. Die Straßenplaner kalkulierten mit einer Bauzeit von insgesamt rund zwölf Monaten. Acker-Marx wies in diesem Zusammenhang darauf hin, dass die Stadt im Vorfeld alle Hebel in Bewegung gesetzt habe, um nach alternativen Umfahrungsmöglichkeiten zu suchen, „beispielsweise über ausgebaute Wirtschaftswege“.. Die seien aber vom Landesbetrieb Straßen abgelehnt worden, weil dafür die Rechtsgrundlage fehle.

Auch das Berleburger Argument einer Notfallversorgung, die bei einer Vollsperrung „nicht so zu gewährleisten ist, wie es wünschenswert wäre“, habe mit dem Hinweis auf die Rettungswache in Erndtebrück nicht gezogen. Unter dem Strich bleibe damit die Umleitung über Birkelbach und Birkefehl oder sogar über die Bundesstraßen 62 und 480. Auf jeden Fall sei für den Zeitraum der Baumaßnahme ein verbessertes Zugangebot eingeplant.

Es gab weitere Mitteilungen im Fachausschuss: Beigeordneter Jürgen Weber kam noch einmal auf das große Hinweisschild am früheren Eins-A-Markt an der Schulstraße zu sprechen: „Wir werden als Stadt immer wieder auf den grauenhaften Zustand des Schildes hingewiesen. Wir sind aber nicht Eigentümer des Geländes.“ Dennoch hätten Mitarbeiter des Bauhofes jüngst eine Notreparatur durchgeführt und der Besitzer habe nun endlich zugesichert, diese Woche eine Komplettreparatur durchzuführen.

Einen zweiten Anlauf soll es nach Auskunft von Wolfgang Acker-Marx in Sachen Bürgerbus geben. Nachdem die Informationsveranstaltung im Juli nicht die erhoffte Resonanz gefunden habe, wolle die Initiativkreis um Ursula Buschmann im Oktober erneut an die Öffentlichkeit gehen. Leider ohne Erfolg seien bislang die intensiven Bemühungen der Stadt um eine verbesserte Schaltung der Ampelanlage an der Kreuzung von Schul- und Bismarckstraße geblieben, führte Acker-Marx aus: „Der Verkehrsfluss leidet darunter.“ Noch sei aber nicht klar, wie eine Lösung gefunden werden könne.Vollzug in Sachen Buswartehäuschen meldete Tiefbauamtsleiter Wolfgang Grund: Die Firma Holzbau Dickel sei dabei, neue Wartehäuschen in Schüllar, Diedenshausen und am Laibach zu installieren. Weitere kämen dann im Stadtgebiet noch hinzu: „Das Thema schieben wir ja schon länger vor uns her.“ Und auch in die Thematik der Wohnmobilstellplätze am „Sonnenschein“-Spielplatz komme Bewegung, so Grund. Nach Abstimmungsgesprächen mit der Bezirksregierung seien mittlerweile die ersten Teilaufträge an Unternehmen vergeben worden. Die Arbeiten sollten demnach bereits nächste Woche beginnen.Zwei eigentlich für 2009 geplante Maßnahmen wurden unterdessen vertagt: Die Sanierung der maroden Stützwand an der L 721 in Girkhausen wurde ebenso auf 2010 verschoben wie die Erneuerung der Rainchen für Fußgänger zwischen Ober- und Unterstadt. Dafür solle aber kurzfristig die Neugestaltung des Umfeldes rund um die Sportanlagen am Stöppel - einschließlich der Parkplätze - in Angriff genommen werden. Wolfgang Grund: „Auch im Hinblick auf die Preisgestaltung benötigen wir für die Rainchen einen vernünftigen und soliden Planungszeitraum.“

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Archiv-Artikel Siegener Zeitung aus Siegen

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