Schützen dürfen wählen

sz Bad Berleburg. „Einigung zu Berleburger Mitternachtsfest“, so war die Pressemitteilung überschrieben, die am Wochenende in der Wittgensteiner SZ-Redaktion einging. Unterzeichner des Schreibens: Volker Sonneborn, Beigeordneter der Stadt Bad Berleburg, Markus Weller, Vorsitzender des Schützenvereins Berleburg, und Holger Saßmannshausen, Vorsitzender des Jugendfördervereins Bad Berleburg. Damit wurde der Schlussstrich unter die Diskussion um den Veranstaltungsort für den traditionellen Auftakt des Berleburger Traditionsfestes gezogen (Siegener Zeitung berichtete exklusiv).

Der Schützenverein Berleburg kann demnach den Standort des Mitternachtsfestes zum Berleburger Schützenfest am Freitag, 2. Juli, zwischen Marktplatz und Goetheplatz auswählen. Die Übertragung der Viertelfinalspiele zur Fußball-Weltmeisterschaft erfolgt planmäßig im Bürgerhaus und Open-Air. Darauf verständigten sich Schützenhauptmann Markus Weller und Holger Saßmannshausen in einem Gespräch am vergangenen Samstag, das auf Initiative und im Beisein des Beigeordneten Volker Sonneborn stattgefunden hat.

Markus Weller räumte laut Pressemitteilung ein, dass die Darstellungen der letzten Wochen in den Medien teilweise unglücklich gewesen seien: „Wir hätten uns vorher gemeinsam mit dem Jugendförderverein an den Tisch setzen sollen, um die Kommunikationsprobleme auszuräumen. Ich möchte auch nicht, dass der Eindruck erweckt wird, der Fehler habe hier bei der Stadtverwaltung gelegen. Die Kooperation mit den städtischen Mitarbeitern bei Veranstaltungen ist hervorragend. Wir werden nun im Vorstand die Varianten kurzfristig nochmals beraten.“

Holger Saßmannshausen ergänzte: „Bei der WM 2006 hatten wir eine tolle Kooperation mit dem Schützenverein zum Mitternachtsfest. Deshalb hatten wir dies, wie mit der Stadt abgesprochen, auch in diesem Jahr dem Schützenverein angeboten. Wir weichen an diesem Abend aber notfalls vom Marktplatz auch auf einen anderen Standort für die Open-Air-Übertragung aus, da das traditionelle Mitternachtsfest natürlich Vorrang hat. Uns ist der Wunsch des Schützenvereines sehr wichtig.“

Beigeordneter Sonneborn machte deutlich, dass beide Veranstaltungen voneinander profitierten: „Egal in welcher Konstellation, es werden an diesem Abend sicher viele Bürger und Gäste in die Kernstadt kommen.“In einem waren sich alle drei sofort einig: „Wir hoffen, dass Deutschland dann auch tatsächlich das Viertelfinale erreicht und wir wie bei der WM 2006 einen tollen Fußball- und Schützensommer erleben.“

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