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Gericht verurteilt zwei junge Männer
Ohne Waffenschein in die Luft geballert

In der Silvesternacht schossen zwei Männer mit einer Schreckschusspistole in die Luft,

howe Bad Berleburg. In der Silvesternacht von vorigem auf dieses Jahr wollten es die beiden jungen Männer in Bad Berleburg mal so richtig krachen lassen. Sie nahmen eine Schreckschusspistole mit, reichlich Munition und ballerten kräftig in die Luft. Eine ältere Frau machte die 20 und 30 Jahre alten Männer darauf aufmerksam, dass der Gebrauch einer solchen Schusswaffe ja nicht nur gefährlich, sondern auch verboten sei. Denn unmittelbar in der Nähe hatte sich soeben jemand verletzt – von wo derjenige etwas abbekommen hatte, konnte nicht eruiert werden. Also schossen die beiden weiter – und wurden angezeigt.
Kein WaffenscheinAm Freitag mussten sich die Angeklagten wegen des vorsätzlichen Gebrauchs einer Schusswaffe ohne entsprechende Erlaubnis vor Gericht verantworten.

howe Bad Berleburg. In der Silvesternacht von vorigem auf dieses Jahr wollten es die beiden jungen Männer in Bad Berleburg mal so richtig krachen lassen. Sie nahmen eine Schreckschusspistole mit, reichlich Munition und ballerten kräftig in die Luft. Eine ältere Frau machte die 20 und 30 Jahre alten Männer darauf aufmerksam, dass der Gebrauch einer solchen Schusswaffe ja nicht nur gefährlich, sondern auch verboten sei. Denn unmittelbar in der Nähe hatte sich soeben jemand verletzt – von wo derjenige etwas abbekommen hatte, konnte nicht eruiert werden. Also schossen die beiden weiter – und wurden angezeigt.

Kein Waffenschein

Am Freitag mussten sich die Angeklagten wegen des vorsätzlichen Gebrauchs einer Schusswaffe ohne entsprechende Erlaubnis vor Gericht verantworten. „Ich habe die Waffen benutzt. Ich habe aber nie die Absicht gehabt, jemanden zu verletzen oder auf Menschen zu zielen“, äußerte sich der 20-Jährige. „Stimmt so“, meinte der andere. „Ja, ich habe keinen Waffenschein, habe aber extra gut aufgepasst.“ Richter Torsten Hoffmann „behandelte“ den 20-Jährigen wegen dessen Reifeverzögerungen nach Jugendstrafrecht und verwarnte ihn. Er muss 120 Sozialstunden ableisten. Der 30-Jährige muss nach allgemeinem Strafrecht 35 Tagessätze zu je 55 Euro bezahlen.

Autor:

Holger Weber (Redakteur) aus Wittgenstein

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