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Urteil vor dem Amtsgericht Bad Berleburg
Mit 2,45 Promille auf dem Moped unterwegs

Nach einem Streit mit seiner Freundin wollte sich ein 55-Jähriger so richtig betrinken - das gelang bestens. Sich mit 2,45 Promille aufs Moped zu schwingen, war jedoch keine gute Idee. Der Mann wurde vor dem Amtsgericht Bad Berleburg folgerichtig verurteilt.
  • Nach einem Streit mit seiner Freundin wollte sich ein 55-Jähriger so richtig betrinken - das gelang bestens. Sich mit 2,45 Promille aufs Moped zu schwingen, war jedoch keine gute Idee. Der Mann wurde vor dem Amtsgericht Bad Berleburg folgerichtig verurteilt.
  • Foto: Pixabay (Symbolbild)
  • hochgeladen von Christian Schwermer (Redakteur)

howe Bad Laasphe. Der „Tagesvollste“ an jenem Nachmittag im Mai dieses Jahres war zweifelsohne der 55-jährige Bad Laaspher. Der hatte sich auf sein Moped geschwungen, obwohl er zuvor ordentlich gebechert hatte. Die Polizei kontrollierte den Mann, entnahm eine Stunde später eine Blutprobe und staunte ob der 2,45 Promille nicht schlecht. „Sich damit überhaupt auf einen Zweirad zu halten“, konstatierte Richter Torsten Hoffmann am Dienstag bei der Verhandlung im Bad Berleburger Amtsgericht, „da muss man schon gewöhnt sein.“ Dass er betrunken gewesen sei, daraus machte der 55-Jährige keinen Hehl. „Das gebe ich zu. Ich bin gefahren, obwohl ich wusste, dass ich was getrunken hatte.“ Mit der Freundin habe er sich „in der Wolle“ gehabt. „Da wollte ich mich mal richtig betrinken.

howe Bad Laasphe. Der „Tagesvollste“ an jenem Nachmittag im Mai dieses Jahres war zweifelsohne der 55-jährige Bad Laaspher. Der hatte sich auf sein Moped geschwungen, obwohl er zuvor ordentlich gebechert hatte. Die Polizei kontrollierte den Mann, entnahm eine Stunde später eine Blutprobe und staunte ob der 2,45 Promille nicht schlecht. „Sich damit überhaupt auf einen Zweirad zu halten“, konstatierte Richter Torsten Hoffmann am Dienstag bei der Verhandlung im Bad Berleburger Amtsgericht, „da muss man schon gewöhnt sein.“ Dass er betrunken gewesen sei, daraus machte der 55-Jährige keinen Hehl. „Das gebe ich zu. Ich bin gefahren, obwohl ich wusste, dass ich was getrunken hatte.“ Mit der Freundin habe er sich „in der Wolle“ gehabt. „Da wollte ich mich mal richtig betrinken.“ Das gelang dem 55-Jährigen bestens.

In Schlangenlinien auf der Sebastian-Kneipp-Straße

In Schlangenlinien war er auf der Sebastian-Kneipp-Straße unterwegs. Da musste die Polizei nicht lange hinterherschauen, um festzustellen, dass da wohl was faul ist. Der Angeklagte, der sich wegen vorsätzlicher Trunkenheit im Verkehr verantworten musste, hatte sich in den vergangenen Jahren straffrei gehalten. Seit 2015 war strafrechtlich Funkstille. Davor häufte sich eine ganze Palette von Vergehen an – angefangen von der Jugendzeit mit etlichen Monaten Freiheitsstrafe bis hin zur Erwachsenenzeit unter anderem mit einigen Trunkenheitsfahrten.
Oberamtsanwältin Judith Hippenstiel forderte denn auch als Vertreterin der Staatsanwaltschaft eine „deutlich fühlbare Geldstrafe“ von 200 Tagessätzen zu je 15 Euro sowie eine isolierte Sperrfrist für den Führerschein von zwei Jahren und sechs Monaten. Torsten Hoffmann schloss sich in seinem Urteil voll und ganz der Staatsanwaltschaft an.

Autor:

Holger Weber (Redakteur) aus Wittgenstein

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