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Großprojekt in Arfeld auf der Zielgeraden
Leader-Förderbescheid für das Zentrum „Via Adrina“

Über den Leader-Förderbescheid für das Zentrum „Via Adrina“ in Arfeld freuten sich Volker Sonneborn, Holger Saßmannshausen, Bernd Fuhrmann, Ines Wünnemann, Waldemar Kiel und Carolin Lünser (v. l.). Die Förderung beträgt 46.446,13 Euro.
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  • Über den Leader-Förderbescheid für das Zentrum „Via Adrina“ in Arfeld freuten sich Volker Sonneborn, Holger Saßmannshausen, Bernd Fuhrmann, Ines Wünnemann, Waldemar Kiel und Carolin Lünser (v. l.). Die Förderung beträgt 46.446,13 Euro.
  • hochgeladen von Björn Weyand (Redakteur)

bw Arfeld. In vielerlei Hinsicht ist das Zentrum „Via Adrina“ in Arfeld ein Vorzeigeprojekt. Das hat natürlich auch die Leader-Region Wittgenstein erkannt, deshalb fiel der Beschluss, grünes Licht für einen Förderantrag aus Arfeld zu geben, einstimmig aus, wie nun Holger Saßmannshausen als Vorsitzender des Wittgensteiner Leader-Vereins am Dienstag berichtete. Im nagelneuen Saal des Zentrums überreichte der Chef der Lokalen Aktionsgruppe gemeinsam mit den Regionalmanagerinnen Carolin Lünser und Ines Wünnemann den Förderbescheid in Höhe von 46.446,13 Euro an Waldemar Kiel und Volker Sonneborn, die für den Arfelder Gemeinschaftsverein verrieten, wofür das Geld verwendet wird.

„Es hilft uns entscheidend, das Projekt fertig zu stellen“, erklärte Waldemar Kiel.

bw Arfeld. In vielerlei Hinsicht ist das Zentrum „Via Adrina“ in Arfeld ein Vorzeigeprojekt. Das hat natürlich auch die Leader-Region Wittgenstein erkannt, deshalb fiel der Beschluss, grünes Licht für einen Förderantrag aus Arfeld zu geben, einstimmig aus, wie nun Holger Saßmannshausen als Vorsitzender des Wittgensteiner Leader-Vereins am Dienstag berichtete. Im nagelneuen Saal des Zentrums überreichte der Chef der Lokalen Aktionsgruppe gemeinsam mit den Regionalmanagerinnen Carolin Lünser und Ines Wünnemann den Förderbescheid in Höhe von 46.446,13 Euro an Waldemar Kiel und Volker Sonneborn, die für den Arfelder Gemeinschaftsverein verrieten, wofür das Geld verwendet wird.

„Es hilft uns entscheidend, das Projekt fertig zu stellen“, erklärte Waldemar Kiel. Denn das Gebäude zu bauen, sei das eine – es mit der entsprechenden Technik zu bestücken, jedoch noch einmal eine ganz andere Herausforderung. Das Geld werde einerseits dafür genutzt, das in Kooperation mit dem Berufskolleg Technik entwickelte Logo für das Zentrum „Via Adrina“ in doppelter Ausfertigung sowie mit Beleuchtung an der Fassade des Gebäudes anzubringen, verriet Volker Sonneborn, der als Beigeordneter der Stadt und Arfelder in Doppelfunktion vor Ort war. Andererseits wird mit dem Budget, zu dem die Arfelder noch als Eigenanteil rund 25.000 Euro beisteuern müssen, in die Technik investiert, etwa in den automatisierten Schließmechanismus für das Café, das auch ohne Personal für Gäste geöffnet sein soll und zukünftig Speisen und Getränke bietet. Das Mobiliar, Kameras, Beamer und ein Defibrillator: All das verbirgt sich hinter der Fördersumme für das Arfelder Großprojekt.

Das neigt sich nach mittlerweile anderthalb Jahrzehnten langsam aber sicher der Fertigstellung zu. Vor 16 Jahren habe ihm Waldemar Kiel die Aufgabe, Lösungen für die Industriebrache Hartmann zu finden, mit auf den Weg ins Bürgermeisteramt gegeben, erinnerte Bernd Fuhrmann. „Es ist schon eine riesige Herausforderung gewesen, ohne das Arfelder Engagement hätte es nie etwas gegeben“, lobte das Stadtoberhaupt im Rahmen der Übergabe des Leader-Förderbescheids. Einen Aspekt hob der Rathaus-Chef auch hervor: Indem die Öffnung des Cafés automatisiert wird, werde Digitalisierung praktisch genutzt. „Und das ist auch eine Stärkung des Ehrenamtes, indem das Ehrenamt entlastet wird“, betonte Bernd Fuhrmann.

Für den LAG-Vorsitzenden Holger Saßmannshausen ist es „erstaunlich und sehr beachtlich, was die Arfelder auf die Beine gestellt haben“. Das Leader-Programm sei vor allem erpicht darauf, Ideen zu fördern, die zukunftsträchtig seien – genau das sei in Arfeld der Fall. Das dürfe gerne Nachahmer auf den Plan rufen, hoffte der Vorsitzende: „Es gibt noch Mittel, der Leader-Prozess ist noch am Laufen. Andere Dörfer und Vereine sollten sich motiviert fühlen.“ In Arfeld war die Realisierung dieses Projekts nur als Gemeinschaftsleistung möglich, wie Volker Sonneborn feststellte. Das Ganze habe schließlich vier Eckpfeiler:

• die Beseitigung der alten Industriebrache Hartmann;

• der Neubau des Feuerwehrgerätehauses für die örtliche Löschgruppe;

• der Neubau des Zentrums „Via Adrina“ direkt nebenan;

• die Gestaltung eines Dorfplatzes inklusive Kinderspielplatz im Außenbereich.

Für Letzteres laufen die Planungen, die Umsetzung steht an. Arfeld erhält 127.000 Euro aus dem Dorferneuerungsprogramm 2019 für einen „multifunktionalen Platz als Ort des sozialen Austauschs und der Begegnung“. Auch hierbei sind wieder Eigenleistungen gefragt.

Autor:

Björn Weyand (Redakteur) aus Bad Laasphe

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