Mit „Gospel und Wort“ Leute für Kirche gewinnen

Traudel Stremmel, Horst Spillmann, Hans Gerhard Tuschhoff, Frank Schröder, Matthias Gleibe und Horst Seeger gehören zum Ausschuss für missionarische Dienste im Kirchenkreis Wittgenstein. Bei dem können sich Gemeinden bewerben. Foto: jg
  • Traudel Stremmel, Horst Spillmann, Hans Gerhard Tuschhoff, Frank Schröder, Matthias Gleibe und Horst Seeger gehören zum Ausschuss für missionarische Dienste im Kirchenkreis Wittgenstein. Bei dem können sich Gemeinden bewerben. Foto: jg
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jg Bad Berleburg. Auch wenn Kirchenaustritte im Kirchenkreis Wittgenstein kein großes Problem sind, so gibt es doch auch hier Leute, die kirchenferner sind. Entweder gehören sie gar keiner Glaubensgemeinschaft an oder aber sie sind möglicherweise bei ihrer eigenen Konfirmation zum letzten Mal im Gottesdienst gewesen. Solche Menschen für die evangelische Kirche neu- oder auch zurückzugewinnen, das ist eines der Anliegen des Ausschusses für missionarische Dienste im Kirchenkreis Wittgenstein. Und genau der hat sich fürs kommende Jahr etwas Besonderes vorgenommen. Das Ganze steht unter der Überschrift: „Gospel und Wort.“

Schon bei der jüngsten Synode gab es für die Vertreter der verschiedenen Gemeinden im Kirchenkreis Wittgenstein ein Faltblatt, das Werbung für das Projekt machte. Dabei soll es zum einen um Musik, die bewegt, gehen, zum anderen um eine kreativ-profilierte Verkündigung: „Ziel des Projektes ist es, Hilfe für eine attraktive Veranstaltung anzubieten, mit der sich Menschen über das Mitsingen und Zuhören ganz neu in Ihre Gemeinde einladen lassen.“ So weit, so theoretisch.

Praktisch sieht es so aus: Einzelne Kirchengemeinden oder auch Regionen aus dem evangelischen Kirchenkreis Wittgenstein, der von Eslohe bis Fischelbach reicht, können sich beim Missions-Ausschuss bewerben. Bei der jüngsten Ausschuss-Sitzung waren neben dem Berleburger Pfarrer Frank Schröder auch dessen Kollegen Horst Spillmann aus Arfeld und Matthias Gleibe aus Winterberg sowie die Berghäuserin Traudel Stremmel und die Berleburger Hans Gerhard Tuschhoff und Horst Seeger. Das Angebot ist begrenzt auf maximal drei Aufführungsorte im Kirchenkreis Wittgenstein, Anmeldeschluss ist Samstag, 13. Februar. Zum Zeithorizont gehört noch der ins Auge gefasste Veranstaltungszeitraum von September bis Mitte November 2010.

Gemeinden, sie sich dran beteiligen wollen, müssen das Folgende vorhalten: Sänger, die mitmachen wollen, einen Raum für zwei ausführliche Proben-Termine und das anschließenden Gospelkonzert sowie die Bestuhlung und den Imbiss für das Konzert. Dafür liefern die Organisatoren die Planung, das Proben und die Durchführung eines Gospelkonzerts mit professioneller Musikerbegleitung. Das „Wort“ zum „Gospel“ gibt es in Form einer „intensiven Andacht“ bei den Proben, darüber hinaus „in der Mitte des Programms eine griffige und zeitgemäße Predigt“.

Frank Schröder erläuterte jetzt im Gespräch mit der Siegener Zeitung, was sich hinter der professionellen Musikerbegleitung verbirgt. Unter anderem: Christian Löer, der in der christlichen Musik-Szene einen guten Ruf genieße. Und deshalb ist der Berleburger Pfarrer überzeugt, dass das Gospel-Projekt - fernab von der spirituellen Bereicherung - den Teilnehmern ganz handfest musikalisch etwas geben wird. Beim Mitmachen lerne man etwas für das eigene Singen und auch für das eigene Rhythmus-Gefühl. Die Musikrichtung ordnete Frank Schröder folgendermaßen ein: Es gehe nicht nur um klassischen Gospel, sondern auch um Sacro-Pop, einfach zeitgemäß arrangierte christliche Musik. Und Musik biete für Wittgenstein mit Sicherheit einen guten Zugang, so Horst Seeger, der deutlich auf das missionarische Anliegen des Angebots hinwies. Genauer informiert wird über das Ganze auch noch einmal beim Presbytertag Ende Januar.

Autor:

Archiv-Artikel Siegener Zeitung aus Siegen

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