Einsatz im Hochwasser-Katsrophengebiet
Schwerstarbeit für Bad Berleburger THW

Die Bergungsgruppe des Technische Hilfswerks Ortsverband Bad Berleburg war an verschiedenen Epizentren der Flutkatastrophe in Nordrhein-Westfalen im Einsatz.
  • Die Bergungsgruppe des Technische Hilfswerks Ortsverband Bad Berleburg war an verschiedenen Epizentren der Flutkatastrophe in Nordrhein-Westfalen im Einsatz.
  • Foto: Jan Lucas Krause
  • hochgeladen von Klaus-Jürgen Menn (Redakteur)

sz Bad Berleburg. Bei der Hochwasserkatastrophe in NRW und Rheinland-Pfalz war auch die Bergungsgruppe des Technische Hilfswerks Ortsverband Bad Berleburg im Einsatz. Am vergangenen Montagmorgen um 4 Uhr rückten die Kameraden aus, erklärte Gruppenführer Felix Radziwill nach der Rückkehr. Es ging zunächst nach Euskirchen in den Bereitstellungsraum. Die erste Aufgabe bestand darin, die Feuerwehr an der Steinbachtalsperre beim Aufbau der HFS Pumpen personell zu unterstützen. Die Pumpen hatten eine Leistung von anfangs 15 000 Liter pro Minute und zu Spitzenzeiten wurden dort bis zu 220 000 l/min Wasser aus der Talsperre gefördert, um den Dammbruch zu verhindern. Die Aufgaben der Bergungsgruppe bestanden unter anderem auch darin, Geländer und Gitterstäbe zu entfernen, damit die Schläuche hindurch passten, Standplätze vorzubereiten sowie beim Verlegen der Schläuche selbst zu helfen.

Zwei Tage in Iversheim im Einsatz

Am Dienstag ging es nach Iversheim, ein Stadtteil von Bad Münstereifel. Dort gehörte die Bergungsgruppe auch nach dem Erkunden noch zu den ersten Einheiten vor Ort. Aufgabe war hier, beim allgemeinen Aufräumen zu helfen, Container mit Brennschneidgeräten zu zerlegen, Keller auszupumpen und verdächtigem Verwesungsgeruch in einem Trümmerfeld nachzugehen. In Iversheim waren die Helfer aus Bad Berleburg zwei Tage, bevor es dann für eine kurze Unterbrechung von nicht mal 24 Stunden nach Hause ging.

In dieser Zeit wurde der Gerätekraftwagen (GKW) wieder aufgefüllt und einsatzbereit gemacht, berichtete Radziwill. Am Freitagnachmittag fuhr der komplette technische Zug aus Bad Berleburg, bestehend aus der Bergungsgruppe zusammen mit der Fachgruppe Notinstandsetzung/Notversorgung (N) und dem Zugtrupp, schon wieder nach Brühl in den nächsten Bereitstellungsraum. Nach recht später Ankunft wurde direkt das Quartier in einer Sporthalle bezogen.

11.000 Sandsäcke gefüllt

Am Samstag füllten und verluden die THW-Kameraden der Bad Berleburger Bergung, Justin Schneider, Tom Gerhard, Jan Lucas Krause, Torsten Winter, Peter Schmidt unter der Leitung von Gruppenführer Felix Radziwill innerhalb von zehn Stunden über 11 000 Sandsäcke. Insgesamt wurden allein an dieser Sandsackfüllanlage etwa 25 000 Sandsäcke an einem Tag gefüllt. Am Sonntag ging es dann für den kompletten technischen Zug in einen Nachbarort. Die Aufgabe hier war das Befreien der Erft von Trümmern, um bei erneutem Starkregen eine Stauung zu vermeiden. Es wurden Bäume und Betonreste entfernt und Schutt aus dem Flussbett beseitigt.

Gegen Abend rückten die Kameraden dann ab. Als die THW’ler gegen 24 Uhr wieder in Bad Berleburg eintrafen, ging es erschöpft aber zufrieden nach Hause ins Bett, um am nächsten Tag die Einsatzbereitschaft aller Fahrzeuge wiederherzustellen.

Autor:

SZ Redaktion aus Siegen

following

Sie möchten diesem Profil folgen?

Verpassen Sie nicht die neuesten Inhalte von diesem Profil: Melden Sie sich an, um neuen Inhalten von Profilen und Orten in Ihrem persönlichen Feed zu folgen.

6 folgen diesem Profil

Kommentare

online discussion

Sie möchten kommentieren?

Sie möchten zur Diskussion beitragen? Melden Sie sich an, um Kommentare zu verfassen.

Diskussion schließen

Hinweis: Der Autor wird vom System benachrichtigt

add_content

Sie möchten selbst beitragen?

Melden Sie sich jetzt kostenlos an, um selbst mit eigenen Inhalten beizutragen.

Karte einbetten

Abbrechen

Video einbetten

Es können nur einzelne Videos der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Playlists, Streams oder Übersichtsseiten.

Abbrechen

Social-Media Link einfügen

Es können nur einzelne Beiträge der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Übersichtsseiten.

Abbrechen

Beitrag oder Bildergalerie einbetten

Abbrechen

Schnappschuss einbetten

Abbrechen

Veranstaltung oder Bildergalerie einbetten

Abbrechen