Schutz für Mitarbeiter und Patienten der Odebornklinik

Freiwillige Grippeimpfung jetzt in Bad Berleburg gestartet

sz Bad Berleburg. Die ersten 57 Mitarbeiter der Odebornklinik sind am Donnerstag gegen Grippe geimpft worden. 97 Beschäftigte der Wittgensteiner Kliniken AG (WKA) haben sich bisher zu dieser Schutzimpfung angemeldet, weitere Impftermine werden deshalb folgen, teilt das Unternehmen mit. Die Initiative dafür geht von Dr. Matthias Böttger, Internist an der Odebornklinik, aus. Im vergangenen Jahr ließen sich auf seine Anregung hin exakt 100 Beschäftigte der Odebornklinik impfen.

»Wir bieten die Impfung an, um einerseits unser Personal vor Grippeerkrankungen zu schützen und andererseits unsere zum Teil schwer kranken und Abwehr geschwächten Patienten vor einer Infektion zu bewahren«, begründet Dr. Matthias Böttger die außergewöhnliche Aktion. Denn derlei Impfungen seien auch für medizinisches Personal nicht vom Gesetzgeber vorgeschrieben, sondern absolut freiwillig. Erst vor wenigen Tagen hatte das Robert-Koch-Institut (RKI) in Berlin zu einer rechtzeitigen Impfung gegen Grippe aufgerufen. Denn die Grippewelle im vergangenen Winter hatte nach Angaben des Bundesinstituts rund 20000 Tote in Deutschland gefordert. Auch ärztliche Berufsverbände rufen deshalb dringend zur Grippeschutzimpfung auf.

Empfohlen wird die Impfung für medizinisches Personal jeden Alters sowie für Personen in Berufen mit umfangreichem Publikumsverkehr, außerdem für Kinder und ältere Menschen ab 60 Jahren. Ziel des Aufrufs sind aber auch chronisch Kranke wie Diabetiker sowie Herz-, Nieren- und Lungenpatienten, die für Grippeviren auf Grund ihrer geschwächten Verfassung eine »leichte Beute« wären. Die Impfung wirkt den Angaben des RKI zufolgte nach sieben bis 14 Tagen und sei gut verträglich. Das RKI beruhigt: »Angst vor schweren Nebenwirkungen braucht niemand zu haben.«

Nicht geimpft werden sollten Schwangere, Personen mit fieberhaften Erkrankungen, sowie Allergiker, besonders solche mit Unverträglichkeiten gegen Hühnereiweiß, Sorbit- oder Fructosetoleranz.

Autor:

Archiv-Artikel Siegener Zeitung aus Siegen

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