Raffiniert gewürzte Köstlichkeiten für Gäste

Chunxiao und Liangbo Yang Pan erhielten vom Vorsitzenden der Kulturgemeinde Berleburg, Otto Marburger, ihren Literaturpflasterstein. Foto: tika
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tika Bad Berleburg. Wenn über das Reich der Mitte referiert und diskutiert wird, denken westliche Redner zunächst meist an die politischen Defizite Chinas. Dabei hat China viel mehr zu bieten. So verbinden Menschen gern auch das Mystische mit Fernost - dazu gehört ebenfalls das Essen. Die Organisatoren des Literaturpflasters in Bad Berleburg wollten deshalb zusammen mit dem örtlichen Chinarestaurant „Reich der Mitte“ am Freitagabend mehr als 70 Besuchern die Vielfalt chinesischen Essens näher bringen.

Im Ergebnis war der Abend ein beeindruckendes Geschmackserlebnis - „ein Gaumenschmaus“, wie der Vorsitzende der Kulturgemeinde Berleburg, Otto Marburger, das Menü angepriesen hatte. Das Team um Restaurant-Besitzer Liangbo Yang Pan servierte allerlei raffiniert gewürzte chinesische Köstlichkeiten, darunter Pekingente, Krabbenstreifensuppe, Wolfsbarsch, Hummerkrabben und Seetang mit Bambus. Dazu ein liebevoll eingerichtetes Ambiente und echte Kunst zwischen den Speisen, von Rosenblüten bis hin zu Tauben, die alle aus Möhren handgefertigt waren und den Eindruck vermittelten sollten, dass es an nichts mangelt.

„Die Familie von Liangbo Yang stammt aus Ten Yang, einer Hafenstadt, 600 Kilometer entfernt von Shanghai“, berichtete Otto Marburger. Seit 1985 leben die Pans bereits in Deutschland und eröffneten 1999 ihr Restaurant in Bad Berleburg. „Wir haben hier gute Unterstützung erfahren“, bedankte sich Liangbo Yang bei seinen Gästen. Daher habe es außer Frage gestanden, den kulinarischen Abend im „Reich der Mitte“ zu veranstalten. „Wir wollten möglichst detailgetreu chinesisch kochen“, erklärte der Besitzer des Restaurants. „Da in Deutschland nicht alle Zutaten erhältlich sind, ist das nicht immer gelungen.“ Dennoch hatten sich die Pans akribisch auf das Literaturpflaster vorbereitet. „In China ist das Essen ein Genuss, man lässt sich Zeit dazu“, hob Otto Marburger hervor. Daher war Xueyan Li aus Köln mit ihrem Gu-Zheng, einer Art chinesischer Zither angereist und spielte Klänge aus dem Reich der Mitte, welche einige Gäste schnell „als typisch chinesisch“ erkannten. Die charakteristisch hellen Töne untermalten das großartige Menü und für einige Momente hatten die Besucher das Gefühl, fernab jeder westlichen Kultur zu weilen.

Am Ende des Abends überreichte Otto Marburger Liangbo Yang Pan und seiner Ehefrau Chunxiao zu Recht einen Literaturpflasterstein - für ein Menü, das abseits jeder Klischee-Vorstellung von chinesischem Essen komponiert wurde.

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Archiv-Artikel Siegener Zeitung aus Siegen

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