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Nachhaltigkeit auf Vertrauensbasis
Molkerei startet den Betrieb

Haben sich ihren Traum von einer eigenen Molkerei erfüllt: Jenny Henk, Philipp Henk, Florian Henk und Alexander John (v. r.) wissen genau, woher ihre Milch kommt.
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ako Arfeld. Milch und Naturjoghurt frisch vom eigenen Hof: Nach mehreren Monaten Bauzeit ist die neue Molkerei der Familie Henk in Arfeld fertiggestellt worden. Zwar müsse noch an dem ein oder anderen Schräubchen gedreht werden, die Maschinen seien aber betriebsbereit, erklärte Philipp Henk am Montagnachmittag bei einem Pressetermin im neuen Hofladen, in dem sich auch Gäste aus Politik und Handel eingefunden hatten. Neben dem Verkauf vor Ort sollen die Produkte demnächst auch im Landmarkt der regionalen Rewe-Märkte erhältlich sein.
Eine unabhängige, regionale Produktpalette
Die Idee für eine eigene Molkerei war der Familie während eines Urlaubs im Jahr 2020 gekommen. Die Bauarbeiten starteten dann im vergangenen April und wurden vor Kurzem abgeschlossen.

ako Arfeld. Milch und Naturjoghurt frisch vom eigenen Hof: Nach mehreren Monaten Bauzeit ist die neue Molkerei der Familie Henk in Arfeld fertiggestellt worden. Zwar müsse noch an dem ein oder anderen Schräubchen gedreht werden, die Maschinen seien aber betriebsbereit, erklärte Philipp Henk am Montagnachmittag bei einem Pressetermin im neuen Hofladen, in dem sich auch Gäste aus Politik und Handel eingefunden hatten. Neben dem Verkauf vor Ort sollen die Produkte demnächst auch im Landmarkt der regionalen Rewe-Märkte erhältlich sein.

Eine unabhängige, regionale Produktpalette

Die Idee für eine eigene Molkerei war der Familie während eines Urlaubs im Jahr 2020 gekommen. Die Bauarbeiten starteten dann im vergangenen April und wurden vor Kurzem abgeschlossen. Alle Holzelemente, die verbaut wurden, bestehen aus Arfelder Käferholz. „Es war eine harte Zeit, wir haben viel in Eigenleistung gearbeitet“, sagte Philipp Henk, der für das große Ganze im Familienbetrieb zuständig ist.

Mit der eigenen Molkerei verfolge Familie Henk das Ziel, eine regionale Produktpalette anzubieten und gleichzeitig unabhängiger von Großmolkereien zu sein – „wir wollen die Regionalität hervorheben“, betonte Philipp Henk, der bei der Umsetzung des neuen Projekts auch auf die Unterstützung seiner Mitarbeiter zählen kann: „Sie haben mir gesagt: ,Egal was du machst, wir ziehen mit.’“

Im Hofladen herrscht Selbstbedienung

Nachdem bereits am Montagmorgen die Abnahme durch das Veterinäramt erfolgte, soll am Dienstag mit der Produktion gestartet werden. Bis die Produkte wirklich erhältlich sind, werde es allerdings wohl noch zwei bis drei Wochen dauern. Die ersten Proben müssen zuerst ins Labor geschickt werden – „bis wir die Ergebnisse bekommen, kann es eine Woche dauern“, sagte Philipp Henk, der anfangs um die 200 Liter Milch täglich auf kürzestem Wege verarbeiten will – später können es auch bis zu 1000 Liter sein.

Sie haben mir gesagt: Egal was du machst, wir ziehen mit.
Philipp Henk
über seine Mitarbeiter

Die frische Milch und auch alle Joghurtprodukte will die Familie dann in ihrem neuen Hofladen in Arfeld anbieten. In dem Gebäude sollen schon in wenigen Tagen Automaten stehen, an denen sich Kunden selbstständig bedienen können – „alles auf Vertrauensbasis“. So gebe es laut Philipp Henk nichts Nachhaltigeres, als wenn Kunden künftig ihr eigenes Gefäß mitbringen und dieses auffüllen. Zudem bietet die Familie in der Molkerei auch Milch in Glasflaschen an, die nach Leerung und Reinigung in Eigenregie an der Milchbar wieder aufgefüllt werden können. „Uns war es wichtig, jetzt an den Markt zu kommen. Wir hoffen, dass wir nächste Woche richtig starten können“, sagte Philipp Henk.

Produkte passen in das Landmarkt-Konzept

Die Produkte der Familie Henk werden darüber hinaus in Kürze auch in den Wittgensteiner Rewe-Märkten erhältlich sein, da sie laut Volker Treude hervorragend ins Landmarkt-Konzept passen – schließlich werden dort lokale und regionale Produkte „von hier und aus dem Umkreis von 50 Kilometern“ gezielt vermarktet: „Für uns als Rewe ist es selbstverständlich, dass wir die Heimat unterstützen. Wir haben mittlerweile 30 Lieferanten in Wittgenstein für den Rewe-Landmarkt“, sagte der Inhaber der Rewe-Märkte in Bad Berleburg und Bad Laasphe.

Für den Willen und auch den Mut der Familie Henk, etwas für die Region zu tun, gab es auch ein großes Lob von Bad Berleburgs Bürgermeister Bernd Fuhrmann: „Junge Menschen, die Zukunft in die Hand nehmen, regional denken und nachhaltig handeln – davon brauchen wir mehr.“

Autor:

Alexander Kollek

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