Natürlichkeit und Echtheit der Farben in Freists Werken

Bad Berleburgerin eröffnete Ausstellung in der Sparkasse

howe Bad Berleburg. »Ich komme mir vor wie ein Kleinkind, das den Schritt ins Leben wagt. Ich fühle mich als Lehrling, noch nicht als fertige Künstlerin«, gab sich jetzt die Bad Berleburgerin Therese Freist bei ihrer Ausstellungseröffnung im Obergeschoss der Sparkasse Wittgenstein bescheiden. Viel Lob teilte sie für andere aus, etwa für die Sparkasse. Deren Licht, das auf den Gängen einfalle, tue ihren Bildern so gut. Therese Freist übte sich in großer Zurückhaltung, bedankte sich bei 50 Freunden und Gästen sowie bei ihrer Lehrmeisterin Hildegard Hohmann aus Altenstadt.

Therese Freist indes vermied das Rampenlicht – obgleich die Künstlerin eine derartige Bescheidenheit freilich nicht nötig hatte. Locker schilderte sie, wie sie ihren Ruhestand ersehnte und nach einem Hobby suchte. Und während ihr Mann auf Kegeltour weilte, rief sie ihn an, um ihm zu beichten, sie wolle noch einen Tag länger in Bad Mergentheim zum Mal-Unterricht bleiben. Therese Freist gab sich bei ihrer Vernissage natürlich – so natürlich wie ihre Bilder. Es handele sich um Werke mit Pastellkreide, stellte Hildegard Hohmann die Kunst ihres »Schützlings« vor. Seit dem 15. Jahrhundert gebe es diese Technik, erst im 17. Jahrhundert habe sich die Pastellmalerei als eigene Richtung entwickeln können. Gemalt werde unter anderem mit Kreidestücken und Stiften.

Und dann genossen die Gäste die Werke der Bad Berleburgerin: den lila schimmernden Flieder in der Kugelvase, die prächtig gelben Sonnenblumen, die farbintensive Kaktusblüte, die romantische Mondnacht an der Nordsee, Rügen und seine Kreidefelsen oder im Hopplerbach in Raumland. Die Natürlichkeit, Echtheit und die Kontraste der Farben: Die Ausstellung von Therese Freist ist noch bis Donnerstag, 20. Februar, in der Sparkasse in Bad Berleburg zu bewundern.

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Archiv-Artikel Siegener Zeitung aus Siegen

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