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Rund 6000 Quadratmeter des alten Tennisgeländes werden veräußert
Pflegeheim-Pläne immer konkreter

Rund 6000 Quadratmeter des ehemaligen Tennisgeländes verkauft die Stadt Bad Berleburg. Auf diesem Teil des Areals wird aller Voraussicht nach ein weiteres Seniorenheim entstehen.
  • Rund 6000 Quadratmeter des ehemaligen Tennisgeländes verkauft die Stadt Bad Berleburg. Auf diesem Teil des Areals wird aller Voraussicht nach ein weiteres Seniorenheim entstehen.
  • Foto: ako
  • hochgeladen von Klaus-Jürgen Menn (Redakteur)

bw Bad Berleburg. Die nächste Hürde auf dem Weg zum Neubau eines weiteren Pflegeheims in Bad Berleburg ist bewältigt – eine ganz wesentliche sogar: In seiner Sitzung am Donnerstagabend hat der Haupt- und Finanzausschuss im nicht-öffentlichen Teil den Verkauf des städtischen Grundstücks einstimmig beschlossen. Dies vermeldete Bad Berleburgs Kämmerer Gerd Schneider auf Anfrage unserer Zeitung.

Das Grundstück des früheren Tennisgeländes an der Odebornskirche ist rund 6000 Quadratmeter groß. Dort soll bald eine Pflegeeinrichtung mit 80 Betten entstehen. An diesem Vorhaben arbeitet aktuell die Projektentwicklungsgesellschaft Immotec aus Offenbach, das Haus betreiben wird die MENetatis GmbH aus Bergheim.

bw Bad Berleburg. Die nächste Hürde auf dem Weg zum Neubau eines weiteren Pflegeheims in Bad Berleburg ist bewältigt – eine ganz wesentliche sogar: In seiner Sitzung am Donnerstagabend hat der Haupt- und Finanzausschuss im nicht-öffentlichen Teil den Verkauf des städtischen Grundstücks einstimmig beschlossen. Dies vermeldete Bad Berleburgs Kämmerer Gerd Schneider auf Anfrage unserer Zeitung.

Das Grundstück des früheren Tennisgeländes an der Odebornskirche ist rund 6000 Quadratmeter groß. Dort soll bald eine Pflegeeinrichtung mit 80 Betten entstehen. An diesem Vorhaben arbeitet aktuell die Projektentwicklungsgesellschaft Immotec aus Offenbach, das Haus betreiben wird die MENetatis GmbH aus Bergheim. Bereits 2019 hatten die Projektpartner eine Bedarfsbestätigung des Kreises Siegen-Wittgenstein für den Bau dieses Pflegeheims erhalten. Die Bedarfsbestätigung war das Ergebnis eines Ausschreibungsverfahrens, das der Kreis durchgeführt hat. Hintergrund ist, dass die Pflegebedarfsplanung des Kreises die Schaffung zusätzlicher stationärer Pflegeplätze für Bad Berleburg ausgewiesen hatte, sogar über die neu entstandenen Plätze im Pflegeheim an der Mühlwiese hinaus.

Beginn der Bauarbeiten noch unklar

„Die Beschlussfassung war die Bestätigung der Beschlüsse der städtischen Gremien seit 2019 – und die bei den Projektentwicklern und der Stadt Bad Berleburg investierte Arbeit“, sagte Gerd Schneider. Die Stadt kann damit das Kaufvertragsangebot annehmen. So wird der Weg frei für den Bau des neuen Pflegeheims, wobei noch unklar ist, wann dort die Bauarbeiten beginnen könnten. Zwei Jahre hatte die Planung gedauert, aktuell bereitet die Projektentwicklungsgesellschaft die Unterlagen für den Bauantrag final vor. Erst danach soll es dann auch eine Visualisierung des künftigen Pflegeheims geben.

Für Bad Berleburg geht der Pflegebedarfsplan davon aus, dass der Anteil der Senioren, also der Frauen und Männer im Alter über 65, auf 24,76 Prozent ansteigt. Damit liegt die Odebornstadt auf Rang 2 im Kreisgebiet. Im Jahre 2017 lebten in Bad Berleburg bereits insgesamt 536 Pflegebedürftige im Alter über 80 Jahre. Ohne einen weiteren Neubau und die Schaffung zusätzlicher stationärer Pflegeplätze rechnet der Kreis damit, dass 75 Plätze zu wenig vorhanden wären – durch den näher rückenden Neubau an der Odebornskirche wird 2023 in Bad Berleburg eher eine moderate Überdeckung bestehen.

Auch Wohnmobil-Stellplätze geplant

Mit diesem Verkauf der 6000 Quadratmeter ist das Grundstück allerdings nicht komplett verplant: Das hintere, kleinere Teilgrundstück, das künftig für eine touristische Nutzung vorgesehen ist, ist rund 3000 Quadratmeter groß. Wann hier die avisierten Wohnmobil-Stellplätze entstehen könnten, ist hingegen noch offen. Die Stadt Bad Berleburg befindet sich derzeit in Abstimmungsgesprächen. Insofern, so Gerd Schneider, könne noch kein konkreter Termin genannt werden.

Autor:

Björn Weyand (Redakteur) aus Bad Laasphe

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