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Verein will Wanderweg intensiver vermarkten
Mit dem Rotmilan auf der Höhe sein

Die Aussichten am Rotmilan-Höhenweg haben sich verändert und werden es weiterhin tun. Die maßgebliche Rolle spielen dabei der Borkenkäfer und die Trockenheit der vergangenen Jahre.
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  • Die Aussichten am Rotmilan-Höhenweg haben sich verändert und werden es weiterhin tun. Die maßgebliche Rolle spielen dabei der Borkenkäfer und die Trockenheit der vergangenen Jahre.
  • Foto: Sarah Panthel
  • hochgeladen von Alexander W. Weiß (Redakteur)

sp Diedenshausen. Die Wanderlust geht um – im Lockdown mehr als zuvor. Die eigene Heimat entdecken statt um den Globus reisen, lautet die mehr oder weniger freiwillige Devise. Die Wanderung des Rotmilan-Höhenwegs kann da ein Anfang sein, denn er führt durch das Wittgensteiner Land – vorbei an Diedenshausen, Elsoff, Christianseck und Alertshausen. Und er zieht eine Schlaufe bis nach Neuludwigsdorf, einem Ortsteil der hessischen Gemeinde Bromskirchen.
Rund 50 Kilometer langer RundwanderwegRund 50 Kilometer lang ist der Rundwanderweg. Eine Strecke, die wahrscheinlich nur für wirklich geübte Läufer an einem Tag zu schaffen ist. Das Wandern in Etappen bietet sich an, schließlich sind Einkehr- und Übernachtungsmöglichkeiten vorhanden. Doch die sind aufgrund von Corona derzeit geschlossen.

sp Diedenshausen. Die Wanderlust geht um – im Lockdown mehr als zuvor. Die eigene Heimat entdecken statt um den Globus reisen, lautet die mehr oder weniger freiwillige Devise. Die Wanderung des Rotmilan-Höhenwegs kann da ein Anfang sein, denn er führt durch das Wittgensteiner Land – vorbei an Diedenshausen, Elsoff, Christianseck und Alertshausen. Und er zieht eine Schlaufe bis nach Neuludwigsdorf, einem Ortsteil der hessischen Gemeinde Bromskirchen.

Rund 50 Kilometer langer Rundwanderweg

Rund 50 Kilometer lang ist der Rundwanderweg. Eine Strecke, die wahrscheinlich nur für wirklich geübte Läufer an einem Tag zu schaffen ist. Das Wandern in Etappen bietet sich an, schließlich sind Einkehr- und Übernachtungsmöglichkeiten vorhanden. Doch die sind aufgrund von Corona derzeit geschlossen. Rainer Dienst, neuer Vorsitzender des Rotmilan-Höhenweg-Vereins, empfiehlt Wanderern, sich Touren mithilfe der Zugangswege – rotes Fünfeck auf gelbem Grund – zu planen. Dabei helfen die Karten, die auf der Internetseite des Vereins zu sehen sind (www.rotmilan-hoehenweg.de). Die Wegeführung und die Markierungsarbeiten haben den Verein viel Zeit gekostet. „Die neue Streckenführung hat alle Kräfte gebunden“, erklärt Rainer Dienst.

Tagestouren, Veranstaltungen, Gastronomie

Die feierliche Eröffnung des Rundwegs war erst für September 2019 geplant, dann für Mai 2020 – Corona kam dazwischen. Jetzt hat der Verein vor allem ein Ziel: „Wir wollen definitiv aktiver werden, als wir es bisher waren.“ Soll konkret heißen: Der Weg solle intensiver vermarktet werden, erklärt Rainer Dienst, „da müssen wir an uns arbeiten“. Wie genau das aussehen soll, stehe noch nicht fest. Erst bei der nächsten Mitgliederversammlung könne ein guter Austausch von Ideen stattfinden. „Aber durch Corona sind uns die Hände gebunden.“
Der Verein will kürzere und längere Tagestouren entwickeln und sie auf der Internetseite veröffentlichen. Außerdem sind Veranstaltungen geplant und auch das Thema Gastronomie steht auf der Agenda. Das alles wird warten müssen, bis die Zahl der Corona-Fälle wieder deutlich niedriger ist. Auf eigene Faust kann der Rotmilan-Höhenweg aber schon jetzt erkundet werden.
Was auf den Bergrücken nicht zu übersehen ist: Der Borkenkäfer und die Trockenheit haben die Landschaft deutlich verändert – und sie werden es weiter tun. „Sie können weiter gucken als bisher“, sagt Dienst. Es gibt mehr Aussichten, „wesentlich mehr“. Für den Vogel, nach dem der Weg benannt ist, stelle die Veränderung übrigens kein großes Problem dar, so der Diedenshäuser.

Die Aussichten am Rotmilan-Höhenweg haben sich verändert und werden es weiterhin tun. Die maßgebliche Rolle spielen dabei der Borkenkäfer und die Trockenheit der vergangenen Jahre.
Das rote Fünfeck auf gelbem Grund – das Zeichen für einen Zugangsweg.
Autor:

Sarah Panthel (Redakteurin) aus Siegen

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