Müllgebühren günstiger?

Bad Berleburg. Darf sich der Wittgensteiner Gebührenzahler möglicherweise über reduzierte Abfallgebühren freuen? Berechtigten Anlass zu dieser Einschätzung gaben die Ausführungen von Stadtoberbaurat Wolfgang Acker-Marx in der jüngsten Bad Berleburger Ratssitzung. Demnach denken die drei Wittgensteiner Kommunen intensiv über ein gemeinsames Abfallentsorgungskonzept nach, um Kosten einzusparen: „Der Arbeitskreis interkommunale Zusammenarbeit hat sich im Frühjahr schwerpunktmäßig mit dem Thema beschäftigt.“

Dabei stehen die Vorzeichen so gut wie selten zuvor. Wolfgang Acker-Marx ließ durchblicken, dass sich Erndtebrück und Bad Laasphe bereits in den Optionsphase befänden, die Verträge seien also schon ausgelaufen. In Bad Berleburg laufe der Kontrakt mit der Entsorgungsfirma am 31. Dezember 2010 aus. Somit stehe für alle drei Kommunen eine Neuausschreibung an. Die kooperative Vorgehensweise sei bereits vereinbart, rechtliche und wirtschaftliche Rahmenbedingungen seien mit dem Städte- und Gemeindebund besprochen worden.

Für die Bevölkerung soll sich nach Möglichkeit - abgesehen von einer erhofften Einsparung - nichts ändern: „Da in den einzelnen Kommunen die Abfallentsorgung unterschiedlich organisiert ist und über Jahre hinweg eine große Akzeptanz in der Bevölkerung gefunden hat, sollten die individuellen Systeme bei einer Neuausschreibung weiter Bestand haben.“ Die Wittgensteiner Kommunen wollen dann europaweit ausschreiben und erhoffen sich entsprechend Synergieeffekte und geringere Honorarkosten. Wolfgang Acker Marx: „Größere Abfallmengen bedeutet aus unserer Sicht mehr Wettbewerb. Dadurch könnten wir einen günstigeren Preis erzielen.“

Weiterhin Thema sei zudem eine gemeinsame Kehrmaschine für Bad Berleburg, Bad Laasphe und Erndtebrück. Durch die Neukonzeption des Bauhofes in der Odebornstadt sei man allerdings noch nicht zu einem abschließenden Ergebnis gekommen.

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Archiv-Artikel Siegener Zeitung aus Siegen

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