Mittlerweile ist ihr Sinn unumstritten

Forstbetriebsgemeinschaft »Unteres Edertal« feierte ihr 25-jähriges Bestehen auf dem Helm

Elsoff. Grund zu Freude hatten jetzt die Waldbesitzer des unteren Edertals: Ihre Forstbetriebsgemeinschaft feierte das 25-jährige Bestehen auf dem Helm zwischen Schwarzenau und Elsoff. Auf dem Programm standen Vorträge über die Geschichte sowie die Zukunft und die Perspektiven der Gemeinschaft, die 1976 von nur 32 Interessenten gegründet wurde. Damals war das Land, welches die Förster bearbeiteten nur 280 Hektar groß, mittlerweile 181 Mitglieder besitzen immerhin 1110 Hektar Wald.

Wirtschaftlichkeit auf kleiner Fläche

Zu Forstbetriebsgemeinschaften schließen sich Waldbesitzer zusammen, die sich dadurch eine Verbesserung der Bewirtschaftung ihrer meist kleinen Grundstücke erhoffen. Doch hier steht nicht nur das eigene Wohl im Vordergrund: Zu ihren Aufgaben zählen daneben auch der Bau und die Unterhaltung von Waldwegen, Bestands-Pflegearbeiten und Forstschutz-Maßnahmen, von denen der Waldbesucher direkt profitiert. Da in Nordrhein-Westfalen knapp 70 Prozent des Waldes in privater Hand liegen, sind derartige Gemeinschaften von besonders großer Bedeutung.

Am Anfang gab es viel Misstrauen

Schwieriger Bestandteil der Kooperationen war die Vertrauensarbeit. Viele Förster waren dem Land gegenüber misstrauisch. Sie gingen davon aus, dass Zusammenschlüsse dieser Art hauptsächlich den Forstbehörden – nicht ihnen selbst – bei der Durchführung waldbaulicher Maßnahmen dienen sollten. Dabei ist es jedoch vielmehr so, dass es auch ein Ziel der Gemeinschaft ist, die Selbstständigkeit der Förster mit ihren Rechten und Pflichten zu erhalten.

95 Prozent der Wittgensteiner organisiert

»Heute fragt keiner mehr, ob es sinnvoll war oder nicht, die Forstbetriebsgemeinschaft zu gründen« sagte dazu der Vorsitzende Helmut Zacharias. In Wittgenstein spricht der Anteil der Mitglieder für sich: 95 Prozent der heimischen Waldbesitzer schlossen sich in der Vergangenheit dem Verein an. Das Programm der Jubiläumsfeier wurde mit einem gemütlichen Zusammensein abgerundet, die Besucher konnten eine Sammlung alter Motorsägen bewundern und ein mobiles Sägewerk im Einsatz sehen.

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Archiv-Artikel Siegener Zeitung aus Siegen

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