Ohne Titel – mit Substanz

50 Arbeiten von neun Künstlern der Wittgensteiner Kunstgesellschaft sind im Berleburger Museum ausgestellt. Vielfalt, die ein rundes Gesamtwerk ergibt. Foto: akj
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akj Bad Berleburg. „,Ohne Titel‘ steht auf der Einladung zu dieser Ausstellung – ,mit Substanz‘ setzte ich in Gedanken darunter“, lobte Ursula Heyn-Benzin bei der Vernissage der Gemeinschaftsausstellung „Ohne Titel“ der Wittgensteiner Kunstgesellschaft. Die Journalistin führte am Donnerstag in die Ausstellung ein, die bis Ende September im Museum der Stadt Bad Berleburg zu sehen ist.

Neun Wittgensteiner Künstler – Hans-Wilhelm Burholt, Hildegard Colling, Elke Franz, Alexandra Gerhardt, Peter Kehrle, Roswitha Kunze, Ortrud Riedesel, Siegrid Stefanow und Marion Strietzel – zeigen eine Auswahl ihrer Werke. „Das Motto dieser Ausstellung, ,Ohne Titel‘, verheißt Vielfalt. Die beteiligten Künsterinnen und Künstler präsentieren einen Querschnitt ihres Könnens: Malereien in Aquarell, Acryl und Öl, Holzschnitte, Radierungen, puzzle-pictures aus Holz bis hin zu großformatigen Makrofotografien“, erläuterte Wolfgang Völker, der Vorsitzende der Wittgensteiner Kunstgesellschaft, in seiner Begrüßung. Zuvor sprach auch Berleburgs Bürgermeister Bernd Fuhrmann: „Die Komposition, das Zusammenspiel der Mitgliederausstellung als Ganzes ist ausgezeichnet geglückt“, lobte er. Für die Aufstellung der Werke war Karin Schauerte verantwortlich.

Ursula Heyn-Benzin ging in einigen Sätzen auf jeden einzelnen Künstler ein, lobte etwa die „zauberhaften Blumenbilder“ von Hildegard Colling und Elke Franz, Peter Kehrles „originelle Bildkompositionen“ oder Ortrud Riedesels Tryptichon-Altarbilder für die Weidenhäuser Kirche, die sie als „Augenweide“ bezeichnete. Dass den sieben Frauen, die ausstellen, nur zwei Männer gegenüber stehen, habe, so Ursula Heyn-Benzin, Gründe: „Frauen haben in der Kunst die Chance entdeckt, etwas zu tun, wofür sie die alleinige Verantwortung tragen.“ Frauen hätten sich frei geschrieben und inzwischen auch frei gemalt. Zum Abschluss ihrer Einführung betonte Ursula Heyn-Benzin: „Es sollte uns alle mit Stolz und Freude erfüllen, dass im Zeitalter der elektronischen Bilderflut die Originale begehrt sind.“

Pianist Ernst Harald Schmidt und die Schwestern Kira (Saxophon) und Lea Claudi (Violine) verliehen der Vernissage einen musikalischen Rahmen. Vier Jahre nach der letzten Gemeinschaftsausstellung zeigen Mitglieder der Wittgensteiner Kunstgesellschaft erstmals wieder gemeinsam ihre Werke. 50 Arbeiten sind im Museum am Goetheplatz ausgestellt. Werke, die einen Querschnitt durch Wittgensteins Kunstlandschaft präsentieren. Und Werke, die zum Teil unterschiedlicher nicht sein könnten und die doch ein rundes Gesamtwerk ergeben.

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Archiv-Artikel Siegener Zeitung aus Siegen

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