Meisterchor-Titel im Visier

Vorsitzende, Chorleiter und Kassiererin Stand sind zuversichtlich. Foto: mst

mst Bad Berleburg. Der Chor „Germania“ Bad Berleburg von 1963 kann zwar bereits auf einige Vereinsjahre zurückblicken, die Umwandlung vom Frauenchor zum gemischten Sangeskreis erfolgte jedoch endgültig erst mit der Jahreshauptversammlung 2007. Nachdem der Chor unter der Leitung von Matthias Braun in diesen drei Jahren bereits die ersten beiden Leistungsstufen des Chorverbands NRW erfolgreich absolviert hat, haben die Sängerinnen und Sänger 2010 nun den Titel „Meisterchor“ fest im Blick, um den sie sich Ende Mai in Neuss bewerben werden.

So trafen sich die Mitglieder des Gemischten Chores jetzt im Berleburger Bürgerhaus, um sich bei der nunmehr dritten Jahreshauptversammlung unter anderem auf dieses Projekt einzustimmen. Vorsitzender Ulrich Bald, der sich das Amt gleichberechtigt mit seinen Sangesschwestern Hildegard Dickel und Heidemarie Schneider teilt, nutze die Begrüßung zum „Rückblick und Dank“ auf und für das vergangenen Jahr, in dem der Chor erneut erhebliche Fortschritte gemacht habe. Nun warte jedoch das „sängerisch anspruchsvollste Jahr der noch jungen Vereinsgeschichte“. Nach den verschiedenen Berichten, die unter anderem von Auftritten bei diversen heimischen Sängerfesten, aber auch der Mitgestaltung einer Messe im Prager Veitsdom durch einige Chormitglieder berichteten, stand der Posten von Ulrich Bald zur Wahl. Dieser wurde zügig im Amt bestätigt. Die persönliche Ehrung von Marlis Langenbach musste leider auf Grund deren Verhinderung aufgeschoben werden. Der Vorstand hatte nichtsdestotrotz einmal kurz überschlagen, dass deren 40 Jahre aktives Singen wohl über 3000 Stunden Chorprobe bedeuten dürften. Mit vorbildlicher Proben-Beteiligung taten sich unter den 46 aktiven Chormitgliedern im vergangenen Jahr besonders Ulrich Bald, Gretel Pfaff-Munder, Heidemarie Schneider und Werner Schneider hervor, die ausnahmslos jeder Probe beiwohnten. Mit einer Fehlstunde waren auch Renate Bald, Kerstin Brune, Willi Dickel, Ingrid Paysan und Ulrike Stand noch sehr gut dabei. Insgesamt wurden die 41 Chorproben von durchschnittlich 36 Sängern besucht.

Chorleiter Matthias Braun nutzte den Tagesordnungspunkt „Verschiedenes“ dann, um die anwesenden Aktiven eindrücklich auf das Meisterchor-Singen einzustimmen. Er habe sich auf Grund der begeisternden Akustik in Neuss bereits 2010 statt 2011 für das Projekt entschieden. Der Chor liege jedoch „gut in der Zeit“ und es sei eine „schöne Arbeit“. Mit einer noch etwas besseren Proben-Beteiligung sei das Erreichen des anspruchsvollen Zieles durchaus möglich.

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Archiv-Artikel Siegener Zeitung aus Siegen

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