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Diskussion um Wisentprojekt
Ministerin zeigt ganz klare Kante

In der mit 300 Besuchern sehr gut gefüllten Schmallenberger Stadthalle machten rund 70 Einwohner aus Latrop ihrem Unmut über das Übergangs-Areal für die Wisente in der Nähe ihrer Ortschaft Luft.
  • In der mit 300 Besuchern sehr gut gefüllten Schmallenberger Stadthalle machten rund 70 Einwohner aus Latrop ihrem Unmut über das Übergangs-Areal für die Wisente in der Nähe ihrer Ortschaft Luft.
  • Foto: Martin Völkel
  • hochgeladen von Martin Völkel (Redakteur)

vö Schmallenberg. Der Beifall für Nordrhein-Westfalens Umweltministerin Ursula Heinen-Esser (CDU) fiel höflich, aber nicht euphorisch aus. Aus gutem Grund: Denn den Wunsch, den ein Großteil der rund 300 Besucher offenkundig in die Schmallenberger Stadthalle mitgebracht hatte, wollte die Christdemokratin nicht erfüllen: „Wir nehmen die Meinungen, Stimmungen und Bedenken definitiv mit, aber wir werden das Wisent-Projekt hier heute nicht begraben.“ Wie es mit dem „anerkannten Artenschutzprojekt“ weitergehe, liege in den Händen der Koordinierungsgruppe, die nach der Veranstaltung wieder zusammen komme, so die Ministerin. Beauftragt sei ein Gutachten, auf dessen Basis eine Entscheidung getroffen werde – ob das Projekt eine Zukunft habe oder eben nicht.

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Autor:

Martin Völkel (Redakteur) aus Bad Berleburg

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