»Ordentliche Spiele von Anfängern«

62 Mädchen und Jungen bei den Mini-Meisterschaften im Tischtennis des Berleburger VfL

wette Bad Berleburg. Dynamik pur – Tischtennis ist das schnellste Rückschlagspiel der Welt. Kein Sport ist dynamischer und spannender. Der Ball hat einen Durchmesser von 40 Millimetern, ist 2,7 Gramm schwer und kann auf 180 Stundenkilometer beschleunigt werden. Auch hierzulande gewinnt der Tischtennissport täglich neue Freunde, und das nicht erst seit dem der Superstar Timo Boll im vergangenen Jahr als erster Deutscher auf Platz Eins der Weltrangliste stürmte.

Teilnehmerzahl war äußerst erfreulich

Das Prädikat »Weltklasse« verdienen sich Jahr für Jahr auch die bundesweiten Mini-Meisterschaften im Tischtennis. Seit der Premiere 1983 nahmen knapp 900000 Mädchen und Jungen teil. Die Tischtennis-Abteilung des Berleburger Vereins für Leibesübungen richtete jetzt zum dritten Mal in der örtlichen Burgfeldschule eine solche Mini-Meisterschaft aus. Mit insgesamt 62 Jungen und Mädchen konnten die Veranstalter nicht eine sehr gute Resonanz erzielen: Eine Teilnehmer-Zahl, die auf Kreisebene ihresgleichen suchen dürfte, so Eberhard Kießler als Vorsitzender des VfL und darüber hinaus als Aktiver der ersten Tischtennis-Herrenmannschaft. Andernorts nähmen durchschnittlich 30 Kinder am Turnier teil.

Wichtig: Spaß und Bewegung haben

Die offiziellen Statuten des Deutschen Tischtennisbundes schreiben allerdings vor, dass nur Kinder teilnehmen dürfen, die noch nie am offiziellen Spielbetrieb mitgewirkt haben und weder Spielerpass noch -berechtigung besitzen. Und trotzdem sahen Eberhard Kießler und Jugendwart Werner Schreiber neben einigen Helfern der Abteilung »ordentliche Tischtennisspiele von den Anfängern«, wie es Eberhard Kießler im Gespräch mit der Siegener Zeitung formulierte. Natürlich sei die Ausrichtung einer solchen Mini-Meisterschaft auch hinsichtlich einer Talentsichtung sinnvoll. Nichtsdestotrotz – dabei sein, Spaß haben und Bewegung standen im Mittelpunkt der zahlreichen Spiele, die nach drei Gewinnsätzen ihren jeweiligen Sieger fanden.

Nun geht es weiter auf die Bezirksebene

Die Mini-Meisterschaft auf Ortsebene kann dabei für die jeweiligen Gewinner der drei Altersklassen möglicherweise das Sprungbrett für mehr sein, denn die vier besten einer Altersklasse qualifizierten sich automatisch für die nächste Stufe der Mini-Meisterschaft auf Bezirksebene. Sollten auch dort einige der Starter des VfL erfolgreich abschneiden, könnte man diese auf Verbandsebene wieder sehen. Einmal hat das in den vergangenen Jahren geklappt. Die besten nicht gemeldeten Spieler aller Verbände spielen dann Anfang Juni in Koblenz den Mini-Meisterschaftsmeister aus. In Berleburg waren folgende Spieler erfolgreich: Altersklasse acht Jahre und jünger: 1. Maximilian Belz, 2. Nicklas Klotz, 3. Sebastian Homrighausen, 4. Robert Schulz; zehn Jahre und jünger: 1. Sebastian Wanke, 2. Marcel Bicher, 3. Peter Rosenblatt, 4. Niklas Müller; 1. Vlera Raci, 2. Julia Homrighausen, 3. Ann-Kristin Beckmann, 4. Annabelle Schulz; elf und zwölf Jahre: 1. Jan Kaiser, 2. Jannis Rosenblatt, 3. Ole Groth, 4. Marco Preisner; 1. Saskia Müller, 2. Anna Schander, 3. Arbesa Raci und Clara Kreutter.

Geschwisterpaar war auch erfolgreich

Damit qualifizierten sich auch die Geschwister Peter und Jannis Rosenblatt für die nächste Turnier auf Kreisebene.

Autor:

Archiv-Artikel Siegener Zeitung aus Siegen

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