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Ausstellung in der Sparkasse Wittgenstein
„Norwegen-Bazillus" mit akuter Fernweh-Gefahr

Im Rahmen des Literaturpflasters stellt der Naturfotograf Hartmut Schneider (r.) in der Sparkasse Wittgenstein seine Fotografien mit Motto „Norwegen – Magie des Nordens aus“. Die Veranstaltergemeinschaft begrüßte dazu herzlich. Foto: Sarah Benscheidt
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sabe Bad Berleburg. Schroffe Felswände, Wasserfälle, Gebirgskammern, Fischerboote auf klarem Wasser – Spiegelung. Schneebedeckte Spitzen, tiefblaue Fjorde, idyllische Eilande, gemütliche Einkaufsstraßen – Perspektive. Magische Nordlichter, klare Sonnenaufgänge – Licht. „Die Magie des Nordens“ wollte der Naturfotograf Hartmut Schneider mit seiner Kamera einfangen, und das ist ihm nicht nur gelungen, mehr noch, er hat tatsächlich verzaubert.
Ausstellung in der Sparkasse WittgensteinIm Rahmen des Literaturpflasters stellt der Berleburger seine fotografischen Impressionen zu Norwegens Kultur, Natur und Menschen (zu allen Jahreszeiten) in der Sparkasse Wittgenstein aus.

sabe Bad Berleburg. Schroffe Felswände, Wasserfälle, Gebirgskammern, Fischerboote auf klarem Wasser – Spiegelung. Schneebedeckte Spitzen, tiefblaue Fjorde, idyllische Eilande, gemütliche Einkaufsstraßen – Perspektive. Magische Nordlichter, klare Sonnenaufgänge – Licht. „Die Magie des Nordens“ wollte der Naturfotograf Hartmut Schneider mit seiner Kamera einfangen, und das ist ihm nicht nur gelungen, mehr noch, er hat tatsächlich verzaubert.

Ausstellung in der Sparkasse Wittgenstein

Im Rahmen des Literaturpflasters stellt der Berleburger seine fotografischen Impressionen zu Norwegens Kultur, Natur und Menschen (zu allen Jahreszeiten) in der Sparkasse Wittgenstein aus. Dazu begrüßte nicht nur die Veranstaltergemeinschaft in Form von Bettina Born (BLB-Tourismus GmbH) und Rikarde Riedesel (Stadt Bad Berleburg) ganz herzlich, auch Berleburgs Bürgermeister Bernd Fuhrmann sowie Sparkassendirektor Axel Theuer hatten warme Worte für den langjährigen Naturfotografen übrig, der auch schon die Wittgensteiner Natur in verschiedenen Bildbänden verewigt hat. „Manchmal liegen die Schätze des Literaturpflasters auch direkt vor der Haustür“, freute sich Bettina Born in ihrer Begrüßungsrede und nannte die Ausstellung „eine genussvolle virtuelle Reise.“ Glücklich zeigte sich Born dabei auch über das vielschichtige Publikum: „Von jung bis alt blicke ich hier in alle Gesichter, es scheint, als begeistere unser Gastland vielseitig.“

Fernweh-Momente

Axel Theuer freute sich derweil über ein „leichtes, internationales Flair“ in den Räumlichkeiten der Sparkasse und drückte mit einem sehnsüchtig-freudigen Ausruf das, was wohl viele Betrachter beim Anblick der 65 haarscharfen Fotoaufnahmen überkommen dürfte, aus: „Es sind tolle Aufnahmen, ach, da kriegt man Fernweh.“ Bürgermeister Bernd Fuhrmann zeigte sich gleichsam von der Möglichkeit begeistert, im Rahmen des Literaturpflasters eben auch die Natur, die Kultur und die „wunderbare Landschaft“ näher gebracht zu bekommen, denn: „Die gehört zu Norwegen wie der Norwegen-Pullover.“
Von denen hat nicht nur (wie auf einer der letzten Pressekonferenzen bewiesen) der Bürgermeister ein Exemplar im schrank hängen, sondern wohl auch Hartmut Schneider: Ganze neun Mal hat er den weiten Norden bereits bereist. „Mir war es ein Anliegen, alle Jahreszeiten durch und mit meinen Fotos kennenzulernen – der Norwegen-Bazillus hat mich gepackt“, lachte Hartmut Schneider während seiner kurzen Einführungsrede. „Die Lofoten im Winter, die klare Luft im Frühjahr, wenn die Täler schon blühen und die Gletscher noch mit Schnee bedeckt sind…“

Haßler kann den "goldenen Schnitt"

Ja, beim Anblick der Ausstellungsstücke kam man ins Schwärmen, ins Schweifen in weite Fernen – auf den Boden der Tatsache (oder hier eher der Kunst) holte für einen Moment noch einmal Uwe Haßler zurück. Selbst Naturfotograf sowie Kollege und Freund Schneiders, weiß er aus eigener Erfahrung, wie viel Arbeit, Können und eine „gehörige Portion Leidenschaft“ sich hinter den magischen Aufnahmen verbirgt: „Man braucht den richtigen Standpunkt, muss auf das Verhalten der Tiere achten, Wetterkunde ist auch nicht schlecht und dann muss natürlich auch noch die richtige Komposition her, die man für seine Bildaussage haben möchte.“„Der goldene Schnitt“, wie Haßler formulierte und der unter Fotografen als eine gängige Bezeichnung für ein gelungenes Bildverhältnis bekannt ist, ist Hartmut Schneider dabei offensichtlich gelungen. Ein gerührtes „toll“ und ein begeistertes „fantastisch“ raunten während der Vernissage so manches mal durch die erste und zweite Ebene der Berleburger Sparkasse – bis zum Ende des Literaturpflasters kann man sich jetzt noch selbst ein Bild von „der Magie des Nordens“ machen, aber: Vorsicht, akute Fernwehgefahr!

Autor:

Sarah Benscheidt (Redakteurin) aus Siegen

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