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Berleburger Rat vorsichtig optimistisch
Pandemie kostet 1,3 Millionen Euro

Die Corona-Pandemie geht am Etat der Stadt Bad
Berleburg nicht spurlos vorbei. Allerdings fallen die Belastungen etwas niedriger aus als befürchtet.
  • Die Corona-Pandemie geht am Etat der Stadt Bad
    Berleburg nicht spurlos vorbei. Allerdings fallen die Belastungen etwas niedriger aus als befürchtet.
  • Foto: Pixabay
  • hochgeladen von Pascal Mlyniec (Redakteur)

vö Bad Berleburg. Es hätte schlimmer kommen können, die Prognosen sahen noch wesentlich schlechter aus: Die Corona-Pandemie hat die Stadt Bad Berleburg im vergangenen Jahr rund 1,33 Millionen Euro an Mehrbelastung gekostet. Diese Zahl nannte die Verwaltung am Montagabend in der Sitzung des Stadtrates im Bürgerhaus am Markt. Mindererträge in Höhe von insgesamt 863 000 Euro stünden Mehraufwendungen von rund 467 000 Euro gegenüber. Im Lauf des Jahres hatte die Verwaltung befürchtet, dass sich die „Corona-Kosten“ auf bis zu 4 Millionen Euro summieren könnten.

Dazu kam es auch deshalb nicht, weil Bund und Land im Dezember 2,47 Millionen Euro für die zu verzeichnenden Gewerbesteuerausfälle überwiesen.

Bad Berleburg. Es hätte schlimmer kommen können, die Prognosen sahen noch wesentlich schlechter aus: Die Corona-Pandemie hat die Stadt Bad Berleburg im vergangenen Jahr rund 1,33 Millionen Euro an Mehrbelastung gekostet. Diese Zahl nannte die Verwaltung am Montagabend in der Sitzung des Stadtrates im Bürgerhaus am Markt. Mindererträge in Höhe von insgesamt 863 000 Euro stünden Mehraufwendungen von rund 467 000 Euro gegenüber. Im Lauf des Jahres hatte die Verwaltung befürchtet, dass sich die „Corona-Kosten“ auf bis zu 4 Millionen Euro summieren könnten.

Dazu kam es auch deshalb nicht, weil Bund und Land im Dezember 2,47 Millionen Euro für die zu verzeichnenden Gewerbesteuerausfälle überwiesen. Wo der Schuh drückt, machte der Blick auf eine andere Marke deutlich: Die Stadt habe, so der Bericht im Rat, 13 Stundungsanträgen zu fälligen Gewerbesteuer-Forderungen entsprochen. Die Anträge seien mit Corona-bedingten Belastungen begründet worden – und somit zinslos. Im Jahr 2021 kalkuliert die Odebornstadt auf einem ähnlichen Niveau der Belastungen. Immerhin: „Bei den Gewerbesteuererträgen ist aktuell ein Buchungsstand in Höhe von rund 10,3 Millionen Euro zu verzeichnen und damit um 700 000 Euro über dem Corona-bereinigten Planwert.“ Unter dem Strich sei die Liquiditätslage günstiger als in der Haushaltsplanung erwartet.

Kitastart im Jahr 2022?

In Bad Berleburg soll „im besten Fall“ bereits zum Kindergartenjahr 2022/2023 eine weitere zwei- bis dreizügige Kindertagesstätte an den Start gehen. Dies ging aus einem weiteren Bericht der Verwaltung hervor. Die Bedarfsplanung des Kreises Siegen-Wittgenstein, die jährlich gemeinsam mit den Kommunen und allen Trägern der Einrichtungen durchgeführt werde, habe ergeben, dass für die Kernstadt weitere Bedarfe zu decken seien. Aktuell fänden Gespräche zwischen Kreis und der Abteilung Bürgerdienste im Rathaus statt.

Projekt „Kleinstadtakademie“ beginnt

Bad Berleburg beteiligt sich gemeinsam mit Eilenburg und Wurzen (Sachsen), Osterburg (Sachsen-Anhalt), und Großräschen (Brandenburg) am Projekt „Kleinstadtakademie“, initiiert vom Bundesministerium des Innern für Bau und Heimat (BMI) und dem Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR).

Das Modellvorhaben sei aktuell gestartet und versuche bis zum Projektende 2023 Lösungen zu finden, wie unterschiedliche gesellschaftliche Gruppen stärker in die Stadtentwicklungsprozesse mit einbezogen werden könnten. Bad Berleburg könne mit seinem Leitbildprozess als kooptierter Partner mitwirken.

Autor:

Martin Völkel (Redakteur) aus Bad Berleburg

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