Nähen für Ngerengere: Taschen für Tansania

Bad Berleburgs Bürgermeister Bernd Fuhrmann zeigte sich begeistert vom Einsatz der sieben Damen, die im Christus-Haus Taschen für Ngerengere nähten. Foto: wess
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wess Bad Berleburg. Wohin mit alten Gardinen? Was kann ich mit Stoffresten noch tun, die ich nicht mehr gebrauchen kann? In Bad Berleburg trafen sich jetzt sieben Damen, die jedes Stück Stoff für einen guten Zweck gebrauchen können. Anneliese Imhof, Reni Rode, Marlene Gerhard, Heide Sinkwitz, Irmgard Born, Gurdrun Thimm und Pfarrerin Claudia Latzel-Binder nähten aus größtenteils übrig gebliebenen Stoffresten Taschen, so etwa aus dem Vorhang des Kleiderschrankes in Claudia Latzel-Binders ehemaliger Stundenwohnung, für den Partnerkirchenkreis Wittgensteins, Ngerengere in Tansania.

Bereits seit einiger Zeit sind die Taschen käuflich zu erwerben, aber da in den vergangenen Wochen und Monaten ein regelrechter Ansturm auf die Taschen - jede ist übrigens ein Unikat – begann, trafen sich die sieben Damen im Berleburger Christus-Haus, um gemeinsam gutes zu tun. Als Schirm- oder besser gesagt Taschenherr der Aktion präsentierte sich Bürgermeister Bernd Fuhrmann, der von dem Einsatz der Damen so begeistert war, dass er ihnen direkt nahelegte, einmal an der Poststraße einen Aktionstag zu veranstalten, damit noch mehr Leute die Taschen sehen, kaufen und sogar praktisch mitarbeiten könnten. Auch er selbst nahm für seine Ehefrau sofort eine Tasche mit. Dass die Taschen bei jeder Altersstufe von zwölf bis 70 beliebt sind und auch sie selbst mit einer Tasche herumläuft erklärte Claudia Latzel-Binder weiter und erklärte auch direkt, wie sie ihre Taschen häufig benutzt: „Das ist ein tolles Geschenk, man kann auch für 5 Euro tolle Taschen kaufen, anstatt das Geld in Geschenkpapier zu investieren und tut direkt auch was Gutes.“

Dass mit den Einnahmen aus den Taschen etwas gutes getan wird, wurde von Claudia Latzel-Binder deutlich gemacht: „Die Apotheke in Ngerengere ist von Anneliese Imhof zusammengenäht. Als nächstes Projekt, soll eine Mauer mit kleinen Läden um die Kirche gebaut werden, damit die Kirche eigenständig Geld verdient.“ Wer an Taschen interessiert ist, kann sich bei einer der sieben Damen melden und sich informieren.

Autor:

Archiv-Artikel Siegener Zeitung aus Siegen

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