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Autor gab Lesung nach Spaziergang
Mit dem „Keltenkind“ auf der „Via Celtica“ unterwegs

Die Lesung aus dem Buch „Keltenkind“ von Steffen Ziegler (vorne, r.) musste wegen des Wetters im Café stattfinden. Unterwegs erzählte Rüdiger Grebe (vorne, l.) aber einige Geschichten. Foto: pet
  • Die Lesung aus dem Buch „Keltenkind“ von Steffen Ziegler (vorne, r.) musste wegen des Wetters im Café stattfinden. Unterwegs erzählte Rüdiger Grebe (vorne, l.) aber einige Geschichten. Foto: pet
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pet Arfeld/Dotzlar. Der Premiumwanderweg „Via Celtica” wurde bereits im Frühjahr eröffnet. Seitdem können auf dem Themenweg die drei Ausprägungen „Kelten”, „Spiritualität” und „Laborweg” erkundet werden. „Wer diesen Weg geht, ist anschließend platt”, so Wanderführer Rüdiger Grebe. „So ist jedenfalls die Erfahrung”, fügte er herausfordernd hinzu. Im Zuge der keltischen Thematisierung fand am Sonntagnachmittag eine literarische Wanderung auf der „Via Celtica“ statt. Der Autor Steffen Ziegler wollte auf einer Strecke von vier Kilometern an bestimmten Ankerpunkten aus seinem Buch „Keltenkind” vorlesen. „Leider müssen wir jetzt wetterbedingt eine kürzere Runde einschlagen”, so Sarah Harth von BLB-Tourismus.

pet Arfeld/Dotzlar. Der Premiumwanderweg „Via Celtica” wurde bereits im Frühjahr eröffnet. Seitdem können auf dem Themenweg die drei Ausprägungen „Kelten”, „Spiritualität” und „Laborweg” erkundet werden. „Wer diesen Weg geht, ist anschließend platt”, so Wanderführer Rüdiger Grebe. „So ist jedenfalls die Erfahrung”, fügte er herausfordernd hinzu. Im Zuge der keltischen Thematisierung fand am Sonntagnachmittag eine literarische Wanderung auf der „Via Celtica“ statt. Der Autor Steffen Ziegler wollte auf einer Strecke von vier Kilometern an bestimmten Ankerpunkten aus seinem Buch „Keltenkind” vorlesen. „Leider müssen wir jetzt wetterbedingt eine kürzere Runde einschlagen”, so Sarah Harth von BLB-Tourismus. Da die Wandergruppe die interessanten Punkte somit nicht erreichte, entschlossen sich die Organisatoren, die Lesung im Anschluss im Arfelder Café Hainbach stattfinden zu lassen.

Am Nachmittag starteten die Wanderer den Fußweg zum sechsten Ankerpunkt. Über Feldwege mit tollen Aussichten über das Edertal kamen sie an der Aussichtskanzel an. Während die Gruppe den Panoramablick genoss, erzählte Rüdiger Grebe interessante Geschichten und Begebenheiten über die Landschaft. Der Hohe Stift bei Richstein, der Homberg bei Schwarzenau und der Burgberg bei Dotzlar waren vor allem interessant zu betrachten.

Nach dem Rückweg wurden die Wanderer im Café Hainbach mit warmen und kalten Getränken begrüßt. Steffen Ziegler sprach zunächst ein paar allgemeine Worte zu seinem Buch. Es handele sich dabei um einen historischen, fiktiven Liebesroman, dessen Handlung sich vor etwa 2000 Jahren in der hiesigen Region abspielte. Die Geschichte wurde aus der Sicht eines römischen Geschichtsschreibers wiedergegeben. Der Erzähltext nimmt etwa ein Drittel des Buchs ein und wurde, nachdem das Buch theoretisch fertig war, komplett umgeschrieben.

Steffen Ziegler wurde mit dem Versmaß Hexameter vertraut und wollte es gerne einbauen, da es üblich für jene Zeit war. „Ich habe etwa vier Zeilen pro Stunde umgeschrieben”, erzählte er im SZ-Interview. Während Ziegler das Vorwort auswendig für die gemütliche Runde vortrug, lehnten die Teilnehmer sich zurück und wurden in die „keltische“ Welt entführt. Mit musikalischen Untermalungen und Ausschnitten aus dem Hörspiel folgten sie der Geschichte und verbrachten den restlichen Nachmittag gemeinsam.

Autor:

Redaktion Wittgenstein aus Bad Berleburg

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