SZ

Bundessieger aus Bad Berleburg
Marius Latt erreicht in der Abschlussprüfung 98 von 100 Punkten

Technisches Interesse habe er immer schon gehabt, erklärt Marius Latt. Der 19-jährige Auszubildende bei Ejot wurde aufgrund seiner herausragenden Abschlussprüfung jetzt als Bundessieger ausgezeichnet.
  • Technisches Interesse habe er immer schon gehabt, erklärt Marius Latt. Der 19-jährige Auszubildende bei Ejot wurde aufgrund seiner herausragenden Abschlussprüfung jetzt als Bundessieger ausgezeichnet.
  • Foto: Ejot
  • hochgeladen von Michael Sauer

sz / ll Bad Berleburg. Marius Latt gehört zu den besten Auszubildenden Deutschlands: Als Maschinen- und Anlagenführer hat der 19-Jährige nicht nur den Landeswettbewerb für sich entscheiden können, sondern ist nunmehr auch als Bundessieger ausgezeichnet worden. In seiner Abschlussprüfung erreichte er die Note „Sehr gut“ mit 98 von 100 Punkten.

Technisches Interesse habe er immer schon gehabt, und zwar nicht nur, weil er gern auch an seinem Moped herumschraubt, sagt Marius Latt, der im Bad Berleburger Ortsteil Müsse wohnt. Der Lernstoff innerhalb der Ausbildung habe ihm keine Probleme bereitet, so der Bundessieger, der sich nach seinem Abitur am Johannes-Althusius-Gymnasium in Bad Berleburg für eine Ausbildung beim heimischen Unternehmen Ejot entschieden hat.

sz / ll Bad Berleburg. Marius Latt gehört zu den besten Auszubildenden Deutschlands: Als Maschinen- und Anlagenführer hat der 19-Jährige nicht nur den Landeswettbewerb für sich entscheiden können, sondern ist nunmehr auch als Bundessieger ausgezeichnet worden. In seiner Abschlussprüfung erreichte er die Note „Sehr gut“ mit 98 von 100 Punkten.

Technisches Interesse habe er immer schon gehabt, und zwar nicht nur, weil er gern auch an seinem Moped herumschraubt, sagt Marius Latt, der im Bad Berleburger Ortsteil Müsse wohnt. Der Lernstoff innerhalb der Ausbildung habe ihm keine Probleme bereitet, so der Bundessieger, der sich nach seinem Abitur am Johannes-Althusius-Gymnasium in Bad Berleburg für eine Ausbildung beim heimischen Unternehmen Ejot entschieden hat. Noch dazu in einem Beruf, den es erst seit einigen Jahren gibt: Produktionsinformatiker, eine beim Spezialist für Verbindungstechnik am Praxisbedarf entwickelte Kombination aus den Berufen Maschinen- und Anlagenführer sowie Fachinformatiker für Systemintegration.

Wir haben in Deutschland geprüfte Fachleute und nicht selbst ernannte Fachleute.
Christian Kocherscheidt
Geschäftsführender Gesellschafter

Die Kombi-Ausbildung kann als Analogie zum akademischen Studium der Wirtschaftsinformatik gesehen werden. Die Regelausbildungszeit der beiden Ausbildungsberufe wird dabei um jeweils ein Jahr verkürzt. Die Gesamtausbildungszeit beträgt insgesamt drei Jahre. Im ersten Ausbildungsjahr erfolgt die um ein Jahr verkürzte Ausbildung zum Maschinen- und Anlagenführer. Im zweiten und dritten Ausbildungsjahr erfolgt die ebenfalls verkürzte Ausbildung zum Fachinformatiker für Systemintegration.
Um die Regelausbildungszeiten der beiden Ausbildungsberufe um jeweils ein Jahr kürzen zu können, ist laut IHK-Richtlinie die allgemeine Hochschulreife oder Fachhochschulreife erforderlich. Dass dieses Konzept in der Praxis auch tatsächlich funktioniere, würden die bisherigen Abschlüsse und die interne Nachfrage zeigen, teilt Ejot mit. Auch die erhebliche zeitliche Verkürzung von fünf auf drei Jahre bei gleichem Lernumfang scheine machbar zu sein.

Ejot-Azubi Marius Latt: Persönliche Gratulation aus der Geschäftsführung

Den ersten Teil, also die Ausbildung zum Maschinen- und Anlagenführer, hat Marius Latt jetzt mit Bravour absolviert. Optimale Voraussetzungen dafür habe er in der Lernwerkstatt gehabt, so der 19-Jährige über die Grundlage für seine ausgezeichnete Leistung.
Diese ist natürlich auch der Unternehmensführung nicht verborgen geblieben, sodass persönliche Gratulationen auch von Christian Kocherscheidt, Geschäftsführender Gesellschafter der Ejot Gruppe, sowie von Ausbildungsleiter Andreas Kurth, übermittelt wurden.

Es sei gut, dass sich im Zuge der anhaltend hohen Akademisierung mit Marius Latt ein Abiturient für die gewerblich-technische Ausbildung und gegen ein Studium entschieden habe und darüber einen erfolgreichen Weg für seine berufliche Karriere gehe, betont Christian Kocherscheidt. „Sehr gute Leistungen in der Ausbildung kommen auch der Qualität unserer Produkte zugute,“ so Kocherscheidt weiter.

Als Unternehmen sei Ejot Verfechter der Dualen Ausbildung, die in Deutschland eine lange Tradition habe und um die uns in anderen Ländern viele beneiden. „Wir haben in Deutschland geprüfte Fachleute und nicht selbst ernannte Fachleute.“ Das mache am Ende den Unterschied und trage ganz maßgeblich zur Stärkung des Wirtschaftsstandortes bzw. der in Deutschland hergestellten Produkte bei.
„Ich bin sehr froh, dass Marius Latt uns auch nach seiner Lehre langfristig erhalten bleiben wird und direkt eine weitere Ausbildung als Fachinformatiker bei uns absolviert,“ betont Andreas Kurth.

Autor:

Lars Lenneper

following

Sie möchten diesem Profil folgen?

Verpassen Sie nicht die neuesten Inhalte von diesem Profil: Melden Sie sich an, um neuen Inhalten von Profilen und Orten in Ihrem persönlichen Feed zu folgen.

Eine/r folgt diesem Profil
ThemenweltenAnzeige
2 Bilder

Neues Angebot auf 57immo.de
Jetzt Immobilie von Experten bewerten lassen

Gründe für eine Immobilienbewertung gibt es viele: Sie kann erforderlich sein für den Kauf oder Verkauf eines Hauses, beim Schließen eines Ehevertrages oder auch beim Verschenken des Eigentums an die Kinder. Allgemein gilt: Wer den Wert seiner Immobilie kennt, hat in vielen Situationen einen Vorteil. Mit der Immobilienbewertung der Vorländer Mediengruppe bekommen Haus- und Wohnungsbesitzer nun ein passendes Werkzeug zur schnellen und zuverlässigen Einschätzung des Wertniveaus an die Hand – und...

Kommentare

online discussion

Sie möchten kommentieren?

Sie möchten zur Diskussion beitragen? Melden Sie sich an, um Kommentare zu verfassen.

add_content

Sie möchten selbst beitragen?

Melden Sie sich jetzt kostenlos an, um selbst mit eigenen Inhalten beizutragen.