Neuer Fürstin-Margareta-Brunnen

Berleburger Verkehrs- und Heimatverein ehrte Heiner Trapp und debattierte intensiv

db Bad Berleburg. Die Jahreshauptversammlung des Verkehrs- und Heimatvereins Bad Berleburg stand am Donnerstagabend im Gashof Gunsetal ganz im Zeichen der »Problematik Brunnen«. Gleich drei davon sorgten für reichlich Diskussionsstoff: der Brunnen vor der evangelischen Kirche, die Espequelle und der Fürstin-Margareta-Brunnen im Herrengarten.

Letzterer musste seinen Platz im Zuge der Herrengarten-Erneuerung räumen. Auf Antrag von Elisabeth Pohl wurde der Brunnen, wie schon in etlichen Versammlungen zuvor, zum Thema Nummer eins. Die Fürstin hatte den Born seinerzeit zur 700-Jahr-Feier der Stadt gestiftet. Es sei ein besonderes Anliegen des Vereins, so Vorsitzender Günther Hirschhäuser, »die Quelle wieder am geschichtlichen Standort der alten Karlsburg zu errichten«. Der Vorstand habe sich einstimmig für die Wiedererrichtung ausgesprochen, es müsse nur noch die Finanzierung geklärt werden. Günther Hirschhäuser berichtete, dass er vor kurzem ein Gespräch mit dem Baudezernenten Wolfgang Acker-Marx geführt habe.

Der habe ihm zugesichert, dass einem erneuten Aufbau nichts im Wege stehe, sollten es die Finanzen der Stadt zulassen. Im Falle der Wiedererrichtung müsse der Brunnen das Wappen der Stadt sowie die Namen aller 23 Ortschaften tragen, plus jener, die vor 1975 zum Berleburger Amt gehörten: Mollseifen, Neuastenberg und Langewiese. Da selbst die Wasserzuleitungen noch vorhanden sind, seien die nötigen Vorraussetzungen vorhanden. Folglich formulierte Bernd Brömmeling einen Antrag an die Stadt zur Wiedererrichtung des Fürstin-Margareta-Brunnens.

Die 23 anwesenden Heimatfreunde diskutierten noch über eine weitere Wasserstelle. Der Brunnen vor der evangelischen Kirche sei dermaßen herunter gekommen, »dass es eine Schande ist«, so Gerd Langenbach in deutlichen Worten. Er erklärte sich bereit, dem Brunnen ehrenamtlich eine Schönheitskur zu verpassen, sollte es der Stadt an notwendigen finanziellen Mitteln fehlen. Auf die dritte und letzte Quelle kamen die Mitglieder zu sprechen, als der Vorsitzende Heiner Trapp ehrte.

Dieser habe unzählige Arbeitsstunden in die Espequelle investiert. Als Präsent bekam er ein Foto der Quelle im Großformat, das Gerd Langenbach geschossen hatte. Der war sich sicher: »Was der geleistet hat, ist einmalig.«

Autor:

Archiv-Artikel Siegener Zeitung aus Siegen

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