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Bergminze, Bergenien und Storchschnäbel
Neues Blumenbeet für Großtagespflege

Um die 30 Staudenpflanzen zieren nun die kleine Fläche vor der CJD-Großtagespflege an der Poststraße 32 in Bad Berleburg. Die Kinder und Mitarbeiterinnen der Einrichtung bedankten sich bei den Stiftern.
  • Um die 30 Staudenpflanzen zieren nun die kleine Fläche vor der CJD-Großtagespflege an der Poststraße 32 in Bad Berleburg. Die Kinder und Mitarbeiterinnen der Einrichtung bedankten sich bei den Stiftern.
  • Foto: Alexander Kollek
  • hochgeladen von Sonja Schweisfurth (Redakteurin)

ako Bad Berleburg. Die CJD-Großtagespflege „Berlebürgerchen“ darf sich über ein neues Blumenbeet freuen. Mehrere winterharte und traditionell kultivierte Stauden zieren nun die Freifläche vor dem Gebäude an der Poststraße 32. Die Kosten für die Verschönerung des kleinen Areals haben Frisörmeisterin Marina Marchel und die Geschäftsstelle der Provinzial Versicherung Schmeck und Limper im Rahmen einer Schenkungsaktion übernommen. Staudengärtnermeister Lars-Peter Kroh setzte die Pflanzen zusammen mit einigen Kindern der Einrichtung am Dienstagvormittag ins Beet.
Weiden für InsektenDie Idee für die Aktion geht auf Marina Marchel zurück.

ako Bad Berleburg. Die CJD-Großtagespflege „Berlebürgerchen“ darf sich über ein neues Blumenbeet freuen. Mehrere winterharte und traditionell kultivierte Stauden zieren nun die Freifläche vor dem Gebäude an der Poststraße 32. Die Kosten für die Verschönerung des kleinen Areals haben Frisörmeisterin Marina Marchel und die Geschäftsstelle der Provinzial Versicherung Schmeck und Limper im Rahmen einer Schenkungsaktion übernommen. Staudengärtnermeister Lars-Peter Kroh setzte die Pflanzen zusammen mit einigen Kindern der Einrichtung am Dienstagvormittag ins Beet.

Weiden für Insekten

Die Idee für die Aktion geht auf Marina Marchel zurück. Die Inhaberin der „FrisierZone“ – der Handwerksbetrieb befindet sich nur einige Häuser von der Großtagespflege entfernt – hatte selbst Anfang September die beiden Freiflächen vor ihrem Frisörsalon mit insektenfreundlichen Stauden bepflanzen lassen. Mit den neuen „Insektenweiden“ wollte sie das Stadtbild aufhübschen und zudem einen kleinen Beitrag zum nachhaltigen Insektenschutz leisten.

Blumen gespendet

Als die Frisörmeisterin davon erfuhr, dass der Kindergarten seine kleine Fläche auch verschönern wollte, dafür „aber kein Geld hatte“, beschloss sie, der Einrichtung die Blumen zu spenden. Dafür holte Marina Marchel auch die Verantwortlichen der Provinzial Versicherung Schmeck und Limper mit ins Boot – deren Niderlassung direkt an die Erziehungseinrichtung angrenzt. „Für uns war es selbstverständlich, dass wir uns beteiligen“, sagte Maximilian Schmeck, einer der beiden Geschäftsstellenleiter. Er machte darauf aufmerksam, dass auch die kleine Fläche vor der Versicherungs-Filiale vor Kurzem mit Stauden bepflanzt wurde: „Es geht auch darum, die Poststraße schöner zu machen.“

Bergminze, Bergenien und Storchschnäbel

Und so finden sich nun auch auf dem kleinen Areal der CJD-Einrichtung über 30 Blumen: „Der Lavendel war schon vorher da, den haben wir erhalten. Ansonsten finden wir hier unter anderem Bergminze, Bergenien oder Storchschnäbel“, erklärte Lars-Peter Kroh von der Wittgensteiner Staudengärtnerei in Arfeld. Er hatte die Fläche bereits einen Tag zuvor ehrenamtlich aufbereitet, damit die Kinder die Pflanzen nur noch einsetzen mussten – was ihnen sichtlich Spaß machte.
Der Kindergarten habe bereits im vergangenen Jahr versucht, Frühlingsblumen zu pflanzen. Das habe aber nicht so gut funktioniert: „Um so schöner ist es jetzt, das Angebot zu genießen“, sagte eine Betreuerin. Um die 100 Euro kostete die Bepflanzung der kleinen Fläche. Für die Bewirtschaftung ist die Einrichtung selbst zuständig.

Familiäre Einrichtung

Die CJD-Großtagespflege „Berlebürgerchen“ hat im September 2019 eröffnet. Derzeit besuchen acht Kinder im Alter bis zu drei Jahren die Einrichtung, die laut Mitarbeiterin Nadja Dominik „ein bisschen kleiner und familiärer“ als größere Kindertagesstätten ist. Die Betreuerinnen der Einrichtung verwiesen darauf, dass Passanten keinen Müll und keine Zigarettenstummel auf die Fläche werfen sollen.

Autor:

Alexander Kollek

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